Freitag, 12. Oktober 2007
Ist es nur Unaufmerksamkeit?
- Vor Ihnen gehen noch zwei Personen auf die Eingangst?re zu. Die T?re ist eine von der Sorte, die auf beide Seiten aufgestossen werden kann. Also eine von jenen die vielleicht zwei- oder dreimal hin- und herpendelt bis sie im Rahmen still steht. Also: die erste Person st?sst die T?re auf, übergibt sie der zweiten, beziehungsweise, will sie der zweiten Person übergeben. Diese aber zieht unvermittelt die Hand aus der Tasche und hält diese ans Ohr, ohne dass dabei ein Natel dazwischen ist, und marschiert einfach durch. Die erste Person, get?uscht durch das Handheben der zweiten Person, lässt die T?re los und dem dritten in der Reihe, also mir, kommt die T?re nun mit aller Wucht entgegen. Das Verhalten der zweiten Person kann auch mit Natel in der Hand beobachtet werden.
- Im Feierabendverkehr ist das Tram ziemlich voll, vielleicht ist es auch ein bisschen versp?tet. Es f?hrt auf die Haltestelle zu. Einer der wartenden Passanten, mit der Hand am Ohr, und offensichtlich nicht ganz bei voller Konzentration was um ihn herum vorgeht, macht einen ersten Schritt auf den Fussg?ngerstreifen. Autos müssten ja anhalten. Das Tram hingegen? Jedenfalls schrillt die Glocke, die Bremsen quitschen, es stinkt nach gl?hendem Eisen, Staub von zermalmtem Sand umh?llt das Tram. Die Passagiere h?ngen an den Haltestangen, B?nken und am Vordermann um nicht ganz hinzufallen. Einer murmelt "Bl?dian". Der Passant? Der steht jetzt neben dem Tram und telefoniert immer noch.
- Ich fahre auf dem Radweg. Hinter mir, links daneben auf der Strasse naht ein Linienbus, überholt. Ich lese noch das kleine Schild auf der R?ckseite: "Greenlife Diesel, weniger Gase f?r die Nase". Da biegt er schon vor mir, ohne Blinker, über den Radweg in seine Haltestelle. Das Hinterrad meines Renners legt einen schmalen, scharzen Strich auf die Strasse.
Solche und ähnliche Beispiele kann man immer wieder beobachten oder widerfahren einem auch selber. Die Moral? Ich glaube nicht, dass solches immer absichtlich passiert, vielleicht fast nie. Aber viele von uns sind abgelenkt, abgelenkt durch die Kommunikationsmittel, allen voran das Handy. Aber auch unsere Gedanken und Sorgen spielen da eine Rolle. Und: viele haben verlernt R?cksicht zu nehmen. Der "Hoppla-jetzt-komm-ich-Typ" ist weiterhin stark im Vormarsch.
in Aus dem Leben gegriffen •
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erhaltene Kommentare:
... und jetzt noch der FRIEDENsnobelpreis f?r Al Gore. Da fragt man sich doch: muss das alles sein?
eingetragen von Remo, am 13.10.2007 um 10:17
Tja, sowas gab es schon immer, und diese Leute sterben auch nicht aus…
Was ist eigentlich ein Natel?
eingetragen von catrin dick, am 14.10.2007 um 01:33
Natel / Handy ist gleichbedeutend. Natel wollte die Swisscom mal als “Ihren” Begriff sch?tzen lassen.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 15.10.2007 um 00:01
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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