Gemeinsames Mittagessen

Als Aargauer unterwegs

Dienstag, 18. Mai 2004

2. Etappe; bei anhaltend schönem Wetter

Heute Morgen haben wir die Gruppeneinteilung nochmals “verfeinert”. In unserer Gruppe sind wir nun neun Radfahrer plus die einzige Dame des diesj?hrigen Eurorides. Um neun starteten wir entlang von Orangenplantagen, dem Meer zum ersten Berg, einem kleinen “BahnÜbergang”. Anschliessend durch welliges Hinterland nach Tortosa. Auch unsere zweite Etappe absolvierten wir bei schönstem Wetter.





Den gestrigen Abend beendeten wir noch mit einem Glas Bier und tauschten unsere Erlebnisse zwischen den Teilnehmern der verschiedenen Gruppen aus.

Heute war wieder ab 7.15 Morgenessen angesagt. Bei weitem nicht mehr so reichhaltig wie in Calpe. Nebst K?se, Fleisch und süssen Flocken, lagen auch noch süsse Gipfel und Weissbrot am Tisch bereit.

Um neun gings dann los. Kurz nochmals die Gruppeneinteilung "Überarbeitet" und dann starteten wir in Richtung Tortosa. Anfänglich zwischen Orangenplantagen auf holprigen Wegen, manchmal dem Meer entlang an wundersch?nen Sandstr?nden, die zum Baden einluden. Dann das erste Passfeeling. Nichts Gef?hrliches. F?nf Kilometer über irgend einen Hügel zur Kaffeepause. Die ersten 70 Km von heute waren damit geschafft.

Anschliessend während weiteren 40 KM über welliges Hinterland bis zum Mittagessen in Castillo. Dort wurden wir mit Maccaroni, Salat, Mineral und Cola fürstlich bedient. Zum Abschluss gab es noch für jeden Teilnehmer eine Glac?. Das alles für lediglich 9 Euro.

Kurz nach zwei Uhr starteten wir dann für den Rest der Etappe. Die Landschaft hatte sich in der Zwischenzeit massiv ver?ndert. Orangenplantagen waren nur noch selten zu sehen, dafür gibt es hier im Hinterland jede Menge Olivenb?ume und vermutlich Mandelb?ume (l?sst sich so vom Rad aus nicht genau beurteilen.) Dem Gestank nach zu schliessen wird im Hinterland offensichtlich auch Schweinezucht oder -mast betrieben.

Irgendwo unterwegs noch einen kurzen "Bier-"halt und etwa um 17.30 trafen wir im Hotel in Tortosa ein.

Stichworte zum Tag:

Strassenverh?ltnisse: Die Routenwahl scheint ein Kompromiss zwischen schönen Strassen (mit viel Verkehr) und eher bescheidenem Ausbaustandard (mit wenig Verkehr) zu sein. Grunds?tzlich ist gegen die Routenwahl nichts einzuwenden. Lieber etwas Geholper, dafür weniger Verkehr.

Wetterverh?ltnisse: Bei angenehmer Temperatur, sicher ein St?ck über 20 Grad, und fast absoluter Windstille, verbrachten wir auch diesen Tag unter strahlender spanischer Sonne.

Besondere Erlebnisse: Im Vergleich mit anderen Gruppen, bringt es unser Gruppenleiter immer wieder fertig, die vorgegebene Route zu k?rzen. In Einzelf?llen f?hrt das dann zu vielleicht merkw?rdigen Situationen. Heute zum Beispiel mussten wir für den Kaffeehalt die letzten Höhenmeter auf einer Treppe "vernichten".

Fun: Die Spanier scheinen velobegeistert zu sein. Schon gestern wurden wir ab und zu bejubelt und mit unÜberh?rbaren "Hop-hop-Rufen" angefeuert.

Statistik: Heute sind wir während 6 Stunden und 23 Minuten 168.4 KM gefahren. Entspricht einem Durchschnitt von exakt wiederum 26.3 KM/h.



Ergänzungen nach dem ersten Posting:
29.01.2011: Feldinhalte an EE2.x angepasst



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von Urs, am 18.05.04 um 01:45
in 2004 Euroride

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Vorschau 2. Etappe: Sagunt-Tortosa: 160 km



Die n?chste Flachetappe f?hrt uns an die Costa del Azahar, auch K?ste der Orangenbl?ten genannt, anschliessend ins Landesinnere in das reizende St?dtchen Tortosa.