Mittwoch, 21. Januar 2009
Hohe Trittfrequenz
Dies scheint ein Thema zu sein, bei dem sich die Radfahrerwelt nicht ganz einig ist. Grunds?tzlich wird eine hohe Trittfrequenz empfohlen, doch ohne Training geht das nicht. Andererseits, sind auch grosse Meister des Rades mit eher niedrigerer Trittfrequenz gross geworden. Vielleicht gilt auch hier, dass die Ausnahmen die Regel best?tigen. Eine Seite welche das Thema sehr gut erkl?rt, habe ich hier gefunden. Vor allem einleuchtend scheint mir die Erklärung, dass schnelles Zusammenziehen und Loslassen des Muskels, den Blutfluss im Muskel weniger st?rt. Damit wird einerseits das produzierte Laktat, das übers?uern der Beine, rascher ausgeschwemmt, und andererseits der Muskel besser mit frischem Blut und damit auch mit Sauerstoff versorgt.Langsames Kurbeln, daf?r kräftigeres und längeres zusammenziehen der Muskulatur verhindert einen fl?ssigen Blutfluss im Muskel. Damit steigt dann die Gefahr der übers?uerung. Empfohlen wird eine Trittfrequenz von 100 Umdrehungen pro Minute.
Bei meinen Fahrten auf der Rolle fahre ich in der Regel eine gute 80er Trittfrequenz. Manchmal, bei eher flachen Übungen, versuche ich eine h?here Trittfrequenz durchzuhalten. Oftmals gelingt mir dies nicht. Doch heute, habe ich mal bewusst, und im Wissen um den obigen Artikel, einen eigentlichen Selbstversuch unternommen.
Nach dem Einrollen, den ?blichen 10 Minuten, hatte ich eine Trittfrequenz von 82 U/Min. Bei den beiden IntervallÜbungen während dieser Fahrt, versuchte ich stets über diesen 82 zu bleiben, was auch gelungen ist.
Im zweiten Teil der heutigen Fahrt, kommen eher langanhaltende Steigungen, viel Flaches und etwas Gef?lle vor. Ich begann die Trittfrequenz langsam und stetig zu erh?hen. Am Anfang war das etwas m?hsam. Doch mit der Zeit schienen sich die Beine an diese neue und für meine Begriffe, sehr rasche Kurblerei, zu gew?hnen. Zeitweise musste ich darauf achten, dass die Kurblerei schön fl?ssig ablief und nicht so eine Art schnelle Stampferei entstand. Gegen den Schluss der heutigen Fahrt, immerhin 78 Minuten, konnte ich eine Trittfrequenz von beinahe 100 einhalten. Über die gesamte Zeit, wies der Monitor an der Rolle eine durchschnittliche Trittfrequenz von 91 aus.
Als ich von der Rolle stieg, war auch das Gefühl in den Beinen anders als an den vorangehenden Abenden. Irgendwie lockerer, weniger sauer? Ich meine nicht, dass ich sonst nach jeder Fahrt Muskelkater gehabt hätte, oder sonst irgendwie leiden müsste. Dennoch, scheint die etwas h?here Drehzahl den Beinen gut zu bekommen. Ich werde den Versuch jedenfalls noch mit einer anderen Strecke unternehmen.
Die letzten Fahrten mit dieser Übung (FSP-002). Sie dauert 78 Minuten:
- Beschreibung
- am 22.11.2007; 46.5 Kilometer
- am 09.12.2007; 48.1 Kilometer
- am 12.01.2008; 47.7 Kilometer
- am 27.01.2008; 47.2 Kilometer
- am 28.02.2008; 45.1 Kilometer
- am 23.04.2008; 46.9 Kilometer
- am 18.11.2008; 47.0 Kilometer
- am 12.12.2008; 49.5 Kilometer
- am 20.01.2009; 50.1 Kilometer
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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50.1 Kilometer 50.8 km/h Maximale Geschwindigkeit 1:18 Stunden unterwegs 38.5 KM/h Durchschnitt |
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gefahren in:
in Training auf der Rolle •
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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