Samstag, 15. Mai 2010
Die Begeisterung nimmt zu
Erfahrungen mit der Applikation K-9 Mail auf meinem Androiden-Handy.Ich habe hier ja kürzlich über das zuf?llig gefundene E-Mail Programm K-9 Mail berichtet, mit dessen Hilfe ich über mein GMail-Account wieder problemlos Bildchen versenden kann. Damals war ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich es wieder deinstallieren oder weitergebrauchen werde.
Heute, an einem weiteren verregneten Tag, habe ich mich nochmals mit dem Programm besch?ftigt. Um es vorwegzunehmen: meine Begeisterung daf?r w?chst. Es scheint in der aktuellen Version 2.600 wirklich eines der besseren, wenn nicht vielleicht sogar der Besten zu sein.
Die Installation, nach dem Download aus dem Android-Market verl?uft selbst?ndig und wie gewohnt auch problemlos. Die Verbindung mit dem GMail-Account funktionierte nach der Eingabe meiner E-Mail-Adresse und des Passwortes selbst?ndig. Gegen den Schluss leuchtete eine Warnung bezüglichdes Zertifikates auf, doch die muss einfach akzeptiert werden, sonst geht es nicht weiter. Der so eröffneten Account-Verbindung kann noch ein Name gegeben werden. Dieser ist wichtig, denn mit dem K-9 Mail - Programm können gleichzeitig mehrere Verbindungen zu E-Mail-Accounts unterhalten werden. Da d?rfte es ratsam sein, sinnvolle Namen zu vergeben.
Heute habe ich nun eine Verbindung zu meinem zweiten E-Mail, einem POP 3 - Mail, hergestellt. Bez?glich Posteingangs-, Postausgangsserver und zertifizierter Anmeldung sind da ein paar Spezialit?ten zu beachten. Da hilft der automatische Versuch einer Installation nicht weiter. Das spielt aber keine Rolle, denn es können alle Angaben zu den beiden Servern und der Authentifizierung manuell in Übersichtlichen Formularen get?tigt werden. Wenn alles erfasst ist, läuft ein Verbindungscheck. Wenn dieser erfolgreich durchgef?hrt wird, werden auch sogleich von den ersten 25 Mails die Kopfzeilen (Absender und Betreff) runtergeladen.
Wie bei anderen, ähnlichen Programmen auch, kann dann anschliessend das vollst?ndige Nachladen bestimmter oder aller E-Mails verlangt werden, wobei Bilder und Anh?nge innerhalb eines Mails nochmals einer Bestätigung zum nachladen bed?rfen. Wird ein Mail auf dem Handy gel?scht, so kann, abh?ngig von den Einstellungen (pro Account), auch das L?schen auf dem Server verlangt werden. Gelesene Mails können auch wieder als ungelesen markiert werden, Mails können von der Inbox in einen anderen Ordner verschoben werden. Das selbe wird dann auch auf dem Server nachvollzogen. Diese Spielereien müssen nicht unbedingt für jedes Mail einzeln durchgef?hrt werden, sondern können gleich auch als Batchmutation für alle markierten Mails durchgef?hrt werden.
Falls man mit dem Handy-Akku und dem Byte-Transfer etwas sparsamer umgehen m?chte, so kann in den Einstellungen pro Account eingestellt werden, wie oft sich das Handy bei den Servern nach neuen Mails umschauen soll. 1 / 5 / 10 / 15 / 30 Minuten / 1 / 2 / 3 / 6 / 12 / 24 Stunden oder niemals stehen da zur Auswahl. Es kann aber immer manuell auf Knopfdruck aktualisiert werden. Auf Wunsch kann das Handy mit, pro Account, verschiedenen T?nen melden, wenn wieder ein automatischer Check abgeschlossen ist und Mails gefunden wurden.
Das sind jetzt nur einige der Möglichkeiten, die ich hier kurz skizziert habe. Für mich steht aber jetzt schon fest: diese Applikation werde ich auf meinem Android-Handy weiterhin verwenden.
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