Montag, 13. September 2010
Fribourg - Genf, Herbstfahrt durch das Welschland
Mit dieser Fahrt erreichte ich ein weiteres Jahresziel meiner Velofahrerei in diesem Jahr. Es gibt keine weiteren Kantone mehr in der Schweiz.Nach dem letzten Wochenende in den Bergen, war es ja fast naheliegend, diesmal etwas Flacheres zu fahren. Warum nicht einmal dem westlichen Teil der Schweiz einen Besuch abstatten?
Der ÖV trug mich bereits in sehr fr?hen Morgenstunden nach Fribourg. Dort wollte ich meine Fahrt in den Westen der Schweiz starten. Es war noch sehr kühl, aber daf?r klarer Himmel, kein Nebel. Der Tag versprach wieder eine schöne Fahrt.
Von Fribourg geht die Strecke zuerst einmal eine Zeit lang hinunter, nach Murten und anschliessend über das Seeland via Ins an den Südfuss des Juras. Bald kam der Neuenburgersee in Sicht. Der Himmel war weiterhin fast wolkenlos, die Sonne schien, doch die Temperatur mochte sich nicht richtig zu erh?hen. Es dauerte bis weit nach Neuenburg, bis ich endlich meine Armlinge zusmmenrollte. Doch dann mit einem Mal, war es 23 Grad warm (laut Tankstellenanzeige).
In der oberen Hälfte des Neuenburgersees ist richtig etwas los. Einerseits f?hrt man da immer wieder durch die Rebberge und andererseits stehen eine Reihe von Schlössern auf den Hügeln. Wie man sich vielleicht noch aus der Geschichtsstunde erinnert, war ja gerade in diesem Raum Murten ? Granson vor ein paar Hundert Jahren ja allerhand los.
Eine Zeitlang habe ich mich über den Vogelreichtum in den Rebbergen gewundert. Das Zwitscherte richtig auffällig und unÜberh?rbar. Als ich eine kleine Rast einlegte, kam ich plötzlich drauf, was es mit Gezwitscher auf sich haben könnte: Die einen Weinbauern vertreiben die V?gel von ihren reifen Trauben mit Schrecksch?ssen, unregelm?ssig und aus allen Ecken t?scht es immer wieder. Die anderen Weinbauern vertreiben die V?gel offensichtlich mit Vogelgezwitscher, wahrscheinlich ja dem Gezwitscher der nat?rlichen Feinde der Traubendiebe.
Nach Yverdon steigt dann die Strasse eine Weile lang leicht an. Die einzige nennenswerte Steigung an der Strecke von heute. Schon bald nachher sieht man dann, wenigestens von weitem, den Genfersee. Es dauert aber noch manchen Kilometer, bis man ihn tatsächlichauch neben der Strasse hat. Lange versuchte ich einen schönen Platz für ein Mittagessen zu finden, doch das Ufer scheint durchgehend verbaut oder in Privatbesitz zu sein. Doch schlussendlich wurde ich dann beim Sportplatz von Rolle fündig. Wenigstens ein B?nkchen und Getr?nke. Sandwiches hatte ich in Fribourg eingekauft. Es hätte ja sein können, dass die Zeit bis Genf knapp geworden w?re. Den Zug von 16.14 wollte ich unbedingt erreichen.
Anschliessend musste ich noch knapp 40 Kilometer bis Genf zurücklegen. Alles fast topfeben, ein paar Kreisel umfahren, das meiste auf Radstreifen. Mit der Zeit wurde das etwas monoton. Doch ich erreiche den Bahnhof von Genf frühzeitig genug, um noch ein Foto vom Jet d?eau, wohl eine der ber?hmteren Wasserfontainen zu machen.
Mit dieser wiederum schönen und abwechslungsreichen Fahrt, habe ich nun in allen Kantonen der Schweiz, wenigstens ein paar Kilometer gefahren.
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Vormittag |
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Nachmittag | ![]() |
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169.3 Kilometer 56.7 km/h Maximale Geschwindigkeit 1078 Höhenmeter 26.6 KM/h Durchschnitt am Morgen eher k?hl, ab Mittag recht angenehm |
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