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Als Aargauer unterwegs
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Samstag, 07. August 2010

Zürichsee - Rundfahrt

RapperswilSchon seit längerer Zeit hatte ich eine Rundfahrt um den Zürichsee geplant. Heute Morgen, das Thermometer bewegte sich noch im kühleren Teil, hielt ich den Moment für gekommen, um meinen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Bereits kurz nach acht Uhr, setzte ich mich auf den Renner, in Richtung Zürich.

Um nicht an diesem Ausflugstag auch noch wieder auf dem Arbeitsweg zu fahren, wählte ich diesmal die rechtsufrige Seite der Limmat. Ich durchfuhr unter anderem Würenlos, Otelfingen, Weiningen und Höngg bevor ich dann in Zürich, ganz in der Nähe des Bellevue, meine erste Foto Schoss. Ein erster Blick über das unterste Ende des Zürichsees.

Einmal aus der Stadt Zürich draussen, liess der Verkehr heute auch stark nach. Einige andere Rennvelofahrer, meist im Gegenverkehr, schienen die selbe Idee wie ich gehabt zu haben. Aber auch Velofahrer mit gepäckbeladenen Velos waren unterwegs. Eigentlich ein unerwartet reger Veloverkehr auf der Strasse in Richtung Rapperswil. Die Strasse selber führt zwar grösstenteils ziemlich nahe dem Ufer entlang, doch so richtig lange sieht man den See nicht. Zu dicht wurde da bis jetzt an den See gebaut. Dafür fährt man an einigen Rebbergen vorbei.

Ich komme richtig gut voran. So dass ich mich bereits vor Rapperswil entschliesse, nicht über den Damm auf die andere Seite des Sees zu fahren, sondern ganz oben herum, eben um den oberen Zürichsee auch noch.
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von Urs, am 07.08.10 um 23:59

gefahren in: • AargauSchwyzSt. GallenZürich

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Ausfluege Mutschellen Albispass

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Sonntag, 01. August 2010

Brugg - Seebrugg - Brugg

Seebrugg_EndstationHeute versuchte ich nochmals die Strecke in den Schwarzwald abzuradeln, die mir bis jetzt immer wieder Sorgen bereitet hat. Da war im letzten Herbst die zerrissene Kette und im Frühling die Sache mit dem Speichenbruch. Die Strecke finde ich eigentlich sehr schön. Sie kann ohne weiteres das ganze Jahr befahren werden.

Bei Koblenz / Waldshut fahre ich jeweils über die Grenze, dann rechts weg bis nach Tiengen und dort ein Stück weit das Steinatal hinauf. Heute fuhr ich bis Untermettingen, dort geht es dann ein Stück weit ziemlich steil nach Birkendorf hinauf und anschliessend gewellt, mit steigender Tendenz nach Rothaus. Auf der Abzweigung, direkt vor dem markanten Gebäude der Bierbrauerei von Rothaus fahre ich dann jeweils links in Richtung Schluchsee. Vieles der Strecke führt durch den Wald und im Steinatal auch entlang dem Bächlein. Hat man die Höhe mal erreicht, kommt man auch in den Genuss von schönen Aussichten, oder Einblicken in die nächsten Talabschnitte. Die Dörfer präsentieren sich immer schön herausgeputzt. Die Häuser sind oftmals verziert mit viel Blumenschmuck. Ab und zu mal eine Ortschaft die Werbung für sich als Ferienort, vielleicht auch als Kurort macht.

