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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Donnerstag, 08. April 2010

Schafherde - update

SchafherdeLange hat es gedauert, bis ich die ganze Schafherde an meinem Arbeitsweg wieder einmal vor die Linse bekam. Während des langen Winters waren sie oftmals im nahen Unterstand, manchmal auch am anderen Ende des Bahndammes.

Interessant scheint mir zu sein, dass seit Jahren immer wieder zwei Junge neu dazukommen, der Gesamtbestand aber doch weiterhin meist sechs Tiere betr?gt. Interessant ist auch, dass fast jedes Jahr, eines der Jungtiere ein Aussenseiter zu sein scheint. Denn fast immer hält sich eines der Tiere etwas entfernter von der Gruppe auf.
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von Urs, am 08.04.10 um 22:38
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Mittwoch, 24. März 2010

Farbiger Heimweg

Re_6_6 M?nchensteinKürzlich auf dem Heimweg, im Bahnhof Brugg entdeckt. Nach dem wir uns nun ja wochenlang mit schwarz/weiss begn?gen mussten und wochenlang bei Dunkelheit von der Arbeit nach Hause gekommen sind, ist selbst eine solche, fast allt?gliche Entdeckung schon eine Wohltat f?r die Augen.

Man merkt es jetzt an allen Enden: es wird langsam wieder farbiger und wärmer. Ich glaube, ich habe mich noch selten so auf den Frühling wie dieses Jahr gefreut.


von Urs, am 24.03.10 um 23:39
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Montag, 15. März 2010

beeindruckend

HighheelFalls Sie sich fragen sollten was?

beides cool smile



Samstag, 20. Februar 2010

Vorabinformation

nach verschneiter NachtEigentlich w?re er mir gar nicht besonders aufgefallen. Nachdem er sein Velo heute im Schnellzug aufgeh?ngt, später in "meinem" Abteil Platz genommen und auf seine gummierten Regenhosen dann noch einen Laptop platziert hatte, war alles noch normal. Dass er an diesem kalten und regnerischen Abend nicht per Fahrrad heimfahren wollte, konnte ich gut nachf?hlen, denn bei einem Haar hat mich heute morgen die warme Temperatur auch beinahe f?r einen Arbeitsweg verf?hrt.

Interessant wurde es erst, alles er auf sein Natel einen Anruf erhielt, in offensichtlicher, sachlicher und einge?bter Ruhe dem aufgebrachten Anrufer erkl?rte, die Sache sei sehr gut recherchiert und wasserdicht abgekl?rt. Der Anrufer könnte die kommende Sendung vom nächsten Dienstag unter dem Kassensturz bereits einsehen. Da kamen noch allerlei weitere Informationen zusammen, die ich hier nicht weitergeben m?chte.

Nun, pers?nlich halte ich nicht viel vom Kassensturz. Das mag mit seinen Anf?ngen zusammenh?ngen. Seit dem er sich dannzumal ein paar Mal über meinen Arbeitgeber hermachte, schien mir diese Sendung zu einseitig, zu tendenzi?s, zu rechthaberisch. M?glich, dass da heute alles besser geworden, vielleicht ausgewogener geworden ist. Werde sie aber trotzdem nicht schauen, wenigstens nicht am TV.

Mit anderen Worten, das war mal ein Telefongespr?ch, bei dem es sich lohnte hinzuh?ren. Nicht das ?bliche Geplapper und Beziehungsgeknatsch, nein; da steckte Pfeffer drin bezüglichder Thematik, der Wortwahl und der Gespr?chsf?hrung.

Entt?uscht hat er mich dann allerdings doch. Als er nach beendetem Gespr?ch seinen beiden Kollegen zuraunte: Wider so en ..x..!
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Freitag, 12. Februar 2010

Hier spricht ihr Lokführer

Gelbes Rad ohne Hinterrad auf SchneeDer t?gliche Redeschwall über Weiterfahr- und Anschlussm?glichkeiten in allen Sprachen während der Einfahrt in den HB-Zürich wurde heute Morgen vom Lokführer unterbrochen, schlimmer gl?cklicherweise sogar abgebrochen. Er wollte uns h?chstpers?nlich mit der freudigen Mitteilung überraschen, dass wegen eines guten Verkehrsflusses wir nun zwei Minuten zu fr?h im Bahnhof ankommen werden. Er w?nschte uns das Beste daraus zu machen und zum Abschied einen schönen Tag.

