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Urs Himmelrich

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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Freitag, 14. Mai 2010

Baulärm am Brügglitag

Bagger mit Meissel (Quelle: ersa-bau.de)Die Brügglitage, meistens Freitage nach einem freien Donnerstag, eben dann, wenn viele die Feiertagsbrücke vom Donnerstag bis zum Wochenende für ein verlängertes freies Wochenende ausnützen, hat es meist weniger Leute. Keine Pendler, weder im ÖV, noch auf der Strasse. Auch die Büros sind oftmals nur halbvoll. Damit auch kaum Telefonate, kaum e-Mails, keine Warteschlangen in der Kantine oder vor dem Kaffeeautomaten. Vielleicht auch alles ein bisschen weniger hektisch.

Zeit, mal nebst dem daily business, mal wieder das Liegengebliebene, den Bodensatz im Pendenzenkörbchen oder der Todo-Liste zu prüfen, Linklisten oder Favoritenlisten auszumisten. Oder sich mal selbst im Grossraumbüro einer etwas intensiveren Arbeit zu widmen, für die man sich etwas länger konzentrieren müsste um etwas Zusammenhängendes "in einem Guss" erledigen zu können.
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von Urs, am 14.05.10 um 22:59
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Montag, 10. Mai 2010

Recognition-day

Unsere Chefs wurden zu einem "Recognition-day" aufgerufen. Zur Anerkennung brachten sie alle eine Rüeblitorte mit.

Fein waren sie, die Torten und Cakes. Und auch reichlich mit Marzipan-Rüebli verziehrt. Nur Schade, war ich heute wegen des Regens nicht mit dem Renner an die Arbeit gefahren. Hätte gerne noch den einen oder anderen Kuchen degustiert... ohh

Danke nochmals.
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von Urs, am 10.05.10 um 21:16
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Donnerstag, 18. Februar 2010

Geocaching über Mittag

Mal was anderes, statt immer nur zwischen Bürostuhl und Kantine hin und her zu wandern. Mal einen Abstecher zu einem der nahe gelegenen Geocaches unter die Füsse nehmen. Die Schachtel war gross genug, die Koordinaten genau genug und die Beschreibung vorzüglich.

Hingehen, rausholen, Logbuch-Eintrag machen, zurücklegen. Das ganze dauerte wohl kaum zehn Minuten, gemessen ab der nächsten Tramhaltestelle.

Anschliessend blieb noch genügend Zeit für ein vernünftiges Mittagessen.

Vielleicht gibt es ja noch weitere, ähnlich einfache Geocaches in der Gegend. Mal sehen, was das Jahr noch bringt.....

von Urs, am 18.02.10 um 22:27
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Mittwoch, 27. Januar 2010

Wenn’s mal wieder länger dauert…

Der geneigte Leser hat vielleicht gemerkt, dass ich gestern Abend sehr auf die trockenen Strassen geachtet habe. Eigentlich eine günstige Gelegenheit, heute Morgen trotz Minustemperaturen die erste Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit zu wagen. Doch als dann früh morgens bereits eine bitterkalte Bise am Fensterladen rüttelte, zerschellte mein herabfallender Unternehmesgeist wieder auf dem kalten Boden vor dem Schlafzimmerfenster, fast wie ein abgebrochener Eiszapfen... .

Am Abend, als sich dann die geschäftlichen Termine seit langem wieder einmal völlig überraschend in die Länge zogen, war ich nicht einmal sonderlich betrübt, endlich mit dem ÖV und in der Wärme, nach Hause fahren zu können.

von Urs, am 27.01.10 um 23:56
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Dienstag, 19. Januar 2010

