Dienstag, 15. September 2009
Fernweh
Spätestens jetzt, wenn die Abrechnung der Kreditkarte auf dem Tisch liegt, ist es wieder da. Dieses Gefühl, dieses Verlangen, diese Unruhe, dieser Drang. Viel mehr als nur Erinnerungen an bestimmte Momente. Fast so, als ob man mitten drin stehen würde, zum Beispiel- im Zimmer des Hotels Napoleon in Susa. Durch die geschlossenen Fenster dröhnt die Musik des Festes zum Namenspatron der Stadt, oder
- im Speisesaal des Hotels Chaberton in Cesana Torinese. An den Wänden hängen Pfannen aus blitzblank geputztem Kupfer.
- Die Albergo Moderno in Demonte. Wo mir die Küche extra grosse Portionen hinstellte. Ich war dann allerdings dennoch der einzige der Gäste, der vor den Dolci noch eine Käseplatte wünschte.
- Le Regalivou in Saint Etienne. Das Hotel im strömenden Regen gefunden.
- Im Hotel Plein Sud in St. Chaffrey nur schnell mein Feriengepäck im Zimmer deponiert und sofort und vor dem Nachtessen noch schnell 10Km 10% auf den Granon raufgefahren.
- Im Hotel l'Eterlou in La Chambre barfuss auf dem Balkon im Regen gestanden. Derweil unten auf der Strasse andere Velofahrer in der Tourismus-Information der Ortschaft nach freien Zimmern fragten.
- Oder das Hotel des Lacs in Chamonix: Das Zimmer mit dem Bergsteiger-Ambiente und dem Blick auf den Mont Blanc.
von Urs, am 15.09.09 um 21:59
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Montag, 17. August 2009
Meine Etappen durch die Alpen als Übersicht
10 Bergetappen
20 Pässe
1'245 Kilometer
22'600 Höhenmeter
und
1 Fotoalbum
Schön wars
von Urs, am 17.08.09 um 22:54
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Donnerstag, 13. August 2009
13. Tag: Bulle - Brugg
von Urs, am 13.08.09 um 22:29
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Mittwoch, 12. August 2009
12. Tag: Chamonix - Bulle
von Urs, am 12.08.09 um 22:27
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Dienstag, 11. August 2009
11. Tag: La Chambre - Chamonix
von Urs, am 11.08.09 um 21:48
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Montag, 10. August 2009
10. Tag: St. Chaffrey - La Chambre
von Urs, am 10.08.09 um 21:20
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Sonntag, 09. August 2009
9. Tag: Jausiers - St. Chaffrey
Obwohl ich da gestern Abend in einer Jugendherberge gelandet war, durfte sich das Morgenessen durchaus sehