Meine Bilder aus dem Aargau
www.flickr.com
This is a Flickr badge showing public items from urs_himmelrich tagged with Aargau. Make your own badge here.
Fotoalbum zum Aargau

Kategorien

Suchen nach




Statische Links



Archiv




aktuelles Radarbild von Meteoswiss
animiertes Radarbild vom Schweizer Fernsehen
Wetterprognose für Brugg

Blick von der Wasserflue zum Hallwilersee
Das reale Wetter im Aargau

Zur Webcam am Bahnhof Brugg, Ostseite

kürzlich gezwitschert
 
ältere Mitteilungen





  Mail an mich   RSS aus dem Weblog   schreib an meine Pinnwand   Skype Me?!   meine Bilder   mein Gezwitscher   meine Filmchen   Blogger United   Forsquare  



Als Aargauer unterwegs

Dienstag, 08. März 2011

Gedanken zum Veloanhänger

Wenn die Angst mitfährt, ein Abschied vom Monoporter.

Mit den ersten richtigen Sonnenstrahlen, kommt auch wieder die Lust auf längere Fahrten mit dem Fahrrad. Die Planung der Sommerferien wird langsam zu einem Thema. Doch da gibt es zuerst noch ein Problem zu lösen:

Regelm?ssige Leser dieser Seiten wissen, dass ich mir jeweils eine verl?ngerte Ferienwoche durch die Alpen leiste. Das Feriengep?ck nehme ich dabei auf einem Einrad-Veloanhänger mit. Andere Systeme wie Rucksack oder Tragtaschen direkt am Renner sind mir pers?nlich nicht gut genug, sind nicht mein Stil. Ich bin immer noch davon überzeugt, mit dem Veloanhänger am besten zu fahren, am wenigsten Probleme zu haben. Genau das ist nun aber der Punkt:

Seit dem Sommer 2006, meiner Reise rund um die Schweiz, ziehe ich also einen Monoporter hinter mir her. Nach mittlerweile vier Sommerferienfahrten und über 6000 Kilometern, habe ich mich entschlossen, mich von ihm zu trennen. Dazu gibt es eigentlich nur einen Grund, der heisst Angst. Das kam so:

Der Anhänger ist so konstruiert, dass er einfach zusammengeklappt werden kann und als Handgepäck sogar mal eine Reise im Zug mitmachen könnte. Vom einzigen Rad am Ende des Anhängers, f?hrt nur auf einer Seite ein Aluminumrohr in U-Form bis zur Deichsel. Auf dieser U-Form ist die Platte montiert, welche das Gep?ckst?ck trägt. Somit kann der Anhänger auf eine handliche Gr?sse zusammengeklappt werden, entsprechend der Gr?sse der Grundplatte.

Das scheint nun allerdings den Nachteil zu haben, dass die Plattform mit dem Gep?ckst?ck drauf, mit der Zeit anf?ngt, über die Kante der U-Form einzuknicken. Es handelt sich nicht um viel, ein paar Zentimeter nur. Doch durch die so entstehende schiefe Ebene, rutscht das Gep?ck natürlichauch immer weiter nach vorne links. Dadurch wird der Druck auf das Kupplungsst?ck am Renner auf der linken Seite deutlich gr?sser als auf der rechten Seite. Ja es kann sogar dazu f?hren, dass sich beim rechten Kupplungsst?ck der Druck zu einem Anheben umkehrt. Im schlimmsten Fall ist dann die Folge sogar die, dass sich das Hinterrad in der Gabel ebenfalls um Bruchteile von Milimetern verschiebt. Ungenaue Schaltung, Schleifen der Bremskl?tze bis hin zu einem blockierten Hinterrad sind dann die Folge.

Es liegt kaum daran, dass sich das Gestell selber verbogen hat. Das konnte ich mit meinen Mitteln so gut wie möglich nachmessen. Es liegt auch nicht daran, dass ich den Anhänger überladen hätte. Es d?rfte eher an einer Altersschw?che der Plattform liegen. Anderes Bepacken des Gep?cksackes brachte nur eine kurzfristige Besserung. Ich habe auch versucht, die Plattform "gegen die eigene Neigung" zu fixieren. Auch das brachte nur kurzfristigen Erfolg.

Kommt zus?tzlich noch erschwerend dazu, dass die beiden Ausfallenden am Hinterrad meines Renners nicht 100% genau gleich konstruiert sind. Ausgerechnet auf der linken Seite des Renners, hat das Kupplungsst?ck Bruchteile von Millimetern mehr Spiel. Was bei einer L?nge der Kupplung von vielleicht fünf Zentimetern eben doch bald einmal ins Gewicht fällt.