Das Mittagessen, beziehungsweise die Zwischenverpflegung nehme ich heute im Cafe Gleis 6, im Bahnhofgebäude von Seebrugg ein. Da ich schon mal im Schwarzwald bin, genehmige ich mir auch ein Stück Schwarzwäldertorte. Wo sonst soll sie denn besser schmecken als hier? Den Tip mit dem Cafe Gleis 6, habe ich übrigens bei ihm aufgeschnappt. Denn für uns Schweizer besteht Seebrugg in der Regel höchstens aus diesen beiden Bierwagen. cool smile
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von Urs, am 01.08.10 um 23:33

gefahren in: • AargauBaden-Württemberg

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Ausfluege

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Sonntag, 25. Juli 2010

Hallwilersee - Staffelegg

HallwilerseeEin kühler und nebelverhangener Morgen lud eher dazu ein, die Software an diesem Weblog auf den neusten Stand zu bringen, als die Gegend mit dem Renner unsicher zu machen. Als dann doch schon bald die Sonne ihre wärmenden Strahlen vorbeischickte und den Nebel verjagt hatte, reute es mich, mit dem Update der Software begonnen zu haben.

Nach dem Mittagessen, das Thermometer pendelte um die mittleren 20er-Temperaturen herum, zögerte ich nicht mehr. Ich startete zu einer Runde um den Hallwilersee.

Schon bald machte ich mir Gedanken für ein bisschen mehr. Mehr Kilometer, mehr Höhenmeter. Vielleicht die Staffelegg?
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von Urs, am 25.07.10 um 22:18

gefahren in: • AargauLuzern

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Ausfluege Staffelegg

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Samstag, 10. Juli 2010

Mittagessen in Delsberg / Delemont

in LaufenDa ich für mein Jahresziel noch etliche Kantone im Westen der Schweiz zu befahren habe, wollte ich mich heute dem Kanton Basel-Stadt und dem Kanton Jura widmen. Beide liegen etwas nördlich in der Schweiz, aber zusammen müsste es eigentlich eine gute Route geben. Allerdings musste ich bereit sein, so gegen 200 Kilometer abzuradeln, wollte ich mich nicht mit dem ÖV herumschlagen.

So machte ich mich denn am Morgen schon sehr bald auf den Weg. Zuerst über den Bözberg (steht praktisch vor der Haustüre), dann das ganze Fricktal hinunter, mehr oder weniger dem Rhein entlang bis nach Basel-Stadt. Erstaunlicherweise hatte ich beim Eintreffen in Basel-Stadt einen Durchschnitt von knapp 30 km/h. Wenn das nur gut geht, denn der grössere Teil, die hügeligere Strecke stand ja noch vor mir.

Das GPS lotste mich sauber durch die Stadt Basel, am westlichen Ende wieder raus und auf dem kürzesten Weg nach Delsberg oder eben Delémont, wie die Welschen diese Ortschaft zu nennen pflegen. Zwischen Therwil und Laufen war mal ein erster richtiger Hügel zu bewältigen. Langsam fange ich an zu bedauern, dass ich hier immer nur von Hügeln sprechen kann, aber kaum richtig weiss wie die Dinger heissen, wenn nicht zufälligerweise zuoberst eine Wanderwegtafel oder sonst irgendein Hinweis steht. Doch das GPS weiss zwar, wie die Strasse heisst, doch kaum wie sich der Hügel nennt.

Einigermassen überraschend, wenigstens für mich, tauchte, da plötzlich eine Ortschaft auf, zusammen mit dem Wappen des Kantons Solothurn. Überraschend deshalb, weil ich so nahe an der Grenze zu Frankreich, nicht vermutete, dass der Kanton Solothurn hier draussen auch noch Ländereien hat.
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von Urs, am 10.07.10 um 23:59

gefahren in: • AargauBasel-LandBasel-StadtJuraSolothurn

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Ausfluege Bözberg

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Mittwoch, 30. Juni 2010

Letzter Teil des Heimweges

beim WassertankenIch habe mir dieses Jahr ja noch ein anderes Ziel für die Velofahrerei gesetzt. Nämlich das Befahren von allen unseren Kantonen in der Schweiz. Da ich schon mal in der östlichen Gegend der Schweiz vorbeifuhr, könnte dies ja eine günstige Gelegenheit sein, den östlichen Teil der Schweiz, wenigstens in meinem Sinne, statistisch abzuhaken. So stand denn heute auf dem GPS als Heimweg: Appenzell-Dorf (AI), Herisau (AR), Frauenfeld (TG) Brugg. Nebst den üblichen Parametern wie kürzester Weg, vermeide ungeteerte Strassen.