Lifecycle Management

In einer Welt, wo auch Personen, meist ja Mitarbeiter, Netzwerke, PC, Printer, Kaffeemaschinen, Lateralschränke usw allgemein üblich als Ressourcen bezeichnet werden, kann es schon mal passieren, dass der Gedankenblitz in die falsche Richtung leuchtet, wenn das Lifecycle Management anruft. Merkte dann aber schon nach dem ersten Satz, dass es um das Leben meines Notebooks geht. Der war mittlerweile etwas langsam geworden, brauchte halt so seine Zeit, bis er jeweils alle seine Startup-scripte nach Netzwerken, Laufwerken, Logeinträgen und Updates durchforstet hatte. Auch der Shutdown zog sich immer häufiger immer mehr in die Länge. Aber sonst lief er meist ohne Probleme einen ganzen Bürotag lang, liess sich fast alles ohne zu murren gefallen. Netzwerkstecker rausziehen, Deckel zu, unter dem Arm in ein Sitzungszimmer eilen, Deckel auf, Netzwerkstecker wieder rein, Beamer-Stecker rein, Powerpoints, Excels, Words und vieles mehr verdauen, bis hart an die Akkugrenze, Beamer-Stecker raus, Netzwerkstecker raus, Deckel zu, zurück auf die Dockingstation wieder ans Netzwerk, Deckel auf und weiter gehts. Meist ein paar Mal am Tag. Sogar im Rucksack auf dem Renner durch die Gegend gefahren zu werden machte ihm nichts aus. Aber es wurde nun Zeit für ihn.
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von Urs, am 19.01.10 um 23:01
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Freitag, 04. September 2009

Den ersten Herbststurm

... haben wir heute sozusagen von unserer Aussichtsplattform im 15. Stock unseres Bürogebäudes herannahen sehen. Die ersten paar Anläufe am Morgen und am frühen Nachmittag nahmen sich im Vergleich zur wirklich grossen Böe am späteren Nachmittag wie erste kleine Versuche aus. Es muss kurz vor fünf Uhr am Nachmittag gewesen sein.

Über dem Gelände des nahen Flughafens wurde es richtig dunkel. Die typischen Regenfetzen hingen wie ein Vorhang unter den Wolken. Der Wind, oder vielleicht waren es ja wirklich Sturmböen, fegte durch die Strassen. Bauabschrankungen wurden umgeworfen. Einzelne Beleuchtungskandelaber bogen sich regelrecht. Habe gar nicht gewusst, wie elastisch diese Dinger sein können. Die Bäume an der Allee wehrten sich heftig gegen den starken Wind, wollten immer aufstehen. Aber es nützte alles nichts. Blätter flogen durch die Luft, abgebrochene Äste blieben liegen. Eine Warntafel löste sich von einer Abschrankung und flog direkt unter ein parkiertes Auto. Sogar einen langen runden Baumstamm, rollte der Wind vor sich her.

Mit einem Mal klatschte der Regen an die Fensterfront. Nicht erste einzelne Tropfen, sondern gerade so, als ob einer einen Eimer voll Wasser an die Front geschüttet hätte. Der Wind fegte weiter. Auch über das Dach des nahen Parkhauses. Er schob das Wasser regelrecht schubweise an den Dachrand, wo es sich stiebend wieder mit dem anderen Regen vermischte. Kein Regenschirm war diesem Ungemach gewachsen. Alle verdrehten sich.

Doch mit einem Mal war der Spuck vorbei. Kein Regen mehr, kein Wind mehr. Fast wie ein Abschlussfeuer leuchtete ein Regenbogen sekundenlang über dem Gebiet, bevor auch er wieder erlosch.

von Urs, am 04.09.09 um 21:20
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Freitag, 22. Mai 2009

Jedem Haus seine Geräusche

Auch schon erlebt? Dass der Boden im Estrich knackt, in den sommerlichen Temperaturschwanken zwischen Tag und Nacht vielleicht mehr als im Winter, dass ein Windstoss durch den Dachboden ein ganz besonderes knacken hervorruft, daran gewöhnt man sich auch. Auch Vibrationen, ausgelöst vielleicht von tieffliegenden Flugzeugen oder der Eisenbahn, auch daran kann man sich gewöhnen. Seltenere Geräusche, wie zum Beispiel das Vorbeirollen schwerer Fahrzeuge, vielleicht Panzer vom nahen Waffenplatz, da braucht es etwas länger, bis man sich daran gewöhnt hat. Vielleicht gehört auch Donnergrollen in diese Kategorie.

Jedenfalls sassen wir heute Nachmittag, versunken und konzentriert in unsere Arbeit am Bürotisch, im Hochhaus im 15. Stock. Den Blitz haben wir nicht gesehen. Das Donnergrollen ähnelte anfänglich einem tieffliegenden schweren Flugzeug vom nahen Flughafen, das Hochhaus vibrierte leicht, das Grollen schien die Räume auszufüllen. Für uns, die wir es nicht gewohnt sind, in so hohen Häusern zu leben, eine erste Bekanntschaft mit einem neuen Geräusch.

