Sonntag, 30. Januar 2011
Flucht über den Nebel
Eine improvisierte Nordic-Walking-Runde.Heute wollten wir es nicht dem Zufall überlassen, ob wir einen weiteren Tag unter der Nebeldecke zu verbringen haben. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Stäbchen f?r das Nordic-Walking kurzerhand ins Auto und fuhren über die Grenze nach Deutschland. Einfach den Berg hinauf, so lange bis die Sonne scheint.
Ab Waldshut in Richtung Titisee/Feldberg ist das ziemlich einfach. Auf der B500, einer der gr?sseren Strassen, kommt man z?gig vorwärts. Die Strasse erhebt sich stufenf?rmig von Gel?ndekante zu Gel?ndekante. Bereits auf der zweiten Kante, kurz vor Tiefenh?usern, war es geschafft. Knapp über dem Nebel blendete uns bereits die Sonne.
Wir reihten unseren Wagen an die lange Reihe weiterer Aargauer und W?rttemberger, die hier offensichtlich den gleichen Drang versp?hrten.
Auf einer Art Höhenweg, schön pr?pariert und auf hartgetretenem Schnee, begannen wir mit unserem Nordic-Walking. Immer darauf achtend, nicht zuviel an Höhe zu verlieren und nicht hinter den Waldr?ndern zu verschwinden, sondern eben, wie gew?nscht im Sonnenlicht und über dem Nebel zu bleiben.
Das funktionierte ganz gut. Bis sich der Nebel wieder in die Höhe zu verlagern begann und sich vor die Sonne schob. Aber da hatten wir unsere 10'000 Schritte schon fast durchgest?belt.
Es war zwar kalt, aber mit der trockenen Luft recht angenehm. Hat jedenfalls gut getan.
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