Donnerstag, 03. März 2011
K(r)ampf und Belohnung
Noch selten so einem harten Sparringpartner begegnetEtwa seit Dienstag baut sich hier eine ziemlich z?gige Bise auf. Einen Höhepunkt an Windst?rke erreichte sie heute Morgen, ausgerechnet während meiner Fahrt zur Arbeit. Das Thermometer zeigte zwar etwa 2 Grad an, doch angef?hlt haben sich diese wie weit unter Null. Zudem blies der Wind während dem grüssten Teil der Fahrt von Vorne links. Gegenwind wie im Herbst.
An einigen Stellen, vor allem im Gebiet von Schlieren und Dietikon lag denn auch ziemlich viel, von den Bäumen, herabgefallenes Ge?st. Stellenweise fast wie nach einem heftigen Gewitter oder Herbststurm, halt einfach noch ohne Blätter an den Holzstecken. In Zürich hielt es ein Hauswart wohl f?r die beste Lösung, das ganze Geh?lz mit dem allseits "beliebten" Laubbl?ser wegzublasen. Wohin? Natürlich auf den Radweg/Radstreifen.
Leider rutschte heute Morgen mein Handy mit dem Sportstracker in der Rucksacktasche unter andere Gegenst?nde, so dass es seine GPS - Satelliten verlor und nur noch eine unbrauchbare Aufzeichnung lieferte. Rekorde d?rfte es ohnehin keine gegeben haben.
Einmal hat jemand gesagt, man soll den Wind nicht als schlechtes ?bel betrachten, sondern eher als Sparringpartner. Stelle mir unter einem richtigen Sparringpartner jemanden vor, der einem richtig herausfordern kann, bis hin zu den brennenden Oberschenkeln, bis an den Rand der Leistungsf?higkeit. Aber auch als jemanden, der einem mal etwas g?nnt, vielleicht eine leichte Portion im Training, etwas Erholung nach einem grossen Kampf.
So gesehen, hatte ich nach der anstrengenden Fahrt vom Morgen eine Belohnung am Abend verdient. Vielleicht war der Wind nicht mehr ganz so stark, wie am Morgen, doch er kam immerhin diesmal von hinten. Natürlich musste ich mich weiterhin anstrengen, doch mit der Hilfe von hinten gelangen heute wieder zwei Bestleistungen. 30 Km Fahrt, das ist immerhin fast die ganze Strecke, mit einer neuen Rekordgeschwindigkeit von knapp 29km/h.
Und das war nicht r?cksichtslose Fr?serei. Denn seit langem, hatte wieder einmal ein Busfahrer des ÖV sein "Dankesch?n" angez?ndet, nachdem ich mich anst?ndig hinten angestellt habe, damit er aus seiner Haltestelle rausfahren kann. "Bittesch?n, gern geschehen".
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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am fr?hen Morgen |
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am sp?ten Abend | ![]() |
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68.3 Kilometer 44.9 km/h Maximale Geschwindigkeit 436 Höhenmeter 1:32 Stunden unterwegs 27.0 KM/h Durchschnitt am Morgen um 2 Grad, am Abend um 5 Grad |
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