Freitag, 03. Juli 2009
Ein Brötchen zu langsam
Auch heute habe ich nochmals den Renner f?r den Arbeitsweg genommen. Das Wetter war nicht mehr ganz so schön wie die letzten Tage. Die Sonne zeigte sich erst kurz vor der Einfahrt in den Velost?nder. Temperaturm?ssig war es allerdings sogar mit 19 Grad noch etwas wärmer. Aufgefallen ist heute Morgen, dass bereits erste Kornfelder umgem?ht worden sind. Ansonsten war die Fahrt reine Routine. Keine Flyer unterwegs, ausser einem anderen Rennradfahrer der mal eine Zeitlang versuchte näher zu kommen, war nichts los.Gegen Abend hatten wir im Geschäft noch eine kleine Veranstaltung. So mit Folien über Vergangenes und K?nftiges. Zum Schluss gab es noch einen Apéro. Auf den Alkohol verzichtete ich, langte dafür bei den Brötchen und den Schinkengipfeli kräftig zu. Vermutlich zu kräftig. Denn, hätte ich nur eine Viertelstunde früher das Geschäft verlassen, ich w?re wahrscheinlich noch knapp am Gewitter vorbei gekkommen. Aber so, hat es mich ziemlich getroffen.
Der Himmel wurde immer schw?rzer. Es war gerade am übergang vom Wehntal in Surbtal, in S?nikon, als die ersten Blitze die dunklen Wolken zerrissen. Ein kräftiger Wind setzte ein. Ich fuhr noch so lange wie es überhaupt ging und erreichte in der N?he einer G?rtnerei einen Birnbaum. Dort zog ich mir dann die Regenjacke über, packte den Rucksack in seinen Regenschutz, liess mir vom Wind unfreiwillig ein paar Birnen auf den Kopf fallen und versuchte bei der erst besten Gelegenheit das Weite. Zu früh: vor mir stand da plötzlich diese graue Wand. Die geteerte Strasse schien plötzlich ganz aufgeraut. Es regnete was das Zeug hielt. Glücklicherweise kamen die ersten Häuser von Niederweningen in Sichtweite. Das erste Bauerhaus mit einem Riesendach bot mir Unterstand.
Nur wenige Minuten später, schien schon wieder die Sonne. Der Regenbogen stand genau über dem Weg, wo ich eben herkam. Zwei Hügel weiter war sogar die Strasse schon wieder trocken.
Tja, ein Brötchen weniger, eine Viertelstunde früher abfahren, und ich w?re trocken geblieben. Aber irgendwie w?re das Leben nur halb so interessant, wenn man alles im Voraus w?sste.
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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am fr?hen Morgen |
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am sp?ten Abend | ![]() |
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70.7 Kilometer 64.6 km/h Maximale Geschwindigkeit 539 Höhenmeter 2:37 Stunden unterwegs 27.0 KM/h Durchschnitt Am Morgen 19 Grad, am Abend sehr warm, selbst w?hrend des Gewitters. |
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