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Als Aargauer unterwegs
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Mittwoch, 13. Januar 2010

Bevor es vergessen geht

doch noch die 30 Kaffeerahmdeckeli in der Übersicht.
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von Urs, am 13.01.10 um 22:57
abgelegt in:
Kaffeerahmdeckel Velo

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Montag, 11. Januar 2010

Rollentraining Winter 09/10 - 30

Intervallmässig bergabAls ich vor ein paar Tagen begann, mich beim Training auf eine schnelle Trittfrequenz zu konzentrieren, dachte ich eigentlich daran, mich so langsam von 100 auf 110 Umdrehungen pro Minute steigern zu wollen. Anschliessend wollte ich dann den Druck auf die Pedale weiter so erhöhen, dass die Anzahl gefahrene Kilometer wieder mindestens der, bei der alten Trittfrequenz von unter 100 Umdrehungen pro Minute entspricht.

Die heutige Fahrt habe ich nun schon mit einer Trittfrequenz von 111 beendet. Schon seit ein paar Fahrten stelle ich fest, dass die Differenzen bei den gefahrenen Kilometern wohl eher dem Zufall zuzuschreiben sind, als einem echten Leistungsabfall, weil ich allenfalls zu Gunsten einer höheren Trittfrequenz weniger Druck auf die Pedale ausüben würde.

Egal, wie dem auch sei, Mathematisch lassen sich die Fahrten auf der Rolle wohl kaum genau berechnen. Vielleicht am ehesten mit einem (Schweiss-) Tropfenzähler. Hingegen stelle ich mit Genugtuung fest, dass die Theorie mit dem unterbruchsfreien Blutdurchfluss durch die arbeitenden Muskeln und dem Ausschwemmen des Laktats wohl stimmt. Denn an keinem der Abende hatte ich auch nur den kleinsten Muskelkater oder irgendwelche zerrenden Gefühle in den Beinen. Da dürfte ich mir wohl noch etwas mehr Druck auf die Pedale erlauben.
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Freitag, 08. Januar 2010

Die Idee mit den Kaffeerahmdeckeln

Kindervelos in der FrühlingswieseAls anfangs Winter zufälligerweise die Kaffeerahmdeckeli in Umlauf kamen, hielt ich es für eine gute Idee, jedes Rollentraining mit einem Kaffeerahmbildchen zu versehen. Gibt für den Betrachter, den Besucher dieses Weblogs, vielleicht eine gewisse Wiedererkennung. Was ich damals noch nicht ahnte ist, dass darin so wenig Sujet mit Winterstimmung zu finden sind. Vielleicht vier Velos im Schnee und eines auf dem Strand, bei dem man mit viel gutem Willen auch noch etwas Schnee zu erkennen glaubt. Alles andere Frühling, etwas Sommer und Herbst.

Bald ist die Serie mit diesen Kafferahmdeckeli vorbei. Ich frage mich, womit ich dann meine künftigen Rollentrainings verziehren soll.

Doch heute gibt es nochmals ein Bildchen aus der Serie der Kaffeerahmdeckeli:
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Donnerstag, 07. Januar 2010

Rollentraining Winter 09/10 - 28

rot-blau mit BlumenstraussDie dicken Handschuhe, ein Pullover, die Velokleider mit dem eingenähten Windstopper, die Schuhüberzüge, alles liegt bereit. Aber wenn mein morgendlicher, verschlafener Blick auf das Minuszeichen beim Thermometer mit der Anzeige der Aussentemperatur fällt, gefriert mir regelmässig noch im Bett, fast das Blut in den Adern. Kommt dann noch die Ungewissheit dazu, ob vielleicht doch in einer ungeschickten Ecke eine Eisfläche lauert, oder die Strassen vermutlich sowieso wieder gepökelt und spritznass sind; ja, dann ist mein Wille um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, morgen für morgen gebrochen.

