Samstag, 21. Juni 2008
Probefahrt Savoyen, ein Erfahrungsbericht
![]() Heute gings nun um die Praxis. Ich fuhr die selbe Strecke wie vor Wochenfrist, also 55 Kilometer, und etwas über 1'000 Höhenmeter, diesmal aber mit dem Mountainbike, dem Monoporter (Anhänger), beladen mit ziemlich genau 28 Kilogramm Wie ?blich nach dem Mittagessen, stellte ich diesmal halt das Mountainbike mit dem beladenen Monoporter auf die Strasse. Nebenbei an einem wundersch?nen Tag, und ziemlicher Wärme. Die Strecke habe ich das letzte Mal schon detailliert beschrieben. Es sind insgesamt sechs Hügel zu bew?ltigen. Die Steigungsprozente sind in der Regel zwischen 5 und 10% in Einzelf?llen auch leicht darÜber, also durchaus vergleichbar mit dem was mich in den Savoyen auch erwartet. Nur eben halt viel k?rzer, dafür aber immer wieder. Mit den 28 Kilo im Gep?ck hatte ich sicherlich gut gepackt. Auf der Rundfahrt werde ich schauen, nicht mehr als 15 bis höchstens 20 Kilo mitnehmen zu müssen. Auch hat das Mountainbike vorl?ufig noch Stollenpneus. Diese werde ich h?chstwahrscheinlich noch mit Strassenpneus auswechseln. Auf der Strecke bin ich im Grossen und Ganzen gut durchgekommen. Anfänglich musste ich mich natürlichwieder an das neue Gleichgewichtsgef?hl gew?hnen. Auch verrutschte die Ladung leicht, so dass das ganze Gef?hrt manchmal etwas nach links zog. Am ersten Hügel hatte ich noch das Gefühl, das gleiche Tempo wie mit dem Renner einhalten zu können, musste ja dazu nur schneller kurbeln. Doch da geht die Rechnung irgendwie nicht auf, beziehungsweise meine Kondition lässt so etwas nicht beliebig lange zu. So setzte ich dann die Priorit?t bald einmal auf "Durchkommen" statt auf eine Zeitlimite. Von da an ging alles viel besser. Die "Angstkurve" im Mönthal gegen die Ampferenhöhe, wo ich mit dem Renner jeweils aus dem Sattel gehen, konnte ich sitzend durchfahren. Es geht sowieso nicht gut, mit dem Anhänger und bei tiefen Geschwindigkeiten aus dem Sattel zu gehen. Zu schnell kommt die ganze Sache ins Schwanken. Da muss ich wahrscheinlich wieder lernen, einen Wiegetritt hinzukriegen, ohne dass sich das ganze Gef?hrt jeweils seitlich "hinauslehnt". Ein weiterer Abschnitt befindet sich an der Staffelegg. Eine ganz bestimmte Kurve ausgangs Densbüren, die sicherlich weit über 10% ist, konnte ich, zwar im kleinsten Gang, durchkurbeln. Ebenfalls zur Habsburg hinauf, etwa bei Kilometerstand 51, ein letzter sehr steiler, aber kurzer Abschnitt. Insgesamt komme ich nach dieser Probefahrt zum Schluss, dass die Rechnung ungef?hr stimmt. Anstrengungsm?ssig ist es vielleicht ein bisschen mehr als mit dem Renner, die berechneten 40% weniger zurückgelegte Zentimeter pro Kurbelumdrehung gehen voll in die Zeit. Bei meiner ersten Fahrt mit dem Renner legte ich die Strecke in 158 Minuten zurück. Heute ben?tigte ich 225 Minuten, also gut 40% mehr. Unerwarteterweise habe ich allerdings mit dem Mountainbike heute eine H?chstgeschwindigkeit von 66.5 hingelegt, während vor einer Woche mit dem Renner das GPS "nur" 64.7 gemessen hatte. Für mich bedeutet dies, dass ich geradeaus und bergab mit dem Mountainbike ungef?hr gleich schnell unterwegs bin. So komme ich nun zum definitiven Entscheid: Savoyen fahre ich mit dem Mountainbike |
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Nachmittag | ![]() |
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55 Kilometer 66.5 km/h Maximale Geschwindigkeit 1102 Höhenmeter 3:45 Stunden unterwegs 14.7 KM/h Durchschnitt sommerlich heiss |
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in 2008 Savoyen-Rundfahrt • in Ausflüge • in Staffelegg •
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erhaltene Kommentare:
Aber Hallo! Das nenn ich einen mutigen Entscheid. Ich finde schon interessant, wie Du zu diesem Entschluss gekommen bist. Irgendwie meint man ja, dass Strassen nichts f?r Mountainbikes sind. Wahrscheinlich w?re ein Tourenrad wohl tats?chlich der beste Kompromiss. So hast Du nun aber die M?glichkeit auch mal die Kieswege w?hrend Deiner Savoyen Tour zu nehmen.
eingetragen von Spoony, am 28.06.2008 um 11:30
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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