Wenn es einmal nicht so schönes Wetter ist, hat das den Vorteil, dass sich kaum andere Leute am Klingnauer Stausee aufhalten. Heute wusste man ja nicht so richtig, wann der nächste Regenschauer daher geblasen wird. Es war windig, aber es war f?r diese Jahreszeit sicherlich auch zu warm.
Vielleicht zwei oder drei Familien die an den typischen Stellen am See Schwäne und Enten f?tterten, oder mit der Jungmannschaft, Kinderwagen und Kindervelos dem See entlang spazierten. Ein paar Jogger, ein paar Mountainbiker und ein paar, bewaffnet mit Fotoapparat und Fernrohr.
Der teils heftige Wind kr?uselte den See, wenigstens dem ?stlichen Ufer entlang. Im Schilf die letzten paar Reste von matschigem Eis. Auf dem See nichts besonderes los. Wenigstens f?r unsere Augen, etwa die ?bliche Anzahl Enten und Schwäne auf dem See. "G?ste", Zugv?gel, uns unbekannte Vogelarten schienen heute nicht da zu sein. Als einziges besonderes Vorkommnis, der Schwarm Bergfinken, der sich von einem nahen Geb?sch erhob und über unsere K?pfe davonflog.
Durchgekommen sind wir fast ganz trockenen Fusses. Ein kleiner Regenschauer wurde vom Wind den See hinaufgeblasen, doch kurz darauf schien, zwar sehr begrenzt, wieder für kurze Zeit die Sonne.
Hauptsache, wir sind auf unsere 10'000 Schritte gekommen, haben uns bewegt und ein bisschen frische Luft geschnappt.