Samstag, 19. April 2008
Versuch einer Blustfahrt
![]() So f?hrte denn meine Fahrt an den Hallwilersee und damit etwas in Richtung Alpen. Schon bald nach der Abfahrt, musste ich aber feststellen, dass ich den Wind untersch?tzt hatte. Zwar fuhr ich anf?nglich eher in südlicher Richtung, hatte aber dennoch oft den Wind von rechts und von rechts vorne. Es gab Stellen auf der Strecke zum Hallwilersee, da musste ich aus dem Sattel, um überhaupt noch mit einigermassen vern?nftigen G?ngen fahren zu können. Andererseits genoss ich es nat?rlich, wenn der Wind kräftig von hinten schob. Dank der f?hnigen Wettersituation war die Luft heute ziemlich klar und die Berge schienen tatsächlichviel näher, als man sich das sonst gewohnt ist. Mit der Blust an den Obstbäumen wollte es noch nicht so richtig klappen. Ausser vielleicht den Kirschb?umen, blühte auf dem offenen Feld noch nicht so viel anderes. Hingegen zeigten sich viele Felder schon in einem leuchtend, frühlingshaften Grün, geziert von unz?hligen Löwenzahnblumen. Beim Kantonswechsel zwischen Aargau und Luzern fand ich auf Anhieb das Geocache Kantonsgrenze. Das Eintragen im Gästebuch war schnell erledigt und die Fahrt konnte schon nach ein paar wenigen Minuten wieder weitergehen. Bis ans südliche Ende des Hallwilersees, dann hinÜber nach Mosen und dem See entlang zurück bis nach Seon.
In Seon entschloss ich mich noch mindestens einen der näheren Hügel, zum Beispiel die Staffelegg, zu erklimmen. Dazu musste ich ein paar Kilometer ziemlich genau in westlicher Richtung, also auch ziemlich genau in den Wind fahren. Die Strecke bis nach Aarau dehnte sich. Es war richtig kr?ftezehrend. Glücklicherweise keine B??en mehr, einfach nur Wind. Von Aarau dann auf die Staffelegg hinauf. Der Wind blies nun teilweise von hinten zus?tzlich sp?rte ich nun aber auch noch die Wärme der Sonne auf den R?cken brennen. Ich war zu warm angezogen. Die Bekleidung in der Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten ist sowieso ein schwieriges Thema. In der Ebene, zeigte das Thermometer fast konstant 14, vielleicht mal 16 Grad. Aber hier, an der sonnenbeschienen Flanke der Staffelegg, kletterte die Anzeige bis auf 24 Grad. Das auch noch in einer ziemlich langen Steigung. Oben angekommen genoss ich einen Moment lang die gute Fernsicht über das Aaretal und lies mich dann vom Wind regelrecht aus dem Schenkenbergertal hinaus, bis fast nach Hause blasen. |
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Nachmittag | ![]() |
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78.6 Kilometer 72.0 km/h Maximale Geschwindigkeit 790 Höhenmeter 3:07 Stunden unterwegs 25.2 KM/h Durchschnitt In der Regel um 15 Grad, mit einzelnen "Ausrutscher" bis 24 Grad |
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