Samstag, 28. August 2010
Der gescheiterte Ausflug
Plattfüsse am Rennrad oder am Mountainbike, kann man ja wenigstens noch selber flicken.Leider bewahrheitete sich auch heute nochmals die Wetterprognose. Von allem Anfang an regnete es, war hier auf 1200 Meter über Meer auch ziemlich kühl, windig, kurz: unfreundlich. Schon bald kristallisierte sich der Wunsch einer Fahrt nach Wattenz, in die Kristallwelten von Swarovski, heraus. Mit dem Auto ab hier vielleicht eine knappe Stunde.
Murphi's erster Schlag: Den Hügel runter, rechts weg in Richtung Bundesstrasse. Das Auto "zog" krampfhaft nach rechts. Merkwürdige Geräusche, nicht un?hnlich einem Plattfuss am Mountainbike umh?llten den Wagen. Tats?chlich: ein Plattfuss.
Murphi's zweiter Schlag: Das Reserverad ist montiert. Sieht etwas gar zerbrechlich aus an dem Auto. Ich schraube langsam den Wagenheber herunter. Den Pneu zerdr?ckt es mehr und mehr. Seine letzte Luft lässt er mit einem unÜberh?rbaren Zischen raus.
Im Hotel fragen wir nach einer Pannenhilfe. Aus Innsbruck soll sie kommen. Etwa 3/4-Stunden soll es gehen.
Murphi's dritter Schlag: Nach deutlich über 3/4-Stunden rufen wir nochmals im Hotel an. Die nette Dame der Reception k?mmert sich nochmals darum. "Tja, dem ?amtc sei etwas dazwischen gekommen. Ein anderes Pannenfahrzeug. Es dauere nochmals eine halbe bis 3/4 Stunden." Nach einer gefühltenEwigkeit, kommt er dann, der Wagen der gelben Flotte vom ?amtc, schaut sich die Sache an. Das entsprechende Werkzeug hat er nicht. Kann uns aber den Pneu mit der eingefangenen Schraube wieder aufpumpen, so dass eine Weiterfahrt, wenigstens bis zur Garage der Pannenhilfe unten in Zirl, auf jeden Fall möglich sei. Er f?hrt voraus. Die Fahrt geht ins Inntal hinunter, das w?re schon mal die richtige Richtung für unseren Ausflug.
Fast wie anzunehmen ist, sind wir an diesem Reisesamstag-Nachmittag nicht die einzigen, die mit einem Problem anstehen. Als wir dann an der Reihe sind, ist das entfernen der Schraube, das einsetzen eines Gummizapfens, das Vulkanisieren und trocknen lassen, das Anpassen des Luftdruckes in einer knappen halben Stunde erledigt.
So fahren wir dann am späteren Nachmittag, halt ohne den Besuch in Wattens, wieder den Hügel hinauf nach Auland. Dort reicht die Zeit gerade noch für einen Spaziergang durch das Dorf, bevor sich der nächste Regenschauer zwischen den Hügeln hindurch ins Inntal hinunter schl?ngelt.
Jede Geschichte hat natürlichauch etwas Positives: Dank TCS-Mitgliedschaft und ETI-Schutzbrief hat mich der Einsatz von ?amtc nichts gekostet. Einzig dem Garagisten musste ich für das bisschen Gummil?sung und den Gummid?bel und natürlichdie Arbeit, 30? bezahlen.
Frau Aargauerin meinte nur: "Es w?re ja nur ein Ausflug gewesen, wegen des schlechten Wetters".
Weitere Fotos aus unseren Ferien in Reith bei Seefeld
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erhaltene Kommentare:
Lieber G?tti
Ich w?nsche euch trotzdem sch?ne Ferien, denn nach gestern kann es ja nur noch besser werden.
Jenny
eingetragen von Jenny am 29.08.2010 um 11:45Meine Lieben,
Zum Gl?ck nur am Auto eine Panne.
Gute Heimreise w?nschen Euch
die St.Silvesters
eingetragen von Mami am 29.08.2010 um 14:49
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und als Einzelfahrer
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