Er verschwieg allerdings, dass er auf einem ganz anderen Gleis einfahren werde. Für mich gingen jedenfalls die zwei Minuten dahin wegen des längeren Weges durch die Gew?lbe des Bahnhofes zur Tramhaltestelle. Im Endeffekt verbrachte ich zwei Minuten länger in der arktischen Kälte von heute Morgen. cool smile
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Samstag, 12. Dezember 2009

Ein Blick in die Löwenstrasse

WeihnachtsbeleuchtungDer Tag dauerte lange. Schuld war aber nicht die rollende Kugel von gestern Abend, sondern viel eher holpernde Software im Geschäft. Eigentlich hätte ich zum Beginn des Wochenendes schon l?ngst beim Weihnachtsbier sitzen sollen... Aber "es" wollte einfach nicht so recht funktionieren. Der grosse Durchbruch in der Fehleranalyse liess heute lange auf sich warten...

So lange dass es nicht einmal mehr f?r eine Fahrt auf der Rolle reichte, nur noch f?r einen kurzen Blick auf die Weihnachtsbeleuchtung in der Löwenstrasse. Wie kürzlich eine Zeitung schrieb, ist es eine nachhaltige Weihnachtsbeleuchtung. Wobei ich mittlerweile vermute, dass das Wort "Nachhaltigkeit" wohl von vielen etwas strapaziert wird. Wikipedia umschreibt die Nachhaltigkeit n?mlich folgendermassen: "Nachhaltigkeit, ein Konzept, ein nat?rliches System ausschlie?lich so zu nutzen, dass es in seinen wesentlichen Charakteristika langfristig erhalten bleibt".
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von Urs, am 12.12.09 um 00:06
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Freitag, 11. Dezember 2009

Dine and Gamble

Grand Casino BadenDer Zufall wollte es so, dass unser Weihnachtsessen dieses Jahr auf meinem halben Heimweg stattfand.

Nach einem guten Essen, umrandet mit mundenden Aargauer Weinen (auch das gibt es im Aargau) , erhielten wir vom Groupier eine kleine Einf?hrung in die Geheimnisse des Roulettes. Wobei Geheimnisse gibt es eigentlich gar keine: alles wird gefilmt und überwacht, alles läuft nach bestimmten Regeln ab, alles ist total transparent, alles ist Glück. Es g?be nur einen einzigen totsicheren Trick: der Einsatz gehört in die linke Tasche, der Gewinn in die Rechte. Ist die Linke Tasche leer, soll man nach Hause gehen, überquillt die rechte Tasche, soll man ebenfalls nach Hause gehen.

Mit diesem Wissen und ein paar Regeln im Hinterkopf, wagten wir uns nach dem Umtausch des Gutscheins, mit den erhaltenen Jetons an den Tisch. Die die etwas länger spielen wollten, tauschten die beiden F?nflieber zu Zweifr?nklern um. Die ganz Mutigen legten noch ein paar eigene Franken oben drauf.
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Dienstag, 01. Dezember 2009

Rollentraining Winter 09/10 - 13

Rad am BaumEigentlich müsste ich diesem heutigen Posting einen anderen Titel geben. Vielleicht so etwas wie "Überraschung", oder "so reisen andere", oder einfach nur "Neid". Warum?

Ich habe mich hier ja schon ein paar Mal über Museumsz?ge beklagt. Rollmaterial das eigentlich ins Museum passen könnte, aber seinen Dienst immer wieder als Ersatzzug leisten muss. Heute war es n?mlich wieder so weit, dass der "Wiener" irgendwo steckengeblieben ist, oder doch so eine Verspätung erhalten hatte, dass die SBB wieder einen Ersatzzug hinstellten. Und was f?r einer.

