Mittwoch, 05. Oktober 2005
Es herbschtelet
Dass es langsam Herbst wird, zeigt uns ja die Natur auf vielfache Weise. Die Bäume werden farbiger, die Schatten immer länger, es dunkelt immer fr?her ein, die Abende werden kühler, die Zugv?gel sind schon l?ngst gegangen, Nässe und Kastanien liegen überall am Boden herum, am fr?hen Morgen h?ngen Nebelb?nke bis tief in die T?ler hinunter und vielleicht hat es auch schon f?r den ersten Frost gereicht.Es gibt aber auch andere Momente, woran man die herbstliche Zeit erkennen kann: Im Wochenmarkt am Hauptbahnhof werden wieder heisse Marroni und heisse Erdn?ssli angeboten, am Stand der Familie Bleuler-Pfister stehen neben einem Berg von Honiggef?ssen nun auch mehrere Korbflaschen mit frisch gepresstem S?ssmost, das Angebot bei der Weindegustation ist deutlich umfangreicher als auch schon. Der Besucher oder Passant konsumiert jetzt auch mal ein Raclette an Stelle einer Bratwurst.
Selbst den Personen merkt man es an, dass die Jahreszeit langsam fortschreitet: über dem Nadelstreifenanzug wird jetzt wieder ein leichter Mantel getragen, der weibliche Teil der Bevölkerung kn?pft sich ebenfalls zu und trägt zu volumin?sen Jacken, Stiefel bis ans Knie und in einigen F?llen sogar wollene Handschuhe. Sogar der gepiercte Bauchnabel bleibt in der Wärme.
Aber das untr?glichste Zeichen, dass wir im Herbst angekommen sind, ist:

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