Das dürfte nun so weiter gehen, bis die Themperatur wenigstens wieder eine "negative Null" ist, oder die Strassen trocken sind, oder es ein bisschen heller wird am Morgen. Oder einfacher gesagt: Jede Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad vor Mitte Februar ist eine Überraschung. Und genau so lange, wird hier regelmässig das Thema des Rollentrainings auftauchen. So auch heute:
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Mittwoch, 06. Januar 2010

Es gibt sie doch ...

verschneit am Waldrand... die 3-Königskuchen ohne König. So geschehen heute im Büro. Tja, was bleibt da anders übrig, als einen zweiten zu beschaffen, und halt nochmals eine Kugel luftigen, schmackhaften, süsslichen, Teig, bestreut mit Hagelzucker zu geniessen. Fiel mir übrigens gar nicht schwer. cool smile

Als es dann darum ging, auch nach dem gefundenen König noch die Reste zu vertilgen, war der Grund für eine weitere Runde auf der Rolle gegeben.
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Dienstag, 05. Januar 2010

Rollentraining Winter 09/10 - 26

tiefster WinterAm Morgen zeigte das Thermometer sechs Grad unter Null. Das war mir zu kalt, um einen ersten Arbeitsweg in diesem Jahr mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wie sich im Verlaufe des Tages herausstellte, war dieser Entscheid auch bezüglich des Wetters gut getroffen. Denn in Zürich begann es im Verlaufe des Morgens zu schneien. Nichts dramatisches, einfach so ein paar Flocken. Für einen rutschigen Strassenrand, dürfte es aber dennoch gereicht haben.

Deshalb ging es dann heute Abend wieder auf die Rolle. Wie angekündigt, habe ich mich vor allem auf die hohe Trittfrequenz und vorerst noch weniger auf die Kilometer konzentriert. Mit dem richtigen, rollenden Sound von schnellem Rock'n Roll im Ohr geht das prima. Meine persönliche Grenze, der Fähigkeit schön rund und regelmässig zu kurbeln, liegt zur Zeit irgendwo zwischen 110 und 115 Umdrehungen pro Minute. Ab dann beginnt so eine Art von Hüpfen auf dem Rad. Das muss ich noch wegtrainieren.

Die Übungsstrecke im Vergleich zu gestern, war heute etwas ruppiger zu fahren. Vor allem die letzte Minute, mit vielleicht drei oder sogar vier Prozent Steigung hat es in sich. Doch im Anschluss daran, geht es dann ja talabwärts.
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Montag, 04. Januar 2010

Rollentraining Winter 09/10 - 25

RegenbogenveloJetzt sind sie alle wieder da, wenigstens bis zu den Winterferien. Die Züge sind wieder voll, die Kantine ist wieder voll, die Pausenzone ist wieder voll, die E-Mails flattern wieder in deutlich höherer Frequenz in die Inbox.

Manchmal geniesse ich die Zeit um Weihnacht und Neujahr, selbst im Geschäft. Manches lässt sich da in aller Ruhe und oft sogar viel effizienter erledigen, als zu anderen Zeiten, wenigstens so lange man nicht auf andere Personen oder sogenannte KnowHow-Träger angewiesen ist.

A propos Frequenz, oder in meinem Falle besser die Trittfrequenz:
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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Am Ende der Nullerjahre

Blaues Rad unter dem BlumenfesterNein, kein Rückblick auf die letzten 10 Jahre, so lange gibt es dieses Weblog noch gar nicht.

Dennoch seien ein paar Gedanken zu den Nullerjahren erlaubt. Null, tönt irgendwie nach Nichts, Nullvariante, kein Fortschritt. Die Assoziation scheint eher negativ zu sein. Das mag in Teilbereichen vielleicht stimmen. Manche Zeitungen jedenfalls sind voll von Natur- und anderen Katastrophen. Persönlich gesehen, in meinem kleinen Umkreis, gibt es schon ein paar positive Elemente. Mal abgesehen davon, dass wir jetzt alle 10 Jahre älter geworden sind.

Wie haben wir doch vor dem Jahresende 1999/2000 in den IT-Abteilungen getestet, Horrorszenarien eingeübt, Backups bereitgestellt. Nichts ist passiert, wenigstens nichts Schlimmes. Und das alleine war ja schon sehr positiv. In diesem Umfeld haben wir gelernt, wie wichtig uns Daten sind, vielleicht auch, wie wichtig uns Daten- und andere Grenzen sind. Vermutlich haben wir alle davon profitiert. Erstens, dass wir Horrorsummen für etwas bezahlt haben, was abgewendet werden konnte, oder vielleicht auch gar nie eingetroffen wäre. Zweitens haben wir gelernt, besser zu planen, vorausschauender zu reagieren. Vieles hat sich, wenigstens bei uns, sehr positiv entwickelt, wenn auch nicht immer schön kontinuierlich und auch nicht immer ganz ohne Rückschläge.

