Sonntag, 09. September 2007
Im Zeppelin-Museum
Der zweite Tag unserer Reise in die Ostschweiz galt nun wieder den weltlichen Themen. Nach einem schmackhaften und sehr abwechslungsreichen Morgenbuffet, sowie einem Gottesdienst in der Kathedrale von St. Gallen, f?hrte uns der Autocar an den Bodensee. Auf der Föhre ging es dann hinÜber nach Friedrichshafen in das Zeppelin-Museum.Wohl weiss man so einiges über die Entstehung, die Geschichte, vielleicht auch noch die wichtigsten Fahrten und das grosse Unglück der Hindenburg. Aber so richtig 1:1 in einem Modell-Nachbau eines Zeppelins zu stehen, die Innenausstattung mal richtig anzusehen, eine Motorengondel aus der N?he zu sehen ist ja schon etwas besonderes. Dies jedenfalls war im Rahmen einer Sonderausstellung heute alles zu haben.
Im Museum selber ist es leider verboten zu fotographieren. Der Besucher erh?lt wie in jedem Museum relativ ausf?hrliche Beschreibungen zu jedem ausgestellten Gegenstand oder Bild. Weitere Informationen können über einen Autoguide, eine Art Telefon, welches man beim Eintritt erh?lt, abgerufen werden.
Man erhielt einen guten Eindruck über die Platzverh?ltnisse in den Lufschiffen. Am Beispiel der Hindenburg, beziehungsweise an Teilrekonstruktionen der Schlafkabinen, des Promenadendecks, des Schreib- und Lesezimmers und der Aufenthaltss??le konnte man die für heutige Verh?ltnisse ziemlich komfortable Reieserei durch die Luft betrachten. Auch technisches Allerlei wie Motoren, Motorgondeln und Propeller waren ausgestellt. Am meisten beeindruckte mich, wieviele Ger?te ein damaliger Pilot oder Navigator im Auge behalten musste. Und vor allem: welche Rechnerei und Vermesserei auf teils ungenauen Karten des Bodens und der Gestirne er machen musste, um sein Schiff zu einem bestimmten Punkt auf der andere Seite der Erde zu leiten. Arbeiten die heute wohl grüsstenteils durch ein handgrosses GPS-Ger?t ebenfalls und viel genauer erledigt werden. Die technische Revolution der letzten vielleicht 50 Jahre lässt gr?ssen.
Anschliessend ging es dann, GPS-gef?hrt, auf direktem Wege nach Hause.
in Aus dem Leben gegriffen •
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erhaltene Kommentare:
Hoi Urs
Der Rest des 2. Tages scheint ja interessant gewesen zu sein. Ich habe mir eine kurze Fahrt zur Antenne des Geissbergs geg?nnt (450 H?henmeter) und die sich wechselnden Wetterverh?ltnisse bestaunt. Das war das fr?her Zur?ckkehren auf jeden Fall wert.
Ich w?nsche Dir eine gute Arbeitswoche.
Gruss
Beat
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 09.09.2007 um 23:17
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