Samstag, 27. August 2005
9. Etappe: Tremp nach Manresa; Die letzten beiden Hügel der Pyrenäenrundfahrt
Unsere letzte Etappe entlang dem Pyrenäen-SüdfussDie gestrige Nacht in Tremp war ?usserst warm. Kurz vor Mitternacht zeigte das Thermometer der gegenÜberliegenden Apotheke jedenfalls immer noch 24 Grad an. Der Morgen begann denn auch eher schw?l und warm. Die Pyrenäen waren von Wolken verhangen und es deutete eigentlich alles auf Gewitter und Regeng?sse hin. Um es vorweg zu nehmen: der richtige und ergiebigste Regenguss überraschte uns erst am Schluss, kurz vor dem Hotel in Manresa.
Habe ich gestern von der N-260 berichtet, fahren wir heute vor allem auf der C-1412b und später auf der C-1412a. Auch dies zwei Strassen die entlang dem Pyrenäen-Südfuss angelegt sind. Sie f?hren weniger durch Schluchten und T?ler wie gestern, sondern eher über offenes Gel?nde. Auffällig an der heutigen Etappe ist der Gestank. Es stinkt fast überall nach Schweinem?sterei und Schweinezucht. Das Gel?nde besteht weitestgehend aus verdorrtem Gras, ?cker auf denen kaum etwas zu wachsen scheint, einzelnen Plantagen aus Olivenb?umen und vielleicht Mandeln- oder Aprikosenb?ume. Wir überqueren auch x-Mal Flussl?ufe auf riesigen Br?cken und darunter ein Fluss, kaum gr?sser als ein Rinnsal.
Den ersten Pass überqueren wir auch heute auf einer sehr gut ausgebauten Strasse. Die C-1412b schl?ngelt sich einer grossen Teerpiste gleich auf 1102 Meter hinauf. Rechts, beziehungsweise in südlicher Richtung eher offenes, h?geliges und welliges und bewaldetes Gel?nde, links direkt der Strasse entlang, schroffe Felsw?nde. Wahrscheinlich Kalkfelsen oder sonst ziemlich br?chiges Material. Auffällig ist, dass die Steine und die Erde in dieser Gegend stark rot gef?rbt sind (eisenhaltig?).
Für die Fahrt auf den zweiten, unserem nun letzten Hügel der Rundfahrt (Cal Pallares auf 600 Meter über Meer) können wir von einem schönen Rückenwind profitieren. Mit fast konstant 30 und mehr Kilometer pro Stunde fahren wir während vielleicht 40 Kilometer über manche Bodenwelle und geniessen manche schöne Abfahrt zwischendurch, bis dann endlich die letzten paar Kilometer auf die 600 Meter hinauff?hren. Allerdings mit nur wenig Sonnenstrahlen und immer wieder dunklen Wolken über uns.
Auf dem Cal Pallares angekommen, machen wir einen kurzen Halt in dr?ckender Hitze um die ganze Gruppe wieder aufschliessen zu lassen. Anschliessend noch die letzten 20 Kilometer nach Manresa in einer z?gigen Abfahrt mit kleinen Bodenwellen.
Bereits unter dem schätzenden Dach einer Bierwirtschaft werden wir dann kurz nach 15 Uhr eben doch noch von einem w?hrschaften Gewitter eingeholt. Doch im Freudentaumel einer abgeschlossenen, unfallfreien Pyrenäenrundfahrt, kann uns dieses Gewitter kaum mehr etwas b?ses anhaben.
Details zur heutigen Fahrt:
135.90 KM
66.0 KM/h Maximale Geschwindigkeit
1700 Höhenmeter
5:04 Stunden Fahrzeit
26.8 KM/h Durchschnitt
Kartenausschnitt 9. Etappe:
Fotoalbum:
Ergänzungen nach dem ersten Posting:
19.03.2011: Feldinhalte an EE2.x angepasst
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erhaltene Kommentare:
lieber Urs,
ich gratuliere Dir ganz herzlich zu Deinem
Durchhaltewillen und w?nsche Dir alles Gute.Viele Gr?sse
Mamieingetragen von mami, am 27.08.2005 um 22:04
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und als Einzelfahrer
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