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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Dienstag, 22. Juni 2010

Sella-Runde

vom Gr?dner JochWegen der kühlen Witterung nehmen wir uns am Morgen etwas mehr Zeit als ?blich. Die kurze Tour der Sella-Runde erfordert auch nicht, dass wir sehr fr?h aufbrechen müssen. Um 11:00 bin ich bereit vor dem Hotel und warte auf meinen Guide. Tats?chlich: der Guide und ich, nur wir zwei, fahren heute die Runde, keine weiteren G?ste. Wir entscheiden uns, die Sella-Runde im Uhrzeigersinn zu fahren.

Von La Villa geht es zuerst leicht bergauf nach Corvara und dann auf den Passo Campolongo. Für den Anfang, eine Strecke zum Aufw?rmen. Der Passo Campolongo ist heute der einzige der unter 2000 Meter bleibt. Die Strecke, die wir fahren, entspricht Übrigens der kleinen Runde des Dolomiten-Marathons der demn?chst hier stattfinden wird.

Nach der Abfahrt nach Arabba hinunter geht es dann auf den Passo Pordoi. Eine lange regelm?ssige Steigung auf 2239 M?M. Ich erfahre viel von meinem Guide. Vermutlich kennt er jeden Hügel hier in der Gegend. Aber das wichtigste d?rfte sein, dass wir heute mit dieser Rundfahrt rund um die Sellagruppe mit dem Piz Bo?, fahren. Erstaunlich, wie rasch die Sicht auf diesen Berg ?ndert, und wie er auch immer wieder anders aussieht. Für mich als Touristen, sind das immer wieder neue Berge.
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Montag, 21. Juni 2010

Bozen - La Villa (Alta Badia, Dolomiten)

am Passo GardenaTats?chlich nochmals einen Tag im Dauerregen. Wobei er nicht ganz pausenlos durchhielt, doch f?r ein Umziehen des Tenus reichte es dann eben doch nicht. Weil es heute nochmals ziemlich in die Höhe ging (Passo Gardena: 2121 M?M) kam ich sogar in den zweifelhaften Genuss von Schnee im Sommer. Doch alles schön der Reihe nach.

Die Wegfahrt von Bozen gestaltete sich ein bisschen schwieriger. Mein GPS lockte mich immer wieder auf die Autobahn. Schliesslich fand ich dann aber doch ?nur? eine Schnellstrasse. Beim Tunnel mit Velofahrverbot schaute ich weg. Die Automobilisten schauen bei 50er-Tafeln in Italien ja auch weg. Zudem war Sonntag und im Tunnel regnete es nicht. Für die Tunneldurchfahrt sprach Übrigens auch, dass sofort nach dem Tunnel ein Radweg begann(!?).

Das Tal zum Brennerpass hinauf ist unten ziemlich schmal. Eisenbahn, Autobahn und eben meine Strasse, sowie ein Bach teilen sich den engen Platz. Über gr?ssere Strecken ist ein schöner Radweg eingerichtet. L?ngere Zeit wunderte ich mich, wie er regelm?ssig, fast ohne gr?ssere Bodenwelle, immer leicht an Höhe gewann. Solange, bis der Weg über eine alte Eisenbahnbr?cke f?hrte. War da vielleicht fr?her ein Bahntrasse? Einiges würde jedenfalls daf?r sprechen.

In Ponte Gardena verliess ich das Tal mit der Brennerstrasse und bog in das Val Gardena ein. Nach einem längeren Tunnel geht dann auch gleich die Steigung los. Ich nehme es gem?tlich, denn ich will ja nicht ?gekocht? werden in meinen Regenkleidern. Im Tal hat es kaum Verkehr. Mancher Kilometer, wenigstens bis zu den Skiorten hinauf, f?hrt oft durch Wälder, über Wiesen, irgendwie idyllisch. Wenigstens bis zur 14%-Tafel, da f?ngt der Krampf an. Mit meinem Anhänger habe ich da heute keine Chance, Fussmarsch ist angesagt.
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Samstag, 19. Juni 2010

Zernez - Bozen

OfenpassAm Morgen hatten wir zwar nur schwache Bew?lkung am Himmel, aber mit f?nf Grad, war das dann doch ziemlich kühl f?r die normalen Velokleider. Ich war jedenfalls froh, als erstes in die Rampe vom Ofenpass einbiegen zu können. Am Ofenpass selber hatte es heute fast keinen Verkehr, sogar den Motorradfahrern schien die Sache heute wohl zu kühl zu sein.

Während der Abfahrt vom Pass trocknete dann der Fahrtwind und die zunehmende Wärme auch noch die letzte Feuchtigkeit aus meinen Schuhen raus.

