Col de la Croix de Fer, Passh?he
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Eisenkreuz, das zum Pass geh?rt
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Col du Glandon, Passh?he
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Col du Glandon, Aussicht hinunter in die Maurienne
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Blick zur?ck, rechts hinter dem H?gel waren die beiden P?sse Col de la Croix de Fer und Glandon
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Detail, an der Staumauer des Lac du Verney
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H?hner, nicht zum Essen, sondern zur Teilnahme an Wettbewerben
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Hotel Oberland, in Bourg d'Oison
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Hotel Oberland, in Bourg d'Oison
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Hotel Oberland, in Bourg d'Oison
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kleine Fotoserie ?ber Felsspitzen: wie sich die Sicht ver?ndert:
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Als Aargauer unterwegs

Mittwoch, 16. Juli 2008

St. Jean de Maurienne - Bourg d’Oisans

Am liebsten würde ich diesem Blogbeitrag den Titel geben: "ich bin begeistert". Denn heute stimmte wirklich alles. Natürlich war es ein Krampf mit dem Monoporter auf den Col de la Croix de Fer, aber immerhin bei schönstem Wetter. Am Morgen waren die Wälder noch kühl, so liessen sich die ersten fast 1000 Höhenmeter noch ertr?glich erkurbeln. Um die Mittagszeit, wie von G?tterhand geschenkt, genau im richtigen Moment, stand da ein Restaurant. Volles Menu, schnelle Bedienung, g?nstiger Preis und zum Anblick: Alpenpanorama pur. So waren dann die letzten 500 Höhenmeter noch ein Leichtes.

Hier wimmelt es nur so von Velofahrern. Manche von ihnen w?nschten mir in der unteren Hälfte der 30 Kilometer - Kurblerei noch "bonne chance". Andere, die offensichtlich wieder zurückkamen oder mich erst in der zweiten Hälfte überholten, gl?ckw?nschten mir. "felicitations" war mehrmals zu h?ren, auch in die Höhe gestreckte Daumen sah ich ab und zu.

Und zum Schluss, hier in Bourg d'Oisans, offensichtlich ein Hotel, das sich den Velofahrern verschrieben hat: Schon auf dem Gehsteig, viele alte Velos, zwar umgespritzt, aber immerhin noch erkennbar. An allen Balkonen h?ngen zur Dekoration aktuelle und vergangene Leibchen grosser Zeiten der Tour de France. Nachtessen auf der Terrasse, frontal gegenÜber der Alpe d'Huez. Alles was man (ich wenigstens) braucht scheint da zu sein. Ruhiges Zimmer, gutes Essen, auch hier wieder schnelle Bedienung. So könnte ich lange Ferien machen.

Noch Lust auf einen ausf?hrlichen Bericht dieser Fahrt?

Das Morgenessen ab 6:30 n?tzte ich aus. Leider gabs ausser ein paar pampigen Gipfeln, Weissbrot, Naturjoghurt von Danone, und fadem Kaffee nichts, was H?chstleistungen unterst?tzt hätte. Dennoch, jammern n?tzt nichts und ich musste mich auf den Weg machen.

Die ersten 200 Höhenmeter kannte ich ja schon von gestern. Steil, waldig, aber heute morgen auch kühl. Ich habe es nicht so gern, quasi aus dem Bett direkt in einen Hügel hineinzufahren. Ich ging die Sache entsprechend gem?tlich und sorgf?ltig an.

Auch an der Auffahrt auf den Col de la Croix de Fer gibt es Skistationen. Die gr?ssere befindet sich auf etwa 1'700 Meter. Schon mal war mir aufgefallen, dass an solchen Stellen die Strasse regelrecht und senkrecht den Berg hinaufgeht. Vermutlich hart an der 10% Grenze oder sogar darÜber. Jedenfalls war ich am Ende dieser Strasse fix und fertig. Lechzte nach Wasser und machte mir wieder mal Gedanken zum Notvorrat. Da erblickte ich die Tafel des Restaurants. "Biker welcome". Ich weiss zwar, dass die dann meist Motorradfahrer erwarten, aber für einen Velofahrer wird es ja wohl auch noch reichen. In der Regel nehme ich über Mittag den Tagesteller. Die Bedienung erkl?rte was von "Salat paysanne" und zum Hauptgericht irgendetwas "du porc" mit Reis und "legume". Zum Salat gibt es nichts zu bemerken. Viel, salzig, reichhaltig und geschmackvoll. Beim Hauptgericht "??? du porc" war ich überrascht, zwei Schweinshaxen auf dem Teller zu haben. Schneidet man das fettige Zeugs weg, so bleicht doch immer noch recht viel Fleisch ?brig. Schmeckte nicht mal so schlecht. Zum Dessert dann Ananasscheiben und Glac?kugel. Ob es da auch noch "schnappsiges" drin hatte? Egal, bei der Hitze und der Anstrengung würde diese Zutat ohnehin schnell verdampfen.

Somit gelangte ich nach dem Mittagessen auf den Col de la Croix de Fer. Passfoto machen, auch das Eisenkreuz war bald gefunden. Doch in der Beiz hatte es mir viel zu viele Leute. Lieber noch schnell auf den Col du Glandon. Für nicht Eingeweihte in dieser Gegend: den Col du Glandon gibt es fast gratis von dieser Seite. Aus der Abfahrt vom Col de la Croix de Fer reichte eigentlich schon fast der Schwung um auf den Col du Glandon hinaufzukommen; st?nden da nicht alle die Wohnmobile der Ausl?nder im Weg herum. Wirklich: vielleicht 50 Meter Höhendifferenz von der Abzweigung, und das war's.

Mehr zu Arbeiten gaben in der Abfahrt der beiden Pässe immer wieder die Gegensteigungen. Eine davon war ja fürchterlich steil und lang, Sogar mit Spitzkehren drin. Zu allem überdruss fing jetzt auch noch der Wind von unten aus dem Tal herauf zu winden an. Aber man kann ja nicht immer nur auf der Sonnenseite der Velofahrerei stehen.

Dieser Pass wird in ein paar Tagen auch von der Tour de France befahren. Die Passstrasse ist in sehr guten Zustand. An einzelnen Stellen werden neue Teerflicken draufgewalzt, aber ansonsten fast makellos. Sogar gereinigt von den üblicherweise vorhandenen Steinchen aus den Felsw?nden war sie. Zum "Abschlecken" sauber.

Zeitlich reichte es mir heute nach diesen beiden Cols nicht mehr für einen weiteren grossen Streich. Bereits vor der Ortschaft Bourg d'Oisans, erblickte ich die Werbung für das Hotel Oberland. Als ich es aber sah, war der Fall sehr rasch klar. So viele Velos an Balkonen und auf dem Gehsteig, da scheint man etwas von Velofahrerei zu verstehen. Ich klopfte an, und fand hier tatsächlichein Bett.

Habe während des ganzen Nachtessen auf der Terrasse an die Alpe d'Huez hinaufgeschaut. Wo wird wohl morgen mein Webtracker seine Markierungen setzen?

A propos Webtracker: es scheint seine Schw?che zu sein. In jedem engen Talabschnitt verliert er den Kontakt zur Umwelt und kann ihn anschliessend nicht wieder herstellen. So auch heute wieder. Die Abfahrt von den Pässen führte durch ein zwar wundersch?nes und bewaldetes, aber sehr enges Tal. Als es breiter wurde, nahm der Webtracker seine Arbeit nicht mehr auf.


Restaurant und Menu:
Augerge des Turins
in St. Sorlin d'Arves (Aufstieg zum Col de Croix de Fer)

Hotels:
Hotel Oberland, Bourg d'Oisans
Halbpension: ?93.50



Details zur heutigen Velofahrt
schoenster_Sonnenschein Vormittag
mit dem MTBike und dem Monoporter
Nachmittag schoenster_Sonnenschein
 
72.2 Kilometer
58.6 km/h Maximale Geschwindigkeit
1906 Höhenmeter
6:14 Stunden unterwegs
11.6 KM/h Durchschnitt
am Morgen eher k?hl, anschliessend immer w?rmer bis heiss

Profil im PDF-Format Höhenprofil dieser Fahrt
Übersicht der Fahrt Kartenansicht dieser Fahrt
die getrackte FahrtTracklog der heutigen Fahrt
Die Strecke zum Nachfahren in Google-Earth Die Strecke zum Nachfahren in Google-Earth
 


Ergänzungen nach dem ersten Posting:
03.08.08: Erg?nzung des Hotels, Restaurants und der Bilder



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von Urs, am 16.07.08 um 23:12

gefahren in: FrankreichRhône-Alpes

in 2008 Savoyen-Rundfahrt • in Col de la Croix de Fer • in Col du Glandon

(4) Kommentare erhalten / weiteren Kommentar schreibenPermalinkgrosse DarstellungFotoalbum mit GoogleMap


erhaltene Kommentare:

  1. Urs, sehr sch?ner Bericht! Scheint Dir ja wirklich gut zu gehen. Viel Kraft f?r den heutigen Tag, hast ja einiges vor!

    eingetragen von Spoony, am  17.07.2008  um  08:21


  2. sali Urs;

    schaue immer wieder mal bei dir vorbei - und diese Tage lohnt es sich in der Tat! w?nsch dir weiterhin viel Spass. Kommt dir bestimmt dann und wann die legend?re Euroride in den Sinn! bin zur Zeit gesch?ftlich in Belgien - ans Velo ist nicht zu denken ;-(
    beste Gr?sse+weiterhin gute Fahrt
    Thomas

    eingetragen von Thomas, am  17.07.2008  um  09:42


  3. Ach, ich beneide dich ob der sch?nen, einsamen Tour. Auch wenn ich genau weiss, dass ich kaum einen einzelnen Tag davon schaffen w?rde.

    eingetragen von Paddy, am  17.07.2008  um  09:54


  4. @ alle: Euroride, die Fahrt von Calpe (E) zur?ck in die Schweiz, war genau genommen der Ausl?ser f?r solche Fernfahrten. Ich merkte damals (2004), dass ich gerne weite Strecken fahre. 2006 versuchte ich mal eine Fahrt alleine (Swissborder-Ride) und da es mir tats?chlich gef?llt, mich alleine, irgendwo zwischen organisierter Rundreise und Improvisation zu bewegen, ist dies vielleicht auch noch nicht die letzte Fahrt dieser Art.
    Danke f?r Euer Interesse

    eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am  26.07.2008  um  00:29


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