Dienstag, 17. Juni 2008
Mountainbike oder Renner
Die immer wiederkehrende Frage vor einer Ferienfahrt, bei der man das Gep?ck selber mitnehmen muss. M?sste ich mich selber in das Feld der Velofahrer einstufen, ich würde mich zwischen dem Rennvelofahrer und dem Tourenfahrer, aber eher beim Rennvelofahrer einstufen. Für einen richtigen Rennvelofahrer habe ich sicherlich viel zuwenig Rennerfahrung. Zweik?mpfe wie "T?felisprint" oder Taktiken am Berg, liegen mir nicht. Dennoch sch?tze ich es, z?gig vorwärtszukommen, finde immer noch Musse und Zeit, anzuhalten, zu fotographieren, mal etwas anzuschauen,Ein richtiger Mountainbiker, bin ich allerdings auch nicht. Sicherlich fahre ich auch mal über Feldwege und durch matschige Waldstrassen. Die Singletrails sind f?r mich eher eine Qual als ein Genuss. Ein Weg muss bei mir immer noch ungef?hr so breit sein, dass man darauf notfalls vern?nftig abstehen kann.
Die gestrige Besch?ftigung mit den Höhenprofilen in Savoyen hat mich deshalb dazu veranlasst, die Frage MTB oder Renner, v?llig emotionslos anzugehen.
Dazu vorerst eine kleine Tabelle:
| Zahnkranz (vorne) | Ritzel (hinten) | Meter pro Kurbelumdrehung | Fahrrad |
Dargestellt sind nur die Extrem-Komibinationen "ganz schnell" beziehungsweise "ganz steil". An beiden Velos habe ich jeweils vorne 3 Zahnkr?nze und hinten 9 Ritzel. In erster Linie interessant ist bei all den geplanten Passfahrten die Kombination 30/25 für den Renner und 22/33 für das MTB.
Laut Tabelle komme ich mit einer einzigen Kurbelumdrehung beim Renner in den kleinsten G?ngen 2,6 Meter weit. Beim Mountainbike ergibt die so zurückgelegte Strecke wegen des anderen über-, beziehungsweise sogar Untersetzungsverh?ltnisses nur gerade 1,5 Meter, also 1,1 Meter weniger weit. Natürlich muss ich für das Zurücklegen der gleichen Strecke auf dem Mountainbike deutlich mehr Kurbeln. Die Kurbelleistung würde beim Mountainbike etwa 40% h?her liegen als beim Renner.
Bedeutet dies auch, dass ich somit bei gleichem Kraftaufwand wie beim Renner, mit dem Moutainbike etwa 40% mehr Gewicht den Hügel hinaufschleppen kann? Für das leicht schwerere Mountainbike, den Monoporter und das Feriengep?ck rechne ich einfachheitshalber 25Kg zus?tzliches Gewicht. Dies würde dann "nur" gerade 30% Mehrgewicht (gegenÜber dem Renner und ich alleine ohne Gep?ck) ausmachen.
Nicht entscheidend aber immernoch hilfreich ist die Erkenntnis, dass in der Stellung "ganz schnell" die zurückgelegte Distanz beim Mountainbike nur gerade 0,8 Meter, oder nicht einmal 10%, k?rzer ist. Ich glaub ich montiere dem Mountainbike gelegentlich Strassenpneus.
in 2008 Savoyen-Rundfahrt •
einen Kommentar schreiben • Permalink • grosse Darstellung
nächster Eintrag: Bike to work #6
vorhergehender Eintrag: Höhenmeterprofile in meiner Savoyenrundfahrt
meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
Diese Seite wurde in 0.7546 Sekunden aufgebaut.
Es mussten dazu 119 Abfragen ausgeführt werden.
Zur Zeit sind 14 Besucher hier




