Vielleicht weil von der gestrigen Etappe so ziemlich alles Fett von der Kette und der Schaltgruppe weggesp?lt wurde, zudem sich ziemlich viel Sand festgesetzte hatte, machte heute die Schalterei vor allem auf dem grossen Kettenblatt zusehends Probleme.

Mittagessen in Glurns, Vinschgau, Südtirol, nachdem der grüsste Teil der Abfahrt wohl f?r heute vorbei war. Den Schnellimbiss-Stand kannte ich noch von einer fr?heren Fahrt.
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von Urs, am 19.06.10 um 23:20

gefahren in: • ItalienTrentino-SüdtirolSchweizGraubünden

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2010 Dolomiten Ausflüge Ofen

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Freitag, 18. Juni 2010

Brugg - Engadin

Es zeichnete sich schon seit ein paar Tagen ab, dass ich meinen Ferienbeginn im Regen abhalten werde. Dass daraus aber 145 KM Fahrt im Dauerregen entstehen würden, das hatte ich nicht wirklich gehofft. Ich muss dem Wettergott Petrus allerdings zu Gute halten: während der Auffahrt von Mollis auf den Kerenzerberg, hat er tatsächlichkurzfristig den Wasserhahn zugedreht. Andererseits überfuhr ich dann den Kerenzerberg in ziemlich dichtem Nebel.

Ob es auf dem Kerenzerberg tatsächlichkeine Passtafel gibt, auch keine von irgeneiner Buslinie oder dem Postauto, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ein Hotel Kerenzerberg hätte sich allenfalls stellvertretend f?r eine Passtafel fotographieren lassen, doch das war mir dann doch etwas zu billig.

Auf der Strecke zwischen Sargans und Bad Ragaz kam mir heute nochmals die Tour de Suisse, diesmal auf ihrer Etappe von Savognin nach Wetzikon, entgegen. Wenn ich so den Kampfgeist im Feld von heute mit demjenigen von vor ein paar Tagen vergleiche, so war heute nichts los. Vermutlich fahren auch die nicht besonders gern im Regen in der Gegend herum.
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von Urs, am 18.06.10 um 23:47

gefahren in: • AargauGlarusGraubündenSchwyzSt. GallenZürich

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2010 Dolomiten Ausflüge Kerenzerberg

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Montag, 14. Juni 2010

Updates ohne Ende

... oder wenigstens fast ohne Ende. Auf meiner nächsten Ferienreise wird er mich wieder begleiten. Höchste Zeit mit den Updates zu beginnen.

Kaum ist er eingeschaltet, beginnt Norton bereits mit seinem Live-Update. Seit 45 Tagen, meldet er, sei keine Verbindung mehr mit dem Virenserver zu Stande gekommen. Das muss ganz schlimm sein und muss jetzt gleich sofort nachgeholt werden. Der L?fter beginnt zu heulen, die Harddisk rotiert mit H?chstgeschwindigket. Keine Chance, etwas anderes an dem Netbook zu erledigen, als auf das Ende des Live-Updates zu warten. Danach noch einen Virenscan über die Harddisk laufen lassen und dabei auch gerade noch ein paar Viren unsch?dlich gemacht. Noch schnell checken ob vielleicht die Harddisk auch gerade noch defragmentiert werden soll. Doch das ist dann doch noch nicht n?tig. Daf?r noch ein paar alte Dateien aus dem Cache gekippt. Worauf Norton freudenstrahlend meldet: "Sie sind gesch?tzt."

Derweil startet der HP-Check und will auch unbedingt seinen Server anrufen. Es könnte ja sein, dass da ganz wichtige Programm-Updates f?r meinen Netbook bereitliegen. Doch im ersten Anlauf bricht die Verbindung ab. Nehme an, dass da der Norton mal kurzfristig einfach alles zugemacht hat. Im zweiten Anlauf meldet sich dann der HP-Server, doch da liegt dann doch nichts f?r meinen Netbook bereit. Diesmal jedenfalls nicht.

Und Windows-Updates? Der hat still und leise im Hintergrund ein paar hundert Megabyte runtergeladen und m?chte dann, beim Abschalten einfach nicht gest?rt werden, wenn er seine 22 Updates-Pakete installiert.

Ich hole mir glaubs mal eine grosse Tasse Kaffee.

von Urs, am 14.06.10 um 23:26
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2010 Dolomiten

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Sonntag, 13. Juni 2010

Vorverschoben

Schon seit einiger Zeit besch?ftige ich mich mit dem Gedanken, in den Dolomiten nicht nur die f?nf vorgesehenen Tage der Herausforderung mit Maria Canins 11'000 Höhenmeter zu erkurbeln, sondern noch etwas mehr zu sehen und zu erleben. Da liegt es dann auf der Hand, sich mal ein paar Gedanken über die Hin- und Rückfahrtin die Dolomiten zu machen.