Der ICE der Deutschen Bundesbahn stand da. Die weisse R?hre mit dem roten Strich auf der Seite, mit Bordrestaurant, der Zug in seiner originalen L?nge. Flugzeugbestuhlung und Viererbestuhlung l?st sich in lockerer Reihenfolge ab. Vielleicht etwas schmale Sitze, grosse Beinfreiheit. Die Gep?ckablage so gross, dass auch etwas Platz hat drauf, gute Beleuchtung, ruhiges Fahrverhalten. Sogar in der zweiten Klasse Spannteppiche. Zwar von Telecom, aber immerhin ein Hotspot im ganzen Zug. Gefühlter Komfort in der "deutschen" zweiten Klasse h?her als in unserer ersten Klasse.

So wird also im Ausland gereist! Neid, Neid.
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Freitag, 06. November 2009

Billetkontrolle einmal anders

Heute hatte ich wieder einmal das Vergnügen, beruflich bedingt und erst noch über die Mittagszeit, mit dem öffentlichen Verkehr quer durch die Stadt, an das andere Stadtende zu fahren. Mit etwas Glück und ab und zu einem kurzen Sprint, bringe ich diese Strecke mittlerweile in gut 35 Minuten hinter mich. Dabei müssen dann aber die S-Bahn und die beiden Tramlinien auch ein bisschen mitmachen und sich nicht allzulange an der Haltestelle aufhalten.

Doch heute begann die Sache nach dem ersten Fahrzeugwechsel bereits zu klemmen. In der Bahnhofstrasse reihten sich die Trams wie auf einer Perlenkette hintereinander. L?ngst erwartete ich die Durchsage der Verkehrsleitzentrale, dass da grossr?umig umgeleitet werden m?sse. Aber nichts. Einfache Ruhe.

Das gab uns daf?r die Möglichkeit, in die bereits zahlreichen, weihnachtlich geschm?ckten Schaufenster zu blicken. Sogar die Weihnachtsbeleuchtung über der Bahnhofstrasse h?ngt schon. Irgendwie komisch: da haben die Bäume noch lange nicht all ihr farbiges Laub verloren und aus den Schaufenstern grüsst schon der St. Nikolaus neben der verschneiten Tanne.

Es ging langsam vorwärts, wieder eine Tramkomposition weiter. Weit vorne konnte man zwischen vielen Leuten auch rot-weiss und blau-weiss gestreifte Westen sehen. Kein gutes Zeichen in der Regel. Nochmals geht es eine Tramkomposition vorwärts. Dann die Durchsage des Tramf?hrers: "do vorne machets d?nn Billetkontrolle, wenn Sie's schomol würdet f?ren?h".
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Mittwoch, 04. November 2009

Pendlergebühr

Es mag zwar sein, dass ich am Morgen während der Zugfahrt zur Arbeit noch etwas verschlafen in der Zeitung gebl?ttert habe. Spätestens aber beim Stichwort Pendlergebühr war ich hellwach. Nach dem Bildchen mit den Engp?ssen der SBB, fast der ganze Aargau der nach Zürich f?hrt ist wieder einmal betroffen, musste ich die Augen nochmals reiben.

Worum geht es? Dass unsere Z?ge in der Stosszeit manchmal überf?llt sind, hat sich ja schon l?ngst herumgesprochen. Schon bei der kleinsten St?rung während dieser Stosszeiten um einen derart belasteten Knotenpunkt, hat das in der Regel Auswirkungen bis weit über die Region hinaus. Das betrifft die Autobahnen, den privaten Verkehr, genauso wie den öffentlichen Verkehr. Dass "man" versucht, diese Engp?sse irgendwie zu entsch?rfen ist l?blich. Dass in unserer engen und kleinen Schweiz, nicht überall noch mehr Bahnlinien oder Autobahnen hingebaut werden können ist auch verst?ndlich. Ob eine zus?tzliche Geb?hr, abh?ngig von Ort und Zeit, die einfachste Lösung ist? Vielleicht sogar überhaupt nur eine machbare Lösung?

Diese Diskussion wird nun vom Verkehrs- und Energiewirtschafts-Departement angestossen. Dies unter dem Aspekt der Bevölkerungs-Entwicklung bis ins Jahr 2030.
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