Die dicken Handschuhe, ein Pullover, die Velokleider mit dem eingen?hten Windstopper, die SchuhÜberz?ge, alles liegt bereit. Aber wenn mein morgendlicher, verschlafener Blick auf das Minuszeichen beim Thermometer mit der Anzeige der Aussentemperatur f?llt, gefriert mir regelm?ssig noch im Bett, fast das Blut in den Adern. Kommt dann noch die Ungewissheit dazu, ob vielleicht doch in einer ungeschickten Ecke eine Eisfl?che lauert, oder die Strassen vermutlich sowieso wieder gep?kelt und spritznass sind; ja, dann ist mein Wille um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, morgen f?r morgen gebrochen.
Das d?rfte nun so weiter gehen, bis die Themperatur wenigstens wieder eine "negative Null" ist, oder die Strassen trocken sind, oder es ein bisschen heller wird am Morgen. Oder einfacher gesagt: Jede Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad vor Mitte Februar ist eine Überraschung. Und genau so lange, wird hier regelm?ssig das Thema des Rollentrainings auftauchen. So auch heute:
Dazu habe ich wieder einmal eine neue Strecke photographiert: Am Anfang wie immer die ?blichen zehn Minuten aufw?rmen, dann heute zwei kleinere Hügel, nochmals eine kurze Talfahrt, bevor dann zu Beginn der zweiten Hälfte drei w?hrschafte S?ulen mit je drei Minuten Fahrzeit und mit immer steileren Rampen von 4, 5 und 6% zu bew?ltigen sind. Dazwischen jeweils drei Minuten flache Fahrt. Im letzten Teil noch eine letzte Bodenwelle, bevor es wieder ins Tal hinunter nach Hause geht.
Im Moment trainiere ich ja für eine etwas h?here Trittfrequenz. Ich halte das während der anstrengenderen Phase jeweils so, dass ich die erreichte durchschnittliche Trittfrequenz, heute diejenige vor der ersten S?ule, bis am Schluss der Hügel beibehalten m?chte. Heute hatte ich bei der Einfahrt in die erste S?ule eine durchschnittliche Trittfrequenz von 107. Ich konnte diese tatsächlichbis ans Ende der dritten S?ule beibehalten. Doch danach war dann keine Steigerung mehr möglich. Trotz unheimlich flottem Sound von Che & Ray's Boogie Band in den Ohren, lag nichts mehr drin.
Die letzten Fahrten mit dieser Übung (FII-002). Sie dauert 60 Minuten:
Winterpokal 2007/08
am 09.01.08: 27.7 Kilometer
am 10.03.08: 29.0 Kilometer
Winterpokal 2008/09
am 02.12.08: 29.6 Kilometer
am 20.02.09: 31.7 Kilometer; Trittfrequenz 100 U/Min
am 04.03.09: 29.3 Kilometer; Trittfrequenz 90 U/Min
am 10.03.09: 30.4 Kilometer; Trittfrequenz 93 U/Min
Winterpokal 2009/10
am 12.11.09: 29.5 Kilometer; Trittfrequenz 89 U/Min
am 23.11.09: 30.4 Kilometer; Trittfrequenz 91 U/Min
am 29.12.09: 29.3 Kilometer; Trittfrequenz 92 U/Min
am 07.01.10: 30.4 Kilometer; Trittfrequenz 107 U/Min
Details zur heutigen Velofahrt
30.4 Kilometer 44.4 km/h Maximale Geschwindigkeit 1:00 Stunden unterwegs 30.4 KM/h Durchschnitt
Betreffend Arbeitsweg mit dem Rad habe ich im November 2009 den Pakt mit mir selber vereinbart IMMER mit dem Rad zur Arbeit zu fahren (26 km einfach).
Gibt nat?rlich so ein paar Ausnahmen (Glatteis, Gewitter, Krankheit) sonst gelten keine Ausreden mehr.
Ich habe seither so sch?ne Fahrten erlebt, gerade heute als es stark zu schneien anfing, das ist dann immer ein kleines Abenteuer im Alltag.
K?lte ist doch ?berhaupt kein Problem, sobald man 7 Minuten gestrampelt hat.
Aber mit dem Rennrad ist es mir zu unsicher. Von Oktober bis ca. Anfang M?rz kommt mein Wintercrosser (Specialized Rockhopper) zum Einsatz. Da fahre ich durch alles (Salz, Schnee, Split, Schlamm etc.).
So habe ich in diesem Jahr bereits 300 Km auf meinem Konto und freue mich, im Fr?hling bereits topfit zu sein, wenn andere ihre ersten Runden anfangen zu drehen.
Alles Gute und danke f?r diesen spannenden Blog, den ich regelm?ssig lese.
Radlergr?sse
Somersson
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), am 08.01.2010 um 23:17