Man kann es drehen und wenden wie man will, es geht nur über Pässe auf die andere Seite des Alpenkammes. Zwei bis drei sind es auch auf den kürzesten Varianten, wobei diese schon mal gut 400 Kilometer sein werden. Kommt diesmal noch als leichte Erschwerung dazu, dass ich am 21. Juni f?r den ersten Tag mit dem Gruppenausflug bereit sein sollte. Ich sollte also meine Kr?fte und den zeitlichen Ablauf so hinbekommen, dass dieser Fixpunkt gut erreicht werden kann.

Nach dem ich mir heute die Planung der Strecke und die Höhenprofile der Pässe mal in aller Ruhe zu Gem?te gef?hrt habe, komme ich zu folgendem Schluss:
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von Urs, am 13.06.10 um 23:16
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2010 Dolomiten

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Samstag, 29. Mai 2010

Ein Eldorado für Radrennfahrer

... sollen sie sein, die Dolomiten. Vom ambitionierten Sportler bis zum Hobbyradler findet jeder seine Traumtour. Naturgenuss pur. Auch auf kleinen Touren sammelt man schnell mal ein paar hundert Höhenmeter. Zum Beispiel auf der Sella-Runde mit vier Anstiegen auf 52 Kilometern werden immerhin 1780 Höhenmeter erkurbelt. Dies bei sogar nur 6-7%, im Extremfall auch mal 8% Steigung.

Passo di Pordoi, mit 2239 Metern über Meer, der h?chste Pass in den Dolomiten, wenigstens auf asphaltierter Strasse. Damit ist er doch immerhin noch knapp 600 Meter unter dem höchsten Pass Europas, der Cime de la Bonnette in Frankreich (2802 M?M.

Atemberaubende Aussichten, herrliche Natur, einsame und ruhige Strassen, das sind weitere Schlagworte die in der Werbung f?r die Dolomiten gerne gebraucht werden. Für die Bergabspezialisten soll sich die Rennstrecke am Col de Quozen ganz besonders eignen. Auf ihrem Gef?lle von 10 bis 16 Prozent sollen es wagemutige auch schon mal auf Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern gebracht haben.
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von Urs, am 29.05.10 um 00:57
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2010 Dolomiten

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Donnerstag, 27. Mai 2010

Schneller Entscheid

Kürzlich habe ich hier noch davon getr?umt. Jetzt ist es schon so weit. Ich habe die Bestätigung f?r die Reservation des Hotelzimmers f?r eine Woche in den Dolomiten erhalten.

Nach dem ich mich die letzten Sommer eher in den franz?sischen und italienischen Pässen der Tour de France umgeschaut habe, wollte ich mal eine andere Gegend unter den R?dern des Renners "durchlaufen lassen". Da trifft es sich wunderbar, dass mir das Angebot mit einer Woche Dolomiten in die Finger geraten ist. Dolomiten, eine weitere Berggruppe die weder mit Schönheit noch mit Höhenmetern spart. Dazu das Ganze noch innerhalb einer organisierten Fahrt mit Betreuung und Zwischenverpflegung.

Das Wochenprogramm sieht so aus:
  • Montag: Sella Ronda
  • Dienstag: Fahrt um den Monte Cristallo
  • Mittwoch: Fahrt zum Kronplatz
  • Donnerstag: Ruhetag
  • Freitag: Puezfahrt
  • Samstag: Fahrt um den Col di Lana
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von Urs, am 27.05.10 um 00:07
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2010 Dolomiten

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Mittwoch, 19. Mai 2010

Nur ein Traum, oder bald Wirklichkeit?

Kürzlich ist mir dieser Link in die Finger geraten. Nach zwei Jahren Höhenmeter- und Kilometererfahrung in Savoyen und den Hautes-Alpes, wird es h?chste Zeit, auch mal andere Berge, andere Passstrassen, eben vielleicht hier in den Dolomiten, zu erforschen.

Ob ich tatsächlichhier eine Woche buchen soll, die 11'000 Höhenmeter erkurbeln, oder vielleicht doch lieber etwas eigenes, individuelles eben, planen und durchf?hren soll? Werde mich später entscheiden, wenn ich mir über Route, Kilometer, Höhenmeter und Zeitbedarf f?r die eigene Lösung mehr im Klaren bin.

Mal sehen, was der Sommer noch bringt, so es denn überhaupt einmal Sommer geben sollte. cool smile

von Urs, am 19.05.10 um 23:54
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2010 Dolomiten

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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:


Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:


Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
quaeldich.de - Rennrad, Pässe, Hobbysport


   
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