am Morgarten (Sattel)
Durchblick durch das Engnis am Morgarten

am Morgarten
Aussicht vom Morgarten in die Alpenwelt

Schiller
Kein Besuch am Vierwaldst?ttersee ohne Raddampfer. Diesmal ist es Schiller, der bald in Gersau anlegen wird

Quellwasser
Das Quellwasser ist das Eine. Hier z?hlt aber meine Einrichtung mit dem GPS auf dem Lenker. Zwar etwas klobig f?r einen Renner, aber arbeitet zuverl?ssig. Der Kilometerz?hler am Rahmen, dient zur Zeit mehr als Kontrolle des GPS und heute speziell als Thermometer.

Als Aargauer unterwegs

Samstag, 17. Juni 2006

Am Anfang und am Ende eine Umleitung

... und dazwischen fast 180 km Velofahrt unter einem fast makellosen blauen Himmel. Beim Blick auf das Wetterradar stellte ich fest, dass die prognostizierten "weit verbreiteten Gewitter" noch nicht anzutreffen waren. Jedenfalls schien sich die gr?ssere Niederschlagssituation über den ?stlichen Alpen langsam in Richtung Österreich zu verziehen. Nur über dem Zugersee-Gebiet hielt sich noch eine Zelle auf. Ich entschied mich trotzdem f?r eine Fahrt an den Zugersee. Mal sehen, das daraus wird.

In der Schweiz wird zur Zeit viel gebaut und manchmal auch gefestet und gefeiert. Es ist nicht immer klar, weshalb ganze D?rfer umfahren werden müssen. Bereits in Bremgarten war der Stadtkern gesperrt. So fuhr ich dann auf der linken Seite das Reusstal bis nach Birri hinauf, wechselte dort die Talseite nach Ottenbach. Dann weiter über Mettmenstetten und auf dem Hügelzug entlang bis nach Cham und Zug. In der Stadtmitte von Zug nahm ich den Aufstieg an den Aegerisee. Für heute die längste HöhenÜberwindung, dann dem Aegerisee entlang durch das Gel?nde der Schlacht am Morgarten und auf den Sattel, dem höchsten Punkt meiner heutigen Fahrt. Die Gewitterzelle hatte sich tatsächlichverzogen oder entleert. Einzig der Strassenrand war teilweise noch etwas feucht.

Vom Sattel dann in rasanter Fahrt nach Schwyz hinunter und weiter an den Vierwaldstättersee. In Gersau habe ich bei Manzoni's ein vorz?gliches Mittagessen genossen. Teigwaren (was denn sonst für einen Velofahrer) gemischt mit Pouletstreifen, Tomaten und allerlei weiteren kleinen Zutaten.

Nach dem Mittagessen ging es dann weiter über Weggis und K?ssnacht. In Weggis ist mir der Strassenkreisel mit den riesigen Palmen und irgendwelchen gelbgr?nen Reklamen aufgefallen. Leider realisierte ich erst viel zu spät, dass das h?chstwahrscheinlich einen Zusammenhang haben d?rfte, mit der brasilianischen Fussballmannschaft, welche ja dort einquartiert ist/war. In K?ssnacht war ich froh mich von den Alpen entfernen zu können, denn mittlerweile hatten sich über dem Vierwaldstättersee und am Himmel m?chtige Kumuluswolken aufget?rmt.

Von K?ssnacht wieder an den Zugersee, Risch weiter auf den H?nenberg bis nach Sins.

In Sins stehen mehrere Varianten für den weiteren Heimweg zur Verf?gung. Einerseits weiter das Reusstal hinunter über Bremgarten und Mellingen. Das wollte ich nicht, zumal das grüsstenteils wieder die gleiche Strecke war wie am Morgen auch schon. Eine andere Variante war auf den Hügel nach Muri, dann das B?nztal hinunter bis nach Dottikon oder Othmarsingen. Diese ist aber für Velofahrer relativ langweilig und hat in der Regel viel Verkehr. Die dritte Variante, über den Hügel nach Hochdorf, und dann dem Baldeggersee und Hallwilersee entlang nach Hause schien mir für heute, obwohl die längste Variante, irgendwie die Angemessenste zu sein.

Kurz nach Sins, bog ich deshalb in Richtung Ballwil / Hochdorf und später dann vollends in Richtung Hochdorf ab. Der Hügel ist nicht besonders steil, nur: es ist am frühen Nachmittag die beschienene Seite. Das Thermometer zeigte bis zu 34 Grad an. In Hochdorf w?hlte ich dann den Weg an der westlichen Seite des Baldeggersees vorbei. Sie ist viel weniger befahren. Wegen einer Umleitung in Zusammenhang mit einem Velorennen (ich fuhr ausnahmsweise eben doch durch, bin ja auch mit dem Velo unterwegs) war heute sogar absolut kein Verkehr. Vom Baldeggersee, dann in welligem Auf und Ab dem Hallwilersee entlang bis nach Lenzburg. Der direkte Weg nach Hause war wegen einer weiteren Umleitung in Schinznach-Bad gesperrt, so dass ich auf die westliche Seite der Aare wechselte und dann über Veltheim und Villnachern nach Hause kam.

Einige der Leser dieser Zeilen warten ja gespannt auf einen Erlebnisbericht mit meinem GPS. Ich habe während der ganzen Fahrt darauf geachtet, dass Kilometerz?hler und GPS immer zur gleichen Zeit ein- und ausgeschaltet wurden. Vor allem beim GPS ist das wichtig, denn der Besuch im Restaurant, mit dem hin- und her zwischen den Tischen, zerst?rt die ganzen gemessenen "Durchschnittswerte in Bewegung". Weil zudem der Empfang unter Terrassen oder in Geb?uden nicht besonders gut ist, stimmen dann auch die gemessenen Distanzen nicht. Hat das GPS nicht mindestens 3 Satelliten als starke Sender, so stimmt bezüglichder gemessenen Bewegung nichts mehr.

Hier zum Vergleich die gemessenen Zahlenwerte: (in Klammern der Kilometerz?hler)
  • Gefahrene Kilometer: 178,2km (178.59),
  • H?chstgeschwindigkeit: 60.6 (62.4),
  • gefahrene Zeit: 6:31 (6:31),
  • Durchschnittsgeschwindigkeit 27.3 (27.3),
  • Höhenmeter 1636 (1287)
Das GPS hat viermal den Kontakt zu den Satelliten verloren. Einmal in einer Gallerie, kurz nach Brunnen, zweimal waren es die beiden Tunnels bei Weggis und das letzte Mal eine Autobahnunterf?hrung zwischen K?ssnacht und Risch. Bei der Autobahn-Unterf?hrung am H?nenberg, konnte der Kontakt offensichtlich aufrecht gehalten werden.
Etwas heikel ist das Einschalten und Wegfahren. Vermutlich muss in jedem Fall gewartet werden bis das "3D"-Zeichen am Display erscheint. Dann sind n?mlich gen?gend Satelliten vorhanden um auch die Position in der Fahrt gen?gend genau berechnen zu können. Nach dem Mittagessen dauert dieses Warten nur gerade ein paar Sekunden. Beim Start am Morgen allerdings kann das gegen 2 Minuten andauern.
Der Stromkonsum des Ger?tes ist beachtlich. Eine Portion (2 AA-Batterien) reicht gerade für etwa 13 Stunden. Es d?rfte entscheidend sein, ob man mehrheitlich die Zahlenwerte wie Geschwindigkeit usw anzeigen lässt, oder ob man eher nach Karte f?hrt. Das Anzeigen der Karte d?rfte deutlich mehr Strom verbrauchen.
Der Blick auf das Display ist fast immer gut, ausser über Mittag, wenn die Sonne so ziemlich direkt über einem steht.

Pers?nlich finde ich das Ger?t und seine Funktionen sehr gut und auch eine Hilfe für die nachfolgende Dokumentation der Fahrt. Jetzt, am Anfang verleitet das neue sicherlich noch etwas zum "Spielen" während der Fahrt. Zuwenig benutze ich zur Zeit noch die Möglichkeit, die aktuelle Position festzuhalten und später dann zu Hause am PC entsprechend zu dokumentieren. (Restaurantbesuche, Standorte für Schnappsch?sse mit dem Fotoapparat, wichtige Abzweigungen und dergleichen). Ebenfalls zuwenig benutze ich vorerst die Möglichkeit, Fahrten nach Routenplaner zu fahren. Kurzum: Nach ein bisschen Übung und Verständnis für das Verhalten des Ger?tes, m?chte ich es nicht mehr missen. Dass die Höhenmeter mit dem Kilometerz?hler vor allem in Zeiten von grossen Wetterschwankungen ungenau sind, weiss man ja. Gegen den Batterieverbrauch können auch aufladbare Akkus der Gr?sse "AA" verwendet werden.



Details zur heutigen Fahrt
einzelne Wolken Vormittag
mit dem Renner
Nachmittag etwas Wolken
178.2 Kilometer
60.6 KM Maximale Geschwindigkeit
1636 Höhenmeter
6:31 Fahrzeit
27.3 KM/h Durchschnitt
34 Grad Max. Temparatur 1 Meter über der Strasse
GPS-Aufzeichnung der Strecke GPS-Aufzeichnung der Strecke
GPS-Profil der Strecke GPS-Profil der Strecke
image Aktueller Stand der Kilometer in der Saison 2006
image Aktueller Stand der Höhenmeter in der Saison 2006



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von Urs, am 17.06.06 um 22:55
in Training oder Ausflüge

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