Auch im privaten Leben hat sich viel verändert. Die Kinder sind ausgezogen, stehen jetzt auf den eigenen Beinen. Plötzlich hat man mehr Zeit, mehr Zeit für den Partner, nicht zuletzt auch mehr Zeit für sich selber und was hier in diesem Weblog ja ganz wichtig ist: auch mehr Zeit für den Sport.

Hatte ich mir am Anfang dieses Jahrzehnts jeweils vorgenommen etwa 3000 Kilometer im Jahr mit dem Fahrrad zufahren, habe ich das selten geschafft. Seit dem bestehen dieses Weblogs konnte ich mich dann kontinuierlich steigern und schaffe es jetzt fast regelmässig auf über 10'000 Kilometer im Jahr. Aber nicht nur einfach in der Gegend "rumgümmele" sondern bis zu einem gewissen Mass, auch zu geniessen. Den Aargau kennenzulernen, das habe ich mir damals vorgenommen.

Ich glaube, da haben wir in den letzten 10 Jahren gewaltig zugelegt: an Lebensqualität, an einem gesünderen Nebeneinader von Beruf, Familie, Freizeit, persönliche Entfaltung. Ich weiss auch, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Es gibt mehr als eine Wolke am Himmel, die Aussichten sind nicht immer gleich gut. Aber irgenwie haben wir auch gelernt, mit dem Unwägbaren umzugehen uns darauf einzustellen.

So gesehen hatten die Nullerjahre auch ihre Tücken. Auch wir mussten ab und zu mal untendurch, aber am Schluss hat das Positive doch wieder Oberhand gewonnen.
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Dienstag, 29. Dezember 2009

Weblog als Buch?

Blau-rotes Rad unter dem BlumenfensterIn den letzten Tagen ist in verschiedenen Weblogs die Rede vom Erstellen eines Buches mittels Vorlagen und Software von bookfactory.ch. Dabei ist wieder einmal alles ganz einfach. Bilder und Texte können da sinnvoll hineinplatziert werden. Die Berechnung der Buchdicke übernimmt dann der Anbieter. Als ob das das schwierigste wäre.

Die Herausforderung, um nicht zu sagen das Problem, beginnt ja schon lange vorher. Sind denn Printmedien überhaupt das Richtige? Wäre vielleicht nicht etwas Interaktives ab CD/DVD, oder direkt aus dem Internet doch sinnvoller? Oder das Konzept: worüber will ich schreiben, was könnte überhaupt gelesen werden? Wofür könnte überhaupt irgendjemand Interesse haben?

Mal angenommen man hat sich doch für das Papier entschieden und man glaubt einen Leserkreis gefunden zu haben, oder mobilisieren zu können: Dann ist da die Auswahl der Fotos. Welche? Viele? Oder gar nur Fotos? Abhängig von dieser Antwort dann vielleicht auch die Auflösung der Aufnahmen, die Qualität ganz allgemein. Was "geht noch durch"? Oder die Texte: Interessant sollen sie sein, mitreissend, abwechslungsreich, zu den Fotos passen, diese ergänzen, nicht nur beschreiben. Wir Blogger hätten da vielleicht noch Talent dazu.

Ich hab es schon mehrmals probiert. Auch letzten Sommer wieder. Während den Sommerferien in Pertisau, quasi als Probelauf. Und dann zur Fahrt durch die Hautes-Alpes. Minutiös habe ich mich vorbereitet. Für jede einzelne Etappe. Stundenlang Daten zusammengesammelt, Fahrberichte von anderen gelesen, erste Eindrücke der Strecke erhalten. Die Phase der Vorbereitung war beendet. Höhenprofile, Streckenabschnitte und vieles mehr war fein säuberlich als Entwurf festgehalten. Ich war gerüstet für die Fahrt.

Vieles passte mit den Erwartungen. Hie und da hätte am Entwurf aus den Vorbereitungen etwas geändert werden müssen. Zum Beispiel die falsche Seite am Izoard beschrieben. Dennoch: Nach einem Tag voller Erlebnisse, voller teils anstrengender Kilometer und Höhenmeter und nach dem geschriebenen Fahrbericht im Weblog, noch das Skript für das Buch ergänzen? 13 Tage voll im Dauerbeschuss von neuen Erlebnissen, die alle hätten aufgezeichnet werden sollen? Habe dann einfachheitshalber mal die Texte vom Weblog übernommen und mit ein paar ergänzenden Bemerkungen, die nicht im Weblog standen angereichert. Zu Hause wollte ich dann die Texte mit den Bildern ergänzen, den Text überarbeiten und veröffentlichen.

Kaum zu Hause, wird man wieder vom Tagesgeschäft eingeholt. Die Zeit wird knapp, das Erlebte sollte ja auch noch mental verkraftet werden. Details aus der Fahrt verblassen langsam.

Nach mehrmaligem Durchlesen, Überarbeiten, Umstellen, Anpassen und andersherum beschreiben, kam ich zum Schluss, dass eigentlich im Weblog schon alles drin steht, wenigstens das, was auch Aussenstehende interessieren könnte. Ich sah den Mehrwert eines Buches, neben dem Weblog nicht mehr. Ich habe das Manuskript beiseite gelegt.

Ich glaube, es gibt mehrere Sachen die ich daraus gelernt habe:
  • Ich habe einfach meinen Stil für das Nebeneinander von Weblog und Buch noch nicht gefunden. Vielleicht sind die Beiträge im Weblog zu detailliert. Vielleicht sollten es nur ein paar schnelle, hingeworfene Facts sein?
  • Das Arbeiten nach einer solchen, vor allem mehrtätigen Fahrt, muss ich noch vereinfachen. Vielleicht mehr oder wenigstens bessere Vorlagen kreieren oder beschaffen.
  • Zudem glaube ich, dass etwas Interaktives vermutlich besser zu meiner Art passen könnte. Nebst den Fotos zum Beispiel auch mal einen kurzen Film einbauen oder vielleicht auch Links auf andere Quellen. Der Idee nach: "mehr Erleben, weniger Erzählen", das wärs vielleicht.

Die nächste Gelegenheit kommt bestimmt. Ich versuchs auf jeden Fall wieder.
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Montag, 28. Dezember 2009

Rollentraining Winter 09/10 - 22

Mädchen in der BlumenwieseGefühlt auffällig viele Ferienprospekte zum Thema Velofahren treffen diese Saison bei uns im Briefkasten ein. Bei ein paar der Veranstalter hatte ich in früheren Jahren schon mal eine Woche oder eine Fernfahrt gebucht. Das scheint sich vielleicht langsam herumzusprechen. Oder ist es vielleicht eine neue Masche der Veranstalter, statt via E-Mail nun wieder physisches Material zu schicken?

Ist es allenfalls auch eine neue Masche der Veranstalter, nicht nur den velofahrenden Teil der Familie anzusprechen? Die Frau / die Partnerin fährt ja vielleicht nicht mit dem Renner, vielleicht Mountainbike? Vielleicht Nordic Walking? Vielleicht fahren nur die Kids mit dem Mountainbike und die bessere Hälfte Nordicwalked? Wandert vielleicht? Vielleicht aber "nur" Pilates. Trainiert gar jemand für Triathlon?

Deshalb werden jetzt vielleicht die ehemaligen Radferien plötzlich zu Fitholidays, zu Aktivferien für jedermann. Früher wusste man auch, welcher Anbieter in welcher Ecke von Europa sitzt. Der eine in Spanien, der andere auf Sardinien, Mallorca und Italien ist auch immer gut betreut. Doch seit geraumer Zeit, zeigen sich mindestens die meisten Veranstalter auch an den meisten anderen Orten.

Mir scheint, dass die Ferienprospekte je länger destomehr zu Einheitsbrei werden. Überall, von allen für alle, etwas.

Für meine Interessensgebiete: Rennrad, Pässe, Fernfahrten und europäische Alpen, scheint diesmal nichts Neues dabei zu sein. Ich glaube, ich mache nächsten Sommer wieder etwas Eigenes, Einmaliges, Individuelles. Da gibt es doch noch so viele Passstrassen, die ich noch nie gesehen habe.
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