Sonntag, 02. August 2009
2. Tag: Santhia - Susa
Nach den Reisfeldern von gestern, heute die Maisfelder, und vor allem wieder die Sicht in die Berge.Gestern, nach dem Verlassen des Lago d'Orte wurde es immer flacher. Wenigstens in Blickrichtung waren keine richtigen Berge mehr in Sicht. Ich glaube, ich habe sie gestern bereits vermisst. Denn ab Turin, der erste Wegweiser Richtung Aosta und Mont-Blanc war gerade durch, da standen sie schon wieder da. Ich wartete noch ein paar Kilometer, bis ich die Berge "in meinem Tal, also irgendwo hinter Susa, fotographieren konnte.
Der Reihe nach erlebte ich diese zweite Flachetappe so: die n?chtlichen Gewitter haben nicht richtig gek?hlt. Waren vermutlich auch zu weit weg. Die letzten Wolkenb?nke machten der Sonne jedenfalls schon bald wieder Platz. Fuhr ich gestern stundenlang durch Reisfelder, ?nderte sich das nach Santhia abrupt. Kein einziges Reisfeld mehr, daf?r Maisfelder. Anfänglich in unÜberschaubaren Gr?ssen. Mit der N?he von Turin, machten die Maisfelder aber mehr und mehr verwilderten Wiesen und Gestr?pp Platz. Wenn auch die Strassen noch fast so schnurgerade wie gestern waren, so waren doch die D?rfer wieder näher beisammen und auch deutlich gr?sser.
In den Bachbetten vor Turin herrschte heute Hochbetrieb beim Grillieren. Während sich die Jungmannschaft im Wasser der B?che und Fl?sse die Zeit vertrieben, hatten die V?ter teils grandiose Grills aufgebaut. Auf einem davon drehte sich jedenfalls ein Spanferkel über dem Feuer. Zahlreiche weitere und kleinere Feuerstellen waren angefeuert und die halbe Gartenlaube stand im Bachbett.
Turin passierte ich irgendwo am Rande. Vermutlich wegen des Sonntags war auch der Strassenverkehr kein Problem. Hingegen braute sich am Himmel schon seit längerer Zeit ein Gewitter zusammen. Als dann zwischen den vereinzelten Regentropfen plötzlich auch noch kräftige Blitze zuckten, fand ich gerade einen guten Unterstand in einem Park am Rande von Turin. Das Blätterdach hielt jedenfalls schön dicht. Das Gewitter verzog sich wieder und ich hatte meine Mittagsrast mit Verpflegung aus dem Anhänger, trocken überstanden.
Der Eingang ins Tal von Susa ist leicht zu finden, da Susa schon innerhalb von Turin auf Wegweisern auszumachen ist. Ab jetzt stieg die Strasse langsam an. Das GPS leitete mich bald einmal auf die Umfahrungsstrasse. Ich folgte ihm heute, zumal fast kein Verkehr da war und die Strasse deutlich besser, beziehungsweise ohne Sch?den, unterhalten war, als in manchen D?rfern die ich gestern und heute durchfahren habe.
Susa selber scheint eine gr?ssere Stadt zu sein. Von einigen Hotels konnte ich Wegweiser finden, eine Art Altstadt gibt es auch, sowie eine Einkaufspassage. Zur Zeit ist in Susa ziemlich viel los. Am 5. August wird eine "fiesta patronale" gefeiert. Alles ist schön geschm?ckt, Aber heute schon, scheint da alles auf den Beinen zu sein. In den G?sslein dr?hnen die Basslautsprecher von aufgebauten Diskotheken und viele Geschäfter der Innenstadt haben heute geöffnet. So kam es denn auch, dass ich heute mein Nachtessen in einer dieser Festbeizen eingenommen habe.
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
![]() |
Vormittag |
|
Nachmittag | ![]() |
| |
110.3 Kilometer 41.0 km/h Maximale Geschwindigkeit 667 Höhenmeter 5:10 Stunden unterwegs 21.3 KM/h Durchschnitt alle Anzeigen entlang der Strasse haben immer 24 oder 25 Grad angezeigt |
|
||
gefahren in:
in 2009 Hautes-Alpes •
einen Kommentar schreiben • Permalink • grosse Darstellung • GoogleMap
nächster Eintrag: 3. Tag: Susa - Cesana
vorhergehender Eintrag: 1. Tag: Ascona - Santhia
meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
Diese Seite wurde in 0.3574 Sekunden aufgebaut.
Es mussten dazu 70 Abfragen ausgeführt werden.
Zur Zeit sind 12 Besucher hier
























