Samstag, 13. November 2010
ein bisschen geschmunzelt ...
Über die Typen mit den Kabeln in den Ohren.... habe ich heute Abend im vollbesetzten Zug schon. Einmal mehr stehen wir in den Wagen der Rushour der Pendler. Der Zug schleicht sich langsam aus dem Bahnhof hinaus, verliert Minute um Minute. Kommt dann irgenwann mal zu seinem ersten Zwischenhalt in Baden. Einige verlassen den Zug, andere kommen wieder dazu. Der Zug f?hrt f?r diesmal ohne Abwarten des Gegenzuges weiter, der steht n?mlich schon im Bahnhof. Er schleicht weiter, verliert noch mehr Minuten. Sieben sollen es bis jetzt sein.
Dann die Durchsage, dass der nächste Halt in Brugg sei. Der Zug kriecht mittlerweile in den Bahnhof Turgi, also eine Station fr?her. Diese ist aber nur f?r die Regionalz?ge interessant. Normalerweise f?hrt mein Zug hier durch. Doch heute lässt er sich "auslaufen", und kommt schön pr?zis am Perron zum stehen.
Einige der "verkabelten" Passagiere, eben diejenigen welche so geistesabwesend und wie ferngesteuert zwischen ihren manchmal übergrossen Kopfh?rern, den Tag verbringen, stehen auf, dr?ngeln durch die stehenden Passagiere und verlassen den Zug.
Dass die selben Passagiere sich regelm?ssig auf die freien Sitze l?mmelln lassen (nicht hinsetzen), ohne zu Fragen, das habe ich mittlerweile verstanden. Dass die selben Passagiere die meiste Zeit zwischen ihren Kopfh?rern irgendwie abwesend, ferngesteuert, uninteressiert, letargisch wirken, daran habe ich mich auch gew?hnt. Aber dass sie zudem auch noch vollst?ndig unaufmerksam durch die Gegend latschen, selbst dann noch, wenn sie sich mindestens etwas Wartezeit oder Mehrkosten einhandeln, das war neu.
Und keiner hat sie aufgehalten, als sie den Zug verliessen, alle haben ihnen bereitwillig Platz gemacht. Man half ihnen sogar, die "Pressluft-"verschlossene T?re zu ?ffnen. Spätestens hier, hätte einer doch aufmerksam werden müssen.
War da vielleicht sogar Schadenfreude im Spiel?
in Zwischen Brugg und Zürich •
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