Um es vorweg zu nehmen: gut, habe ich nicht gewusst, wieviele Höhenmeter ich mir so einhandeln würde. Das Positive an der Strecke: viele neue Ortschaften, Täler, die ich sicherlich nie befahren hätte, hätte ich mich an einer Karte orientieren müssen. Weiter Positiv: durch die Wahl der kürzesten Strecke, entstand ein interessanter Mix aus dichtbefahrenen Strassen und vielen kleinen Schleichwegen. Strässchen zum Teil so klein, auf denen manchmal nicht einmal mehr eine Markierung aufgezeichnet war. So was mag ich, und genau deshalb habe ich ja ein GPS am Rennrad.
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von Urs, am 30.06.10 um 23:38

gefahren in: • AargauAppenzell AusserrhodenAppenzell InnerrhodenSt. GallenThurgauZürich

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2010 Dolomiten Ausfluege

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Dienstag, 29. Juni 2010

Über den Arlberg in die Schweiz

Passhöhe ArlbergIm Gespräch mit der Zürcher Hoteliers-Frau in Imst, erklärte sie mir denn auch, wie ich den Inntaler Radweg finden könne. Er sei bis Landeck vollständig durchgeteert, kein Problem mit dem Rennrad.

Fast so war es denn auch. Idyllisch angelegt, durch die Dörfer, über die Ebene, mal ein Hügelchen rauf, wieder runter, mal ein bisschen Geholper über Wurzeln unter dem Teer, dem Inn entlang bis Landeck. Die erste Stunde genoss ich heute mit einem schönen, gemächlichen Tempo.

Ab Landeck geht es dann auf der alten Arlbergpassstrasse, fast verkehrsfrei wenigstens mal bis St. Anton. Dort beginnt die Arbeit. Vielleicht zwei oder drei Kilometer lang eine 10%-Rampe bevor es obenhin wieder flacher wird.
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von Urs, am 29.06.10 um 23:05

gefahren in: • SchweizSt. GallenÖsterreichTirolVorarlberg

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2010 Dolomiten Ausfluege Arlberg

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Montag, 28. Juni 2010

das Dach meiner Ferien: Timmelsjoch

TimmelsjochIm Hotel der letzten Nacht, wäre eigentlich Morgenessen erst ab 08:00 Uhr möglich gewesen. Da aber eine grössere Gesellschaft bereits um acht wegfahren wollte, wurde das Morgenessen auf 07:00 verlängert. Davon machte auch ich gerne Gebrauch. Denn einerseits musste ich damit rechnen schon sehr bald an der Sonnenseite des Berges in die Höhe zu kurbeln, zudem würde die Strasse wegen des talwärtsfahrenden Transalps (ein Radrennen quer über die Alpen) eine Stunde lang gesperrt.

So kam es denn, dass ich bereits kurz nach acht Uhr auf der Strasse in Richtung Tim-melsjoch kurbelte. Vorerst noch im Schatten. Doch heute fand ich meinen Rhythmus irgendwie nicht. Vielleicht fühlte ich mich wegen der Zwangspause unter Druck, wollte ich doch vorher möglichst weit oben sein. Doch dieses Zwangsgefühl war ausgerechnet heute der denkbar schlechteste Partner. Von der Bettkante her ging es aufwärts. Aufwärts bis auf eine Höhe von 2509 Meter über Meer. Insgesamt über 1800 Meter Höhendifferenz. Das Profil wäre eigentlich bis auf zwei Ausnahmen nicht so besonders schlimm gewesen. Es bot auch immer wieder flachere Stücke dazwischen. Doch wie gesagt, ich fand meine sonst übliche Ruhe nicht.
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von Urs, am 28.06.10 um 23:59

gefahren in: • ItalienTrentino-SüdtirolÖsterreichTirol

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2010 Dolomiten Ausfluege Timmelsjoch / Passo Rombo

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Sonntag, 27. Juni 2010

La Villa (Alta Badia) - San Leonardo

JaufenpassMit ein bisschen Wehmut im Herzen, scheiden tut halt nach einer schönen Ferienwoche noch etwas mehr weh, klickte ich heute Morgen meinen Anhänger bei schönstem Wetter vor dem Hotel Diana in La Villa wieder in seine Kupplung an meinem Rennrad.