Übrigens eine interessante, aber auch neue, Perspektive: vom 15. Stock mal dem Regen zuzuschauen, wie er noch lange hinunterfällt. Normalerweise schaut man ja immer von unten in den Regen hinein. Wenigstens so lange das geht!?

von Urs, am 22.05.09 um 22:37
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Dienstag, 28. April 2009

Grauer Alltag

Gestern ging das ja noch, da war es wenigstens noch trocken. Aber heute regnete es den ganzen Tag durch. In unserem Bürogebäude befinden wir uns im 15. Stock. Bei schönem Wetter können wir problemlos die Augen vom Alpenkamm, südlich begrenzt etwa durch die Churfirsten am Walensee, nordwärts über den Säntis, diverse andere grössere und kleinere Hügel, die Voralpen, über den Fluglatz Zürich-Kloten bis hin in den Norden, bis fast an die Grenze zum Kanton Aargau gleiten lassen. Das ist bei schönem Wetter so, oder wenn die Wolken hoch hängen.

Doch heute war von alle dem nichts mehr zu sehen. Graue Wand. Etwa auf gleicher Höhe wie unser Blick nur der rote Ausleger des einen Baukrans und daneben der gelbe Ausleger des anderen Baukrans. Ab und zu, mal ein startendes Flugzeug das in der Wolkendecke verschwindet.

Ob solche Tage, mit einer so schlechten Aussicht, wirklich produktiver sind, als jene mit einer freundlichen, grünen Welt draussen?

von Urs, am 28.04.09 um 22:20
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Dienstag, 07. April 2009

Für die Ferientechniker

Ferientechniker haben das sicher schon lange vorgemerkt. Wir stehen wieder einmal vor einer Serie von 4-Tage-Wochen:
KalenderwocheEventDatumBemerkung
15
Karfreitag10.04. 
16
Ostermontag13.04. 
17
Sechseläuten20.04.für die Zücher
18
Tag der Arbeit1.05.unter anderem auch für die Zürcher
21
Auffahrt21.05. 
23
Pfingstmontag01.06. 

Doch dann ist Schluss mit Faulenzen an Feiertagen unter der Woche. Wenigstens bis zur Weihnacht. Genauere Auskunft und vor allem unter Berücksichtigung der vielen regionalen schweizerischen Feinheiten findet man bei Feiertage. Oder wer es lieber etwas ausführlicher haben möchte, mit Berechnungsformeln, und Hintergründe zum Feiertag, oder auch International, findet vielleicht im Feiertagskalender etwas passendes.

von Urs, am 07.04.09 um 22:56
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Business Aus dem Leben gegriffen

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Mittwoch, 01. April 2009

Alles hat geklappt

Unser Büromaterial stand in Griffnähe zum Arbeitsplatz bereit, die Verbindungen zu Servern und Druckern, die Telefone, sogar die Zutrittskontrollen, alles hat wunderbar geklappt. Der Umzug ins neue Büro ist so gesehen, rein materiell, abgeschlossen.

Mein Arbeitsweg ist jetzt etwas kürzer, quasi mit dem Zug von Tür zu Tür. Jedenfalls ohne Umsteigen und Wartezeiten auf ein Tram.

Sogar eine Dusche habe ich in dem riesigen, neuen Gebäude gefunden, nur der Velokeller, beziehungsweise der Velounterstand vermag mein Vertrauen noch nicht zu gewinnen. Vielleicht dauert es noch eine Weile, bis ich mich zu einer ersten Fahrt mit dem Renner zur Arbeit entschliessen kann.

Ungewohnt ist natürlich die neue Arbeitsumgebung. Nach über 20 Jahren in Grossraumbüros, sind wir jetzt in wesentlich kleineren, aber immer noch Grossraumbüros untergebracht. Der Sitzabstand ist etwas kleiner, dafür sind die Zwischenwände wieder höher. An den veränderten Geräuschpegel und die veränderten Lichtverhältnisse werde ich mich wohl in ein paar Tagen gewöhnt haben.

Der Blick hinaus, ... geht ins Leere. Der nächste etwa gleich hohe Blickfang ist die Kabine eines riesigen Baukrans. Tja, so in der Höhe des 15. Stockes, wird es draussen leer. Wenn es die Witterung zulässt, sieht man ab und zu die Unterseite eines startenden Flugzeuges an den Fenstern vorbeiziehen, jedoch hört man nichts. Das Fahrgestell ist dann bereits eingezogen.

von Urs, am 01.04.09 um 23:15
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