Freitag, 19. Januar 2007
Ein geschenktes Posting
Heute g?be es viel, sehr viel zu erz?hlen. So f?hle ich mich jetzt zum Beispiel gesundheitlich wieder voll auf der Höhe, nachdem die Zahn?rztin heute morgen die F?den entfernt hat (Ihre Bemerkung: ich solle aber mit Sportmachen doch noch etwas vorsichtig sein). Oder auch das interessante Gespr?ch mit der Journalistin von der Aargauer Zeitung war eine willkommene Abwechslung. Auch dass es immer noch Leute gibt die von meiner Aktion "Kilometer gegen die Armut" sprechen und Einzahlungsscheine verlangen ist ein Aufsteller.Aber so kam es, dass ich am Abend, nach getaner Arbeit, mit Remo, meinem zur Zeit treusten Kommentierer von Weblog-Eintr?gen in der Bahnhofhalle in Zürich sitze. Dort beim Restaurant Arcade, direkt unter dem Mehr-Millionen-Franken Leuchtstoffen-R?hren-Gebilde (oder sind es doch Leuchtkristalle) der ETH, welches immer wieder die Farbe wechselt und so interessante Bilder wie herabfallende M?nzen digitalisiert, dort wo sich die Menschen beim Treffpunkt treffen oder auch nur aufeinander warten, dort also, wo die Emotionen hochgehen, dort trinken wir eine Stange oder vielleicht auch zwei.
Er erz?hlt mir, wie er mir einen Weblogzugriff aus Südafrika organisieren wollte, ich schw?rme etwas von meiner geplanten Velofahrt von Paris nach Rom. Später philosophieren wir, weil wir beide irgendetwas mit IT und Elektronik und Programm und Computer zu tun haben, über das Was und Wie, eben dieses viereckigen, h?ngenden Leuchstoffr?hrenblocks über unseren K?pfen. Da werden wir unvermittelt angesprochen: "Kennen Sie das?".
Auf unsere Antwort: "nein, nicht genau", folgt ein einst?ndiges Referat über Pinselstriche einer Kunstmalerin, beeinflusst von eben diesem Gebilde über unseren K?pfen, Schilderungen über den Ex-Mann, eine russische Schwiegertochter, S?hne die nicht das machen was sie sollten, Bauernh?user mit einer Linde im Sturm im Aargau, ein Streifzug durch das britische K?nigshaus und die russische Mafia, gewagte Bemerkungen über Mitglieder des englischen K?nigshauses, über einzelne unserer Bundesr?te und deren Ehefrauen, über amtierende und Ex-Stadtpr?sidenten, über verstorbene Firmenbosse von ehemals renommierten Firmen, weiter zu rennradfahrenden Zahn?rzten und heruntergekommene Boxer die jetzt Leibw?chter sind.
Wenn die Person, die uns mit "Kennen Sie das?" angesprochen hat, gewusst hätte, dass ich zwar nicht Maler bin wie sie, aber auf der Suche nach einem halbwegs sinnvollen Blogeintrag, hätte sie dann noch mehr über uns hergeredet? oder gar nichts mehr gesagt?
Es hätte jedenfalls einen anderen Blogeintrag gegeben.
in Zwischen Brugg und Zürich •
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erhaltene Kommentare:
Hat die schon toll gemacht, was? Liess sich ja nicht mal von unseren bissigen (und teilweise unfairen!) Kommentaren aufhalten. Und nun erf?hrt sie nicht mal davon, da sie vermutlich keine himmelrich.ch-Bloggerin ist. Eigentlich solltest du immer ein paar Blog-Visitenkarten bei dir haben, die du dann in den passenden Momenten herausr?cken kannst. Oder du k?nntest dir deine Blog-Adresse auf die Stirn t?towieren lassen. Damit alle gleich sehen “aha, der Typ schreibt ein Blog”. Unsere Dame w?ren wir dann aber vermutlich gar nicht mehr losgeworden. Die h?tte sicher mit Foto und all ihren noch nicht geklauten Bildern ins Blog gewollt und h?tte mich als “treuesten Kommentierer” verdr?ngt.
Habe ich mich ?brigens f?rs zweite Bier bedankt? - Falls nicht, sei das hiermit nachgeholt.eingetragen von Remo, am 20.01.2007 um 23:44
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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