Dienstag, 15. Juli 2008
Les Frasses - St. Jean de Maurienne
Der erste Tag in diesen Ferien mit einem makellosen Himmel. An den Bergen dr?ckten sich wohl ein paar weisse W?lkchen herum, doch nichts was schattenspendend hätte sein können.Der Tage begann auf einer Höhe von etwa 1400 Meter über Meer, oder im letzten Anstieg auf den Col des Saisies. Die Luft war noch angenehm kühl. Ich geniesse es jedesmal, wenn man endlich auf die Passhöhe kommt, und sich rundherum das Alpenpanorama pr?sentiert. Bei gut 1600 Metern Passhöhe ist das vielleicht nicht so gewaltig, aber dennoch immer wieder ein Erlebnis.
Bei der Abfahrt nach Beaufort hinunter, hatte ich ich einer Spitzkehre plötzlich den ganzen Mont Blanc in seiner ganze Gr?sse und ohne eine einzige Wolke vor mir zu. Das musste ich natürlichfotographieren. (Kommt später ins Fotoalbum dieser Fahrt)
Die weitere Fahrt hinunter nach Albertville führte wieder teils durch enge Schluchten, mit einigen Gegensteigungen, aber immer irgendwie idyllisch. Ich liebe kurvenreiche Fahrten. Es müssen ja nicht immer nur Spitzkehren sein.
Albertville ist für den Velofahrer nichts besonderes. Es gibt ein paar schöne Parkanlagen. In einer von denen machte ich kurz Pause. Aber an sonsten scheinen mir die Ausfallstrassen schlecht beschildert zu sein, man findet kaum mehr hinaus (trotz GPS!). Vermutlich wurde in den letzten Jahren hier kräftig (um-)gebaut. Ich w?hlte die Route unten durch, also nicht über den Col da la Madeleine.
Zuerst der Is?re entlang, später der L'Arc bis nach St. Jean de Maurienne. Den ersten Teil, im Tal der Is?re, fuhr ich vor allem den D?rfchen entlang. Ein st?ndiges auf und ab, aber dafür viel Genuss für das Auge. Wälder wechselten sich mit Getreide und Maisfeldern ab, während im Hintergrund langsam die Bergkette vorbeizog. Dies scheint Übrigens eine sehr gut und sehr dicht bewaldete Gegend, wenigstens den Hügeln entlang zu sein.
Dort wo die L'Arc in die Is?re floss, ungef?hr auf der Höhe von Aiton, fuhr ich vermutlich auf einer ehemaligen Autobahn. (Hatte aber Radstreifen, wenigstens zeitweise). Jedenfalls standen entlang der Strasse vereinzelte Bauten "a louer", die ganz an ehemalige Rastst?tten erinnerten. Auch Ausstellpl?tze hatte es fast jede Menge. Als Fernziel der Strasse war immer wieder Turin angegeben. Als Vorteil dieser Strasse muss ich zugeben, dass ich den Rückenwind genoss. Er schubste mich regelrecht während über 40 Kilometern das Tal hinauf. Wenige Ortschaften mussten durchfahren werden. Aber: in keiner war ein Restaurant geöffnet. Ein paarmal versuchte ich es dann eben doch neben der "Autobahn", aber auch da war nichts was nach Essen aussah. So entschloss ich mich schlussendlich, auf einer der zahlreichen Rastst?tten, meinen Notvorrat zu pl?ndern.
Es ist sehr interessant zuzuschauen, wie die Gegend immer karger wird. Wohl sind es von Albertville bis nach St. Jean de Maurienne, nur gerade gut 100 Meter Höhendifferenz. Aber das Tal wandelt sich von einer breiten Ebene, mit viel fruchtbarem Gel?nde, zu einer schmalen Schlucht, um dann in St. Jean de Maurienne, wieder Platz für riesige Industrieanlagen mit ebenso riesigem Bahnhof, Platz zu machen.
Die Suche nach einem Hotel gestaltete sich heute ?usserst schwierig. Etwa um 16:00 Uhr traf ich in St. Jean de Maurienne ein. Noch zu früh für ein Hotelzimmer. Auf meinen Aufstellungen zum Col de la Croix de Fer, waren ein paar Ortschaften aufgezeichnet. Die erste und die zweite bestanden aber lediglich aus ein paar Häusern. Das Ganze kaum so gross wie ein Weiler und vor allem, nichts was auf ein Bett oder Nachtessen hindeuten würde. Weitere Ortschaften w?ren noch weiter oben verzeichnet gewesen. Doch für die ganze Strecke fehlte mir einfach die Zeit. So entschloss ich mich schlussendlich, dann halt die 300 Höhenmeter zu vernichten und morgens nochmals hinaufzukurbeln. In St. Jean de Maurienne, war dann bald ein Hotel gefunden. Zwar eines ohne Nachtessen, aber dafür mit Morgenessen ab 6:30 Uhr. (Das Nachtessen habe ich in der Stadt eingenommen, und damit auch gleich die fehlenden Kalorien vom Mittag noch nachgefuttert.)
Restaurant und Menu:
Taverne le Saint Antoine
Saint-Jean-de-Maurienne (Nachtessen)
Hotels:
Dorhotel, St. Jean de Maurienne
?bernachtung und Morgenessen: ? 46.70
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Vormittag |
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Nachmittag | ![]() |
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117.8 Kilometer 53.3 km/h Maximale Geschwindigkeit 1154 Höhenmeter 6:26 Stunden unterwegs 18.3 KM/h Durchschnitt sehr warm |
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Ergänzungen nach dem ersten Posting:
25.07.08: Fotos erg?nzt
03.08.08: Angaben zu Hotel und Restaurant erg?nzt
gefahren in:
in 2008 Savoyen-Rundfahrt • in Col des Saisies •
(2) Kommentare erhalten / weiteren Kommentar schreiben • Permalink • grosse Darstellung • Fotoalbum mit GoogleMap
erhaltene Kommentare:
Voil?, geht doch. Einen Tag Daumen dr?cken und schon scheint die Sonne.
Ich hoffe, dass das jetzt so bleibt. Immer sonnig, aber nicht zu heiss.eingetragen von Paddy, am 16.07.2008 um 12:07
Danke Paddy, r?ckblickend hat die Daumendr?ckerei m?chtig geholfen. Nur noch eine verregnete Abfahrt, und der Rest, fast immer unter wolkenlosem Himmel und gr?sstenteils bei tats?chlich vern?nftigen Temperaturen.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 26.07.2008 um 00:31
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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