Dienstag, 10. Februar 2009
Vor fünf Jahren
... schrieb ich meinen ersten, offiziellen Beitrag in diesem Weblog. Es war am 9. Februar 2004.Dieses erste Posting handelt, wie könnte es anders sein, vom Velofahren. Ich habe mich damals auf meine erste Fernfahrt, von Calpe (Alicante, Spanien) zurück in die Schweiz vorbereitet. Es war der Anfang, nicht nur dieses Weblogs, sondern auch der ganzen Velofahrerei und Trainiererei f?r lange Strecken, f?r Fernfahrten.
Vor dieser Zeit probierte ich schon verschiedene Editoren aus. Anfänglich f?hrte ich eine Homepage mit dem damalgien Frontpage, einer Software von Microsoft. Das wurde eine ziemlich aufw?ndige Sache, wenn es um t?gliche Updates ging. So begann ich dann bald einmal auch Eintr?ge bei Blogger.com zu schreiben. Wurde aber nicht so recht gl?cklich damit. Schien mir, wenigstens damals, irgendwie zu kompliziert, zu wenig individuell. Die Weblog-Welle bekam langsam Schwung, wurde unter IT-Begeisterten zum Thema und so war es nicht weiter verwunderlich, dass ich irgendeinmal über "The Essential Guide to Building Dynamic Weblogs, BLOG ON" stolperte. Ein Buch, das Hintergr?nde, Motivation, technische Möglichkeiten, verschiedene Anbieter, etwas beleuchtete und diskutierte. Am Beispiel von pMachine, dem Vorl?ufer des heutigen Expression Engine, der Software dieses Weblogs, machte ich die ersten richtigen und ernst zu nehmenden Gehversuche in der Welt der Blogger.
Nach einigen Versuchen, DatenÜbernahmen aus Blogger.com, dem Wechsel auf EE, markiert somit der Beitrag mit der Nummer 43 die Geburtsstunde dieses Weblogs.
Von allem Anfang an, schrieb ich sehr h?ufig über meine Velofahrten und meine Trainings. Ein erster Bew?hrungstest mussten mein PC und ich dann bestehen, als ich auch während dieser Fernfahrt Ende Mai 2004 von Calpe nach Bern, t?glich mindestens ein Foto und einen Bericht ins Weblog schrieb. Damals, vor nur gerade knapp f?nf Jahren, war das manchmal eine richtige Qual. Müde von der Fahrt, gequ?lt von schlechten Telefonleitungen und Unterbr?chen während der Schreibarbeit, dauerten solche Updates manchmal sehr lange.
Zwischendurch habe ich diesem Weblog auch mal immer wieder eine technische Neuerung geg?nnt. Die letzte Gr?ssere war sicherlich, die Sache mit dem "near-realtime-tracking", also meiner aktuellen Positionsangabe auf einer Googlemap während der Fahrt. Vor etwa einem Jahr, kamen dann angelehnt an die Idee von Twitter, die kleinen Meldungen f?r Zwischendurch dazu. Sie erg?nzen während längeren Fahrten, zum Beispiel während den Ferien, das "near-realtime-tracking" mit kleinen Meldungen zu aktuellen Erlebnissen.
Nach f?nf Jahren, fast tagt?glichen Postings, glaube ich, dass ich mir einen bestimmten Schreibstil zugelegt habe. Die konstante "Kommentardichte" von etwa einem Kommentar auf drei Postings (Hochgerechnet und gesch?tzt), verfasst von immer wieder neuen Lesern, zeigt mir, dass dieses Weblog vermutlich einen zwar breiten Leserkreis anspricht, dennoch aber nicht so sensationelle Neuigkeiten zu Tage f?rdert, die man gleich kommentieren m?chte. Auch hier gibt es natürlichAusnahmen.
Kommentare sind immer willkommen und eine Art Motivation, hier weiter zu machen. Das Entlocken von Kommentaren ist aber nicht der Hauptzweck dieses Weblogs. Es soll eher meine Erlebnisse auf dem Fahrrad aufzeigen. Nebenbei ist es auch das, was ein Tagebuch auch immer ist: ein Gef?ss wo ich meine Ideen, meine Eindrücke und Erlebnisse, vielleicht auch mal meine Entt?uschungen, niederschreiben und verarbeiten kann. Und vor allem ist es ein Nachschlagwerk verblasster Eindrücke. .
Und es sieht ganz danach aus, dass dieses Nachschlagewerk auch weiterhin noch an Umfang zunehmen wird.
In diesem Sinne, alles Gute zum f?nften Geburtstag.
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Freitag, 02. April 2004
Was ist Weblog? Warum ein Weblog?
Besucher die sich auf diese Seite, gewollt oder ungewollt verirrt haben, fragen sich vielleicht: Was ist denn das hier f?r eine komische Website, was soll denn das?
Ein Weblog?
Meine Homepage ist eine Art von Tagebuch. Die Idee kommt einmal mehr von Amerika und wird dort urspr?nglich als “Weblog”, oder manchmal auch als “Blog” bezeichnet. Die Tageb?cher sind die arbeitsintensivere nächste Stufe auf der Evolutionsleiter der pers?nlichen Website. Weblogs/Tageb?cher sind die pers?nlichen “Tageb?cher” ihrer Betreiber in denen alles, was ihnen wichtig erscheint, notiert wird. Ein Weblog ist ein h?ufig aktualisiertes Tagebuch der pers?nlichen Eindrücke, oftmals versehen mit einem eigenen Kommentar. Einziges und dominantes Ordnungskriterium ist die Zeit, im Gegensatz zu einem schriftlichen Tage- oder Notizbuch steht der neueste Eintrag stets ganz oben auf der Seite.
Je nach Vorlieben des Betreibers werden auch eigene Erlebnisse, Fotos, Kommentare zur “Lage der Nation” und vieles mehr im Weblog veröffentlicht, so dass jedes Weblog ein ganz pers?nliches Profil durch die Interessen und Meinungen des Autors gewinnt. Trotz der pers?nlichen Komponente und des ähnlichen chronologischen Aufbaus sind Weblogs aber etwas anderes als die beliebten “Tageb?cher” im Netz; Weblogs besch?ftigen sich mit der Umwelt des “Ichs” (egal ob im Internet oder der “realen Welt”), Tageb?cher besch?ftigen sich mit dem “Ich” selbst und schreiben die Vorg?nge darin hinaus in die Welt. Wie immer bei trennscharfen Kategoriengrenzen sind die überg?nge in der Realit?t fliessend.
Warum?
Eine gute Frage. Es macht mir Spass, mich mitzuteilen und die eigenen Fundst?cke und Meinungen dem “anonymen Draussen” zu vermitteln. Mir als Homepage-Bastler macht es ganz besonderen Spass, eine eigene, lebende Website frei von professionellen Sachzw?ngen zu betreiben.
Ein Weblog bewahrt Fundstellen im Netz, Informationen, Gedanken und Augenblicke f?r die “Ewigkeit” die man sonst einige Minuten später wieder vergessen hätte, und es hilft der Ordnung der Gedanken bei der Besch?ftigung mit einem Thema. Und ein Weblog kanalisiert das Mitteilungsbed?rfnis und gew?hrleistet, dass man seiner Umwelt nicht auf die Nerven geht.
Gut beschrieben ist das Weblog bei
Stefan Bucher.
Noch Fragen? Einfach ins Gästebuch schreiben!
21.03.05: Link zu Stefan Buchers weblogfaq
abgelegt in:
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
Den Winter überstehen in der Gruppe
und als Einzelfahrer
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