Einmal mehr erhielten wir über Nacht eine Portion Schnee. Nicht soooo viel, aber doch so, dass die Strassenbau?mter es f?r richtig hielten, mit dem Pflug durch die Quartiere zu kratzen und die Strassen einzusalzen. Hin und wieder dr?ckte dann schon bald die Sonne durch die Wolken und liess die weisse Pracht auch heute ziemlich rasch wieder in Wasser zergehen.
Diese paar Sonnenstrahlen waren es denn auch, die mich trotz des Wassers und des Salzes auf die Strasse lockten. Das Thermometer zeigte zudem immerhin gut 3 Grad an.
Die Streckenwahl war nichts besonderes. Flaches Einrollen bis ans ?stliche Ende des Bruggerberges, dann zum Villiger Feld hinauf und wenig später die Bergstrasse auf den Rotberg. Ich hielt mich trotz des Mountainbikes fast ausschliesslich an die geteerten Strassen. Die Feldwege machten mir einen allzu schlammigen Eindruck. Es war auf der Strasse schon gen?gen nass, so dass ich nicht unbedingt auch noch den Dreck dazu brauchte.
Auf dem Rotberg war der Skilift abgestellt, dennoch hatten sich dort ein paar Familien eingefunden und vergn?gten sich mit Schlitteln und etwas Skifahren. Vom Rotberg dann hinunter nach Hottwil und wieder hinauf auf die Bürersteig, quer über die Passhöhe weiter nach Mönthal und dann nochmals hinauf, diesmal auf die Doppelbuckel der Ampferenhöhe. Die Sonnenstrahlen waren schon l?ngst weg, Es begann leicht zu schneien. Auf dem zweiten der beiden Buckel fiel nun soviel Schnee, dass ich es für ratsam hielt, die Regenjacke überzuziehen.
Im Schneegestöber, gegen einen eisig kalten Gegenwind, auf salziger und nasser Strasse gings dann hinunter ins Fricktal. Das Profil des Mountainbikes spart ja nicht, mit Wasser verspritzen. So treffen sich dann während der Abfahrt in meinem Gesicht von unten viel salziges Wasser und von obern die vielen weissen Regentropfen, denn als Schnee konnte man so etwas fast nicht mehr bezeichnen. Im Fricktal war der Spuck vorbei.
Den Bözberg überquere ich wenig später bereits wieder unter blau geflecktem Himmel und einzelnen Sonnenstrahlen. Die Bözbergstrasse während der Abfahrt nach Umiken hinunter ist sogar praktisch trocken. Für den Rest des Weges ist nochmals flaches ausrollen angesagt.
Auch wenn es schlussendlich eine ziemlich nasse Angelegenheit war, so tat es dennoch gut, wieder einmal nicht streng nach Trittfrequenz und vorgegebenem Programmablauf zu fahren.
Details zur heutigen Velofahrt
Nachmittag
35.5 Kilometer 57.6 km/h Maximale Geschwindigkeit 813 Höhenmeter 2:05 Stunden unterwegs 17.0 KM/h Durchschnitt etwa 3 Grad
Danke. Als Alternative h?tte ich mich auf die Rolle gesetzt und dort zum wiederholten Male die 60km-Passfahrt durchgekurbelt, dauert auch etwa zwei Stunden. Aber irgendwie hatte ich pl?tzlich genug, vom Monit?rchen am Lenker, dem tropfnassen Schweisstuch, dem eint?nigen L?rm des Hinterrades und von den W?nden im Keller…
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 15.02.2009 um 01:54