Es war auf der Heimfahrt, letztes Jahr aus den Dolomiten, als ich mir über eine Stunde lang mal richtig Zeit nahm, mit allen möglichen Variationen Rennrad, Kupplungsst?cke und Anhänger-Deichsel so zusammenzustecken, dass die Sache auch optisch wenigstens einigermassen ausgeglichen und b?ndig aussah. Es war dutzende von Kilometern später auf einem Parkplatz, als ich mit dem Anhänger und dem Renner etwas man?vrierte, als die Deichsel des Anhängers aus dem Kupplungsst?ck sprang. Passiert ist nichts. Doch man stelle sich vor, dieses Missgeschick passiere bei einer Abfahrt von einem Pass und die Deichsel verfange sich in den Speichen des Hinterrades. Mindestens das Sommerferienende ist dann sofort erreicht. Deshalb fuhr ab diesem Zeitpunkt immer auch die Angst vor diesem Moment mit. Und genau deshalb, werde ich mir dieses Jahr einen neuen Anhänger besorgen.

Ich denke da vor allem an die Systeme von Bob-Yak oder Bob-Ibex. Beide einr?drig, beide absolut symmetrisch gebaut, beide liegen direkt auf der Achse der Hinterrades auf, brauchen also keine Kupplungsst?cke mehr. Die Tragfl?che des einen der beiden Anhänger ist gefedert. Dass sich beide nicht zu einem Handgepäckst?ck zusammenklappen lassen st?rt mich nicht. Denn genau diese F?higkeit des Monoporters hatte ich dannzumal v?llig überbewertet. In all den Jahren, reiste er nur gerade einmal als Handgepäck mit.

Auf die guten Erfahrungen eines solchen Einradanh?nger m?chte ich aber weiterhin nicht verzichten. Das Rad des Anhängers läuft wirklich schön hinter dem Rad des Fahrrades nach. Auch in Kurven. Selbst in engen Kurven wie zum Beispiel bei Einfahrten auf Velowege, bei denen am Anfang die beiden überlappenden Eisenrahmen stehen. Wenn das Fahrrad durch ist, kommt der Anhänger auch nach. Für die einr?drige Variante spricht auch die Eigenschaft des "in die Kurven liegens". Weil der Anhänger fix mit dem Fahrrad verbunden ist, wird er auch bei schnell gefahrenen Kurven niemals nach aussen kippen, sondern immer entsprechend dem Fahrrad nach innen.

Kommt noch dazu, dass der Yak/Ibex viel die gr?ssere Verbreitung als der Monoporter von Weber hat. Zudem scheinen der Verwendung eines Yak/Ibex keine Grenzen gesetzt zu sein.




    weiter sagen mit:

    • Del.icio.us
    • E-mail
    • Evernote
    • Facebook
    • Google Bookmarks
    • LinkedIn
    • Mister Wong
    • MySpace
    • Technorati
    • Tumblr
    • Twitter
    • Yahoo! Bookmarks




von Urs, am 08.03.11 um 23:40
in Aus dem Leben gegriffen

(2) Kommentare erhalten / weiteren Kommentar schreibenPermalinkgrosse Darstellung


erhaltene Kommentare:

  1. Wir waren letzten Sommer in unseren Veloferien mit einem Yak unterwegs. Kann ihn weiterempfehlen. Eine gute Sache.

    eingetragen von rotscher, am  09.03.2011  um  09:37


  2. Danke f?r die guten Informationen. Ich studiere derzeit auch an einer l?ngeren Veloreise herum und da ist das Thema Anh?nger auch noch offen. Bob-Yak w?rde mir wohl gen?gen, Federung brauche ich eher nicht (und ist nur etwas Weiteres, was kaputt gehen k?nnte).

    eingetragen von beat, am  10.03.2011  um  00:36


einen Kommentar erfassen:

Name:

Email:

Ortschaft:

URL:

Smilies

Angaben zur Person speichern

Benachrichtigung erwünscht, wenn Reaktionen auf diesen Eintrag erfolgen?

Bitte, angezeigte Buchstaben-/Ziffernfolge eingeben:


nächster Eintrag: Eine Schicht weniger

vorhergehender Eintrag: Wochenanfang voller Überraschungen

<< Zurück zur Hauptseite







meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:


Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:


Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
quaeldich.de - Rennrad, Pässe, Hobbysport


   
Als Aargauer unterwegs

Schweizer Blog Verzeichnis
GeoURL Bikeblogs SWISS METABLOG


Profile for Als Aargauer unterwegs


eXTReMe Tracker







Diese Seite wurde in 0.7783 Sekunden aufgebaut.
Es mussten dazu 126 Abfragen ausgeführt werden.


Zur Zeit sind 10 Besucher hier
Als Aargauer unterwegs





Aktuelles Datum: 26 05 2012
Mai 2012
S M D M D F S
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  


Pia Lanz Catering

Musik vom Duo-Klangzauber

www.flickr.com
urs_himmelrich's photos More of urs_himmelrich's photos