Ich fuhr bei einem leichten und kühlen Gegenwind unser Tal hinunter. Die ersten etwa 25 Kilometer, bis nach San Lorenzo, verliefen praktisch ohne Gegensteigungen in dem schmalen Tal, hie und da ein Tunnel. In San Lorenzo öffnete sich das Tal dann plötzlich und ich bog links weg, weiter dem Bach Rienza folgend bis ins Brennertal.

Radfahrer wurden ab und zu statt durch Tunnels durch die Ortschaft gelockt. Heute war das auch gut so, denn auf der Strasse hatte es ziemlich viel Verkehr. Im Brennertal bog dann der meiste Verkehr auf die Brennerautobahn ab. Die Strasse war dann fast nur noch für den Lokalverkehr, die Motorräder und mich "reserviert".
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von Urs, am 27.06.10 um 21:48

gefahren in: • Trentino-Südtirol

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2010 Dolomiten Ausfluege Jaufenpass / Passo Giovo

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Samstag, 26. Juni 2010

Passo Giau und drei weitere

Passo GiauHeute stand meine letzte Fahrt im Rahmen der "11000 Höhenmeter der Dolomiten" im Programm. 82 Kilometer und 2400 Höhenmeter standen auf dem abgegebenen Profil.

Wir starteten, wie schon in den letzten Tagen, früh. Unser erster Pass war der Passo Campolongo. Nur wenige Kilometer vom Hotel entfernt und mit einer ziemlich regelmässigen Steigung gelangten wir dort hinauf. Auffällig war, dass heut sehr viele Rennradfahrer unterwegs waren. Die meisten haben sich wohl auf die „Sella Bike-Days“ vorbereitet, einem autofreien Sonntag auf der Sellarunde. Zeitgleich lief aber auch noch ein Mountainbike-Rennen auf der Sellarunde. Nicht alles auf der Strasse, aber höhenmetermässig eine ziemlich happige Angelegenheit. Sollen dabei doch etwa 6000 Höhenmeter erarbeitet werden.

Doch unser Weg führte uns heute nach dem Campolongo wiederum nach Arabba hinunter, dann aber hügelig, meist weiter abfallend und in meist zügiger Fahrt über Colle S. Lucia bis fast nach Selva di Cadore. Da bogen wir in die Passstrasse zum Giau ein.
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von Urs, am 26.06.10 um 20:53

gefahren in: • Trentino-SüdtirolVenedig

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2010 Dolomiten Ausfluege Passo di Campolongo Passo Falzarego Passo Giau Passo Valparola

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Freitag, 25. Juni 2010

Würzjoch

WürzjochWie für die Gegend prognostiziert, weckte mich auch heute Morgen die Sonne ein weiteres Mal lachend von einem klaren, blauen Himmel. Vielleicht war es noch etwas kühl, doch mit der Auffahrt auf unseren heutigen ersten Pass, das Grödnerjoch, den Passo di Gardena, kam die Wärme von selbst.

Heute fuhren wir in der Gruppe und hatten auch ein Begleitfahrzeug dabei. Dieses stellte dann jeweils an den kritischen Punkten, eben zum Beispiel auf der Passhöhe, ein kleines Tischchen mit allerlei Gaumenfreuden für den ausgepumpten Velofahrer auf.

Anschliessend ging es in zügiger Fahrt das Grödnertal hinunter, weit hinunter. Vieles kam mir vom Sonntag her wieder bekannt vor. Diesmal aber glücklicherweise ohne Regen und Schnee. Allerdings mit viel mehr Verkehr. Vor den Dörfern staute sich jeweils der bergwärts fahrende Verkehr.
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