Freitag, 08. Mai 2009
111 Jahre Kaserne Brugg
Militärdefilée in Brugg, ohne Panzer, Kanonen, Flieger und Raketen. Dennoch aber mit gewichtigem MaterialWeil der 100. Geburtstag nicht gefeiert wurde, wolle man das jetzt halt bei 111 Jahren nachholen. Wobei zu sagen ist, dass das Milit?r schon viel länger Geschichte in der Stadt Brugg geschrieben hat. Denn bereits seit 1847 wurden hier Pontoniere ausgebildet. Vor 111 Jahren, fand lediglich der Umzug der Truppen in die neue Kaserne statt.
Das Defil?e wurde denn auch mit dem Ältesten Fahrzeug, Jahrgang 1885, gezogen von vier Pferden und beladen mit einem Holzschiff, er?ffnet. Es folgt eine lange Reihe von alten Fahrzeugen, bis hin in die modenrste Zeit, Ablieferung Januar 2009. Alles Fahrzeuge die seinerzeit und jetzt bei Pontonieren und Genietruppen im Einsatz standen und noch stehen. Einzelne davon sind Einzelanfertigungen, oder das letzte noch in einem Museum oder Privat vorhandene St?ck.
Ausser einer Panzerattrappe und einem Sch?tzenpanzer, das erste zu Übungszwecken und das zweite f?r Spezialaufgaben im Br?ckenbau ausgerüstet, war es ein Defil?e von Baumaschinen, Lastwagen, Mannschaftswagen, Ger?tewagen, Anhängern und Aufliegern f?r Strassen und Br?ckenbau. Interessant dargestellt und live kommentarisiert, mit Angabe von Baujahr, Benzin-/Dieselverbrauch, von der Armee übernommene St?ckzahl und allenfalls noch Angaben über die restliche verbleibende St?ckzahl.
Meine eigene Milit?rerfahrung liegt ja nun auch schon ein paar Jahre zurück. Es war aber dennoch interessant, auch einen Teil jener Maschinen und Br?ckenteile vorgef?hrt zu bekommen, bei denen wir damals in unserer Jugendzeit auf dem Übungsgel?nde des Milit?rs an der Aare zugeschaut haben, mit wieviel Schweiss und Kraft, da Br?ckenelemente über die Aare gefahren und schlussendlich zu einer tragf?higen Konstruktion zusammengeschraubt wurden. Im Gegensatz zu heute, wo der Bau einer Br?cke aus Elementen gerade noch 50 Minuten betragen soll.
Auch einzelne Fahrzeuge, die wir während meiner eigenen Milit?rdienstzeit bei den Radfahrern ebenfalls als Transportmittel verwendeten, wie der Henschel, der Steyr oder der "Vierlivier", stehen mittlerweile auch schon im Museum. Sie wurden von noch leistungsf?higeren, noch wendigeren Maschinen, die schon fast eine komfortable Bedienung erlauben und viel weniger Sprit verbrauchen, abgelöst.
Geschlossen wurde das Defil?e von einer neuen Strassenwalze. Nichts Spektakul?res, kann an jeder Strassenbaustelle besichtigt werden. Ausgeliefert im Januar 2009, Gewicht 4,5 Tonnen.
in Aus dem Leben gegriffen •
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erhaltene Kommentare:
Da war ja rechtes Material in der Stadt unterwegs. Schon beeindruckend, was das Milit?r alles im Arsenal hat. Nur die “Strassenwalze 09” hat die falsche Farbe
eingetragen von david, am 08.05.2009 um 21:16
Ja das stimmt. Da fuhr einiges an PS und tonnenschweren Ger?ten und Zugfahrzeugen vor unseren Linsen vorbei. ?brigens mit abnehmendem Alter wurden die Ger?tschaften zusehends farbiger. So zum Beispiel ein Riesenkranwagen in Schneeweiss. W?ren da nicht so auff?llig viele CH-Kreuze drangeklebt, es h?tte ein ziviles Fahrzeug sein k?nnen.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 09.05.2009 um 00:29
So schade, dass ich als ehemaliger Sapeur dies erst im Nachhinein am TV gesehen habe. Gibt es so was ?hnliches mal wieder? Wenn ja, wie bekommt man die Info’s?
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 09.05.2009 um 10:35
Das hat gestern ziemlich einmalig get?nt. Keine Ahnung ob so etwas wieder irgendwo wiederholt wird. Ich selber habe es auch nur zuf?llig wegen eines Artikels in der Zeitung aufgeschnappt.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 09.05.2009 um 14:06
Super diese Wehrschau! Habe nichts gesehen von der verlotterten CH-Armee, wie sie die SVP provoziert!
Schade, habe kein Programm erwischt - habe ein Video gemacht und h?tte zu gerne die einzelnen Fz.Typen erkl?rt.eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 10.05.2009 um 11:04
Ausser vielleicht ein paar zus?tzlichen Fotos mit “tonnenschwerem” Material, kann ich dazu auch nichts weiter bieten. Vielleicht kann ja der OK-Pr?sident, Adrian Gerwer, ?ber Ihre L?cke weiterhelfen?
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 11.05.2009 um 00:03
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