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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Mittwoch, 24. Februar 2010

Arbeitsweg 2010-01

KM 0Heute war es endlich so weit. Die Temperatur am Morgen in der Frühe schon fast wie Frühling, von den Bäumen stimmten die Amseln gerade zu ihrem Morgengesang an. Der Himmel zwar noch schwarz, doch mit der Zeit hellte er sich auf und der Morgen erwachte.

Mit dem heutigen Tag beginnt auch das Experiment mit dem fotographierten Arbeitsweg. Ich habe mir ja vorgenommen, nach jedem Kilometer Arbeitsweg eine Foto zu machen. Jeden Tag einen Kilometer weiter fahren bedeutet ja auch, dass die ersten paar Fotos eher Nachtaufnahmen sein werden, dann dürfte es langsam heller werden. Dazu wechselt dann jedesmal der Hintergrund. Wenn ich dann die Fotos am Jahresende hintereinander abspiele, ergibt sich so vielleicht eine Art Zeitraffer des Arbeitsweges. Mal sehen, was der Phantasie sonst noch so alles einfällt.

Jedenfalls machte ich heute das Foto vom Kilometer 0, am Gartentor.
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von Urs, am 24.02.10 um 22:11

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Donnerstag, 19. November 2009

Arbeitsweg 2009-40

Das Wetter war heute immer noch relativ warm. Die Sicht zum Himmel wurde auch heute wie so oft in diesen Tagen, von Hochnebel verdeckt. Ich versuchte es dennoch, es muss ja nicht immer gleich so schlimm sein, wie letztes Mal. Bis Baden, also die ersten 10 Kilometer Fahrt, waren denn auch gut zu machen. Doch kurz nach Baden ging es wieder los.

Dick und undurchringlich lag der Nebel auf der Strasse. Wenn auch nicht mehr gar so feucht wie letzthin, doch viel angenehmer ist das auch nicht. Fahren im Schritttempo war angesagt. Fast logischerweise wird es dann auch kalt. Das ist, als ob man die Heizung abstellen würde.

Die letzten paar Meter vor dem Geschäft, dann eine eigenartige Helligkeit. Vermutlich würde man jetzt das Erwachen des Tages beobachten können, aber durch den Nebel hindurch, zeigte sich der neue Tag, nur gerade durch eine gräuliche Erhellung.
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von Urs, am 19.11.09 um 23:02

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Dienstag, 17. November 2009

Arbeitsweg 2009-39

Nach den teils sehr kalten Tagen noch vor kurzer Zeit, profitieren wir nun eine Zeit lang von äusserst warmen, wahrscheinlich sogar, viel zu warmen Tagen. Mir soll es recht sein, so fällt es mir etwas leichter, noch ein paar Mal mit dem Renner zur Arbeit zu fahren.

Doch eine der Folgen dieser warmen Tage dürfte wohl die Nebelbildung sein. Zumal es ja schon am Sonntag und dann auch am Montag ziemlich ausgiebig geregnet hatte, dürfte diese Feuchtigkeit die Nebelbildung noch zusätzlich begünstigt haben.

Jedenfalls als ich mich heute Morgen auf den Renner schwang, war bei uns noch alles in Ordnung, vielleicht Hochnebel, mehr nicht. Doch ab Baden, etwa nach 10 Kilometern zügiger Fahrt, lag dieser graue Schleier direkt auf dem Boden. Zudem begann es ziemlich kräftig aus dem Nebel zu nieseln. Die Strassen waren nass, wie nach einem währschaften Gewitter.

Es ist schon merkwürdig, wie sich alles verändert. Ich glaube zwar die Strecke ziemlich gut zu kennen und die Distanzen einigermassen im Griff zu haben. Schon bei den ersten Fahrten durch die dunkle Nacht verändert sich alles etwas. Da ein Blinken von einer Glasscherbe am Strassenrand, dort in der Wiese vielleicht das Auge eines Tieres. Einzelne Ortstafeln reflektieren das Licht, manche Strassenbeleuchtungen sind eher schummrige Pfunzeln, statt einer guten Beleuchtung usw. Doch wenn man das ganze dann im dichten Nebel fährt, da fallen einem plötzlich noch viel mehr Sachen auf. Büsche stehen plötzlich da, an denen man vorher achtlos vorbeigefahren ist, die Distanzen stimmen überhaupt nicht mehr. Alles ist zu lang oder zu kurz, Plötzlich scheint der Weg noch mehr Kurven und Kreuzungen zu haben als sonst. Da bin ich dann richtig froh, den Weg schon manchmal gefahren zu sein.
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von Urs, am 17.11.09 um 21:16

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Freitag, 06. November 2009

Arbeitsweg 2009-38

Das kommende Wochenende soll ja wettermässig wieder ganz schlimm werden. So benützte ich den heutigen Tag, trotz ungünstiger Sitzungstermine im Geschäft, für eine Fahrt mit dem Renner zur Arbeit. Am Morgen war der Himmel bei der Wegfahrt noch ziemlich bewölkt, die Strassen allerdings grösstenteils trocken, ausser einer Stelle im Furttal: da nieselte es aus dem Nebel und den Wolken herunter. Das mussten die prognostizierten 0.1 mm Niederschlag gewesen sein.

Fast regelmässig wenn ich mit dem Renner zur Arbeit fahre, kommt mir irgendwo im Furttal einer mit einem Liegevelo entgegen. Ich vermute schwer, dass es immer der gleiche Radfahrer ist, denn wir scheinen hier nun seit dem Frühling immer die gleiche Strecke, einfach in entgegengesetzter Richtung zu fahren. Auch wenn ich ihn (noch?) nicht kenne, so ist es für mich ein kleiner Aufsteller, noch jemand anders, sei es auch nur sehr flüchtig, zu kennen, der den Arbeitsweg offenbar auch bei vielen Gelegenheiten als Trainingsstrecke benutzt. Es ist nämlich so, dass sich der Velounterstand im Geschäft seit dem Sommer richtiggehend entvölkert hat. Kaum einer, und schon gar nicht mit Rennvelos, fährt da noch halbwegs regelmässig hin und her.
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von Urs, am 06.11.09 um 21:54

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Dienstag, 03. November 2009

Arbeitsweg 2009-37

Lange habe ich am Morgen mit dem Beginn der Fahrt zur Arbeit gezögert. Gerade eben zog der vorläufig letzte Regenschauer durchs Land. Auf dem Niederschlagsradar jedenfalls waren keine Flecken mehr sichtbar. Als sich dann am noch nächtlichen Himmel tatsächlich ein paar Sterne zeigten und der Mond, zwar ganz trüb und verhangen, hinter einer Wolke oder Nebelbank schwebte, entschloss ich mich für die heutige Fahrt.

Wenigstens bis weit ins Furttal hinein, waren die Strassen noch sehr nass. Die Schuhe waren bald wenigstens sehr feucht. Jetzt wo es nicht mehr regnete, kam irgendwie eine schöne Stimmung auf. Zwar kein sichtbarer Sonnenaufgang, aber dennoch einfach eine schöne Situation, wenn sich die jetzt leeren, fast weissen Wolken, ähnlich grossen Schiffen am Himmel in Richtung Osten, meiner Fahrtrichtung bewegen. Manchmal regen solche Bilder meine Phantasie ganz schön an. Dann bin ich versucht anzuhalten, dann vielleicht auf dem Rücken liegend in den Himmel zu starren. Träumereien eben, die vielleicht irgendeinmal doch zur Wirklichkeit werden.

Die Strassen wurden zunehmend trockener, die Spritzerei fand auch langsam ein Ende.
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von Urs, am 03.11.09 um 21:51

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Freitag, 30. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-36

Die Fahrt am Morgen ging noch reibungslos über die Strasse. Teilweise hing der Nebel etwas tief, stellenweise nieselte es leicht aus dem Nebel heraus. Störend wirkte sich die kühlende Bise. Am Morgen bedeutet das Gegenwind. So freute ich mich dann, falls die Bise auch am Abend noch blasen würde, auf eine zügige Heimfahrt.
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von Urs, am 30.10.09 um 22:05

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Dienstag, 27. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-35

Gestern war der Himmel ja während beiden Fahrten ziemlich bedeckt. Die Temperatur mit 12 Grad relativ warm. Doch heute Morgen: klarer Nachthimmel und gerade noch 6 Grad. Ich machte mir Hoffnungen auf einen schönen Sonnenaufgang, oder vielleicht sogar eine nicht ganz dunkle Nacht bei der Heimfahrt. Aber es kam alles anders:

Die morgendliche Hinfahrt begann schon fast ein bisschen idyllisch. Etwa ab Baden begann sich der Himmel leicht violett und rosa zu verfärben. Die Nebelschwaden zogen sich in die untersten Niederungen zurück. Bei der Einfahrt ins Furttal, war es schon recht hell, doch es zeichnete sich ab, dass ich früher oder später in eine Nebelwand fahren würde. Leider war es dann schon auf der Höhe von Hüttikon so weit. Ein letzter Blick auf den mittlerweile purpurroten Horizont, die Strasse senkte sich in eine Senke und weg war die Herrlichkeit. Bis in den Veloständer beim Arbeitgeber nur noch eine neblige Decke über dem Kopf.
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von Urs, am 27.10.09 um 22:08

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Montag, 26. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-34

Diese Woche scheint ja temperaturmässig wieder eine der geeigneteren zu sein, um mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können. Ob der Freude der angezeigten 12 Grad Aussentemperatur, realisierte ich erst bei der Abfahrt, wie nass die Strasse ist. Glücklicherweise allerdings nicht mehr spritznass.

Dank der eben erfolgten Umstellung auf die Winterzeit, fahre ich nun wieder in den beginnenden Morgen hinein. Wegen starker Bewölkung reichte es allerdings nicht, um einen Sonnenaufgang miterleben zu können. Ansonsten eine reibungslose und ereignislose morgendliche Fahrt.
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von Urs, am 26.10.09 um 22:15

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Montag, 19. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-33

Es brauchte schon einiges an Überwindung, um erstmals wieder bei so einer kalten Temperatur mitten durch die kalte Nacht zu fahren. Es war dafür allerdings fast überall trocken. Am Himmel überall Wolken, wobei es ja in der Nacht nicht klar ist, ob es vielleicht nicht doch nur Hochnebel ist. Jedenfalls beleuchteten weder Sterne noch Mond die Strecke.

Seit dem letzten Frühling befahre ich ja einen neuen Arbeitsweg, dessen "landwirtschaftlicher" Anteil wesentlich höher ist, als früher durch das Limmattal, mehr oder weniger entlang von grossen Strassen und Ortschaften. So war es denn heute über längere Strecken im Furttal, wirklich dunkel. Keine Strassenlaternen, kaum Verkehr. Der Radweg führt in solchen Situationen in der Regel parallell zur Hauptstrasse, getrennt von dieser durch einen vielleicht zwei Meter breiten Grünstreifen. Das finde ich gut. Weniger gut ist, dass der Radweg für längere Passagen auf der linken Seite der Strasse, also auf der Seite des Gegenverkehrs, geführt wird. Nicht alle Automobilisten sind dann so rücksichtsvoll, und schalten auf Abblendlicht.

Jetzt, so kurz vor dem Ende der Sommerzeit, erreiche ich den Velounterstand beim Arbeitgeber, gerade in dem Moment, wenn sich am Horizont die ersten Verfärbungen ins Violette, den beginnenden Tag, ankünden.
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von Urs, am 19.10.09 um 20:23

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Montag, 21. September 2009

Arbeitsweg 2009-32

Auch diese Woche gibt terminlich gesehen nicht so manche Fahrt mit dem Renner zur Arbeit her. Deshalb ergriff ich heute gleich mal die erste Gelegenheit für diese Art von Morgentraining. Die Temperatur bei beachtlichen 17 Grad. Das hatten wir wohl dem Hochnebel zu verdanken. Es reichten heute wieder die Knielinge über die Beine und der gelbe Windstopper am Oberkörper. Ansonsten ist es nun so weit, dass ich den grösseren Teil der morgendlichen Fahrt in der Dunkelheit hinter mich bringe. Kurz nach 7:00 Uhr meldete das GPS den astronomischen Sonnenaufgang. Aber dann bin ich schon fast auf der "Zielgeraden" zum Geschäft.

Merkwürdigerweise fahre ich noch ziemlich gerne durch die Dunkelheit in den Morgen hinein. Wobei ganz dunkel ist es ja trotzdem nicht, denn bis auf wenige 100 Meter stehen genügend Strassenbeleuchtungen herum, wenigstens in den Agglomerationen von Brugg, Windisch, Gebenstorf, Baden, Wettingen und Würenlos. Später im Winter dann, dürfte es im Furttal dann nochmals längere, lichtarme Abschnitte haben.
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von Urs, am 21.09.09 um 20:48

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