Sonntag, 27. Januar 2008
Römerspuren
![]() Kurz nach dem Mittagessen, machte ich mich deshalb für eine weitere Runde Mountainbike bereit. Zuerst ein Besuch bei meinem Cache auf dem Alpenzeiger. Dort musste ich ja noch das Lobg?chlein ersetzen. Auf dem Weg dorthin, stellte ich fest, dass im ganzen Bruggerwald die Fürster kräftig an der Arbeit waren. Tiefe Traktorenspuren, überall gefällte Bäume, "Sagmehl, fast so weit wie das Auge reichte". Anschliessend habe ich beim kleinen Stern noch etwas rumgestÜbert. Doch leider erfolglos. Die Suche nach einem Microcache am Waldrand, hat grosse ähnlichkeit mit der ber?hmten Suche einer Stecknadel im Heuhaufen. Anschliessend habe ich mich dann auf die Suche nach dem Römerweg gemacht. Den wollte ich heute unbedingt finden. Ich hatte ihn schon lange auf meiner Wunschliste vorgemerkt. Es ist ein St?ck eines Weges, der noch zur R?merzeit in den Fels über den Bözberg gehauen wurde. Teile davon sind noch gut erhalten. Man kann sehr deutlich erkennen, dass die R?mer damals zwei Rinnen in der Spurbreite der Wagen in den Fels gehauen haben, damit die Wagen nicht seitlich abrutschen konnten. Schon zur Schulzeit, damals ein obligater Ausflug während des Themas "die R?mer", wunderte ich mich, wie wohl die Spuren in den Fels, oftmals zwar "nur" Nagelfluhe, ausgebrochen wurden. Es gibt Stellen an der R?merstrasse, da musste auch ein ganzer Teil einer Felsnase abgetragen werden und für die Strasse ein eigener U-Fürmiger Kanal gebaut werden. Das Versteck fand ich ziemlich rasch, so dass noch Zeit blieb, zum Hornberg hinÜber, ein weiteres Cache zu suchen. Ich wollte aber nicht ganz ins Fricktal hinunter fahren, sondern suchte mir einen Weg über den Bözberg, Linner Linde, Linn und dann möglichst hoch oben hinÜber zum Hornberg. Wenn ich mit dem Mountainbike unterwegs bin, fahre ich in der Regel nicht mit GPS-Unterst?tzung, sondern viel lieber der "Nase" nach. Das funktioniert so, dass ich als nächstes Wunschziel eben zum Beispiel das Versteck am Hornberg eingebe und der Luftlinie folge. Mit dieser Fahrmethode entdecke ich immer wieder neue Strassen und Weglein, ist eine echte Abwechslung zum Fahren mit dem Renner. Die Gefahr allerdings, in einer Sackgasse zu landen, irgendwo im Wald draussen, wo es einfach nicht mehr weitergeht, oder einfach eine nutzlose Runde gefahren ist, besteht allerdings schon, und ist auch heute, zweimal so vorgekommen. Als ich dann jedenfalls auf dem Hornberg angekommen bin, war es schon fast zu spät, um noch eine längere Suchaktion zu starten. Beim Hinweis steht als Hilfestellung noch, man k?nne sich an den verfallenen Baumstumpf halten. Doch es wird keiner glauben, wieviel Baumst?mpfe da herumstehen. Jedenfalls musste ich Suche abbrechen. Für den Heimweg w?hlte ich auch heute wieder die schnelle Variante und damit grüsstenteils auch auf der geteerten Strasse. |
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Nachmittag | ![]() |
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42.7 Kilometer 57.6 km/h Maximale Geschwindigkeit 968 Höhenmeter 3:18 Stunden unterwegs 12.9 KM/h Durchschnitt anf?nglich 6 Grad, bis am Abend dann noch 1 Grad |
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