Sonntag, 04. Februar 2007
Salhöhe, ein weiterer Pass im Aargau
![]() Bei strahlend blauem Himmel fuhr ich deshalb nach dem Mittagessen in Richtung Aarau davon. Die Bise im Nacken st?rte mich nicht einmal, denn sie blies mich ja regelrecht nach Westen. Bei der Auffahrt auf die Salhöhe, nordwestlich von Aarau und bereits an der Grenze zum Kanton Solothurn, realiserte ich dann doch plötzlich die mittlerweile etwas fortgeschrittene Zeit. Es würde wohl kaum mehr reichen, um bei Tageslicht den Bözberg hinunter nach Brugg zu fahren. Die Beleuchtung hatte ich gl?cklicherweise von meinen Fahrten zur Arbeit heute dabei. Die Salhöhe, ein weiterer übergang zwischen dem Aaretal und dem Fricktal, hat durchschnittlich vielleicht knapp 10% gleichbleibende Steigung, und erinnert mich immer wieder an Fahrten in den wirklich grossen Pässen. Die Strasse wurde kürzlich überholt und grüsstenteils auch mit einem neuen Belag versehen. Auf beiden Seiten des Passes f?hrt man stellenweise einem B?chlein entlang und die südliche Auffahrt (von Aarau / Obererlinsbach) ist stark bewaldet. Auf beiden Seiten hat es sogar mehrere Spitzkehren. Zuoberst auf der Passhöhe wird man bei guter Sicht von einer wirklich schönen Aussicht hinÜber in den Kanton Baselland (nordwestlich) belohnt. Die Abfahrt von der Passhöhe hinunter nach Wittnau lässt hohe Tempi zu. Kurz nach den Spitzkehren durchf?hrt man Kienberg, kommt dann an ein B?chlein und f?hrt eine Zeit lang mehr oder weniger den Waldr?ndern entlang. Das war auch gut so. Denn sobald dieser Schutz weg war, stand ich in der kalten Bise. Die Hände wurden kälter und kälter. Von den erhofften B??gen in Wittnau sah ich keine Spur, wahrscheinlich war ich noch zu früh, denn der grosse Fasnachtsball soll erst in etwa vierzehn Tagen stattfinden. Gipf/Oberfrick und Frick folgten schon bald, das Thermometer zeigte noch vier Grad an und die Sonne beleuchtete die obersten Bäume auf den Hügeln. Ich war froh, im Fricktal angelangt zu sein und von nun an wieder mit etwas mehr Kraft auf die Pedale dr?cken zu können. Die Hände w?rmten sich schon bald wieder auf. Kurz vor der Passhöhe des Bözbergs montierte ich die Beleuchtung an meinem Renner und k?mpfte weiter gegen die Bise an. Die Finger w?rmten sich zusehends bis auf die Passhöhe (noch 2 Grad Temperatur) immer auf. Die Abfahrt vom Bözberg dann im Schein meiner Lampe, allerdings nicht ganz so schnell wie sonst ?blich. Im Aaretal, kurz bevor ich zu Hause war, stellte ich eine eigenartige Wärme fest. Die Bise hatte aufgeh?rt, oder blies hier im Tal unten eben weit weniger stark, als oben auf den Hügeln. Die Füsse f?hlten sich Übrigens in den beheizten Schuhen während der ganzen Fahrt wohlig warm an. Obwohl ich die Heizung nur auf der kleinsten Stufe laufen liess.
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in Training oder Ausflüge • in Salhöhe •
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erhaltene Kommentare:
Dem Bild nach zu schliessen, liegt der Pass unter der Waldgrenze. Nicht traurig sein. (Auch wenn die Sicht auf einem waldlosen Pass meistens weiter reicht.)
Aber bis in ein paar J?hrchen werden dank der Klimaerw?rmung und dem ausgefallenen Waldsterben eh alle P?sse bewaldet sein.
Fazit: Die Aargauer sind einmal mehr der Zeit voraus.eingetragen von Remo, am 05.02.2007 um 22:38
Jetzt beginnst Du meine Message zu verstehen: Wir Aargauer werden vielleicht nicht immer verstanden weil wir zu vision?r sind. Wir sind nicht zu untersch?tzen.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 05.02.2007 um 23:01
Wenn ich weiterhin solche Fortschritte mache, werde ich irgendwann noch Aargauer Ehrenb?rger, weil ich dann ebenso vision?r bin wie die Aargauer. In etwa 23’000 Jahren ist es so weit, wenn es dann den Aargau noch gibt. Und wenn es ihn dann nicht mehr gibt, dann will ich auch nicht mehr Ehrenb?rger davon werden und kein Pass muss nach mir benannt werden.
eingetragen von Remo, am 05.02.2007 um 23:58
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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