Sonntag, 11. März 2007
Zwei weitere Pässe im Aargau
![]() Sogar schneller als dies der Wetterbericht vorher gesehen hatte schien nach der letzten Nacht schon am Morgen wieder die Sonne, zwar noch h?ufig verdeckt durch dicke Wolken. So machte ich mach dann nach einem frühen Mittagessen schon bald auf die Strecke. Die beiden letzten Aargauer Pässe wollte ich heute überrollen. Um dies einigermassen sinnvoll bewerkstelligen zu können musste ich allerdings noch einen dritten, Staffelegg oder den Bözberg, dazunehmen. Da mir das bisherige Passfoto des Bözberg nicht besonders gefiel, entschloss ich mich für eben diesen und "korrigierte" damit dann auch gerade noch diese Aufnahme. Weil ich es nicht besonders liebe, direkt nach dem Start über einen gr?sseren Hügel zu fahren, mache ich jeweils eine Aufw?rmschlaufe. Diesmal w?hlte ich die Kurve über Villnachern und Umiken an den Fuss des Bözbergs. Anschliessend in das Fricktal hinunter bis nach Frick, dort links weg in Richtung Wittnau, kurz davor nochmals links weg nach Oberhof hinauf auf das Benkerjoch. Von dieser, n?rdlichen Seite her, hat es den Vorteil, dass die Steigung einigermassen vern?nftig ist. Die Strasse wurde vor ein paar Jahren neu renoviert und ausgebaut, weist sogar Radstreifen auf. Bei diesem Aufstieg vervollst?ndigte ich auch gerade noch meine ersten 10'000 Höhenmeter in diesem Jahr. Die Abfahrt vom Benkerjoch ist schnell vorbei, gibt es hier doch Abschnitte mit bis zu 16% Gef?lle. Hinunter nach K?nten und Aarau. Nach Aarau ins Suhretal und bis hinauf nach Sch?ftland. Dort die Abzweigung nach Oberkulm nicht verpassen, aber dafür habe ich ja mein GPS. Die Auffahrt zum Böhler f?ngt gem?tlich an, wird dann aber immer steiler, weist zwei richtige Spitzkehren auf und schon bald ist man oben angekommen. Es gibt sogar eine kleine Beiz, welche anscheinend immer offen hat, obwohl das ?usserlich gar nicht so aussieht. Hinter dem H?uschen allerdings b?ckten sich tatsächlichein paar Motorradfahrer über eine Tasse Kaffe und schienen die wärmende Sonne zu geniessen. Auch hier, die Abfahrt in das Tal der Wyna ist relativ rasch vorbei, f?hrt durch ein paar Spitzkehren, und lässt ein z?giges Abfahren zu. Im Wynatal angekommen entschliesse ich mich doch nicht für den direkten Heimweg, sondern fahre noch über Reinach und Beinwil an den Hallwilersee hinunter. Ab da geht es dann allerdings z?gig und auf dem direkten Weg über Seon, Lenzburg und Wildegg nach Hause. Die Temperatur Übrigens fast während der ganzen Fahrt im Bereich von 8 bis höchsten 12 Grad. Allerdings wurde der frühlingshafte Eindruck von einer kühlenden, schwachen Bise gest?rt. Ich konnte dennoch über weite Strecken meine Fussheizung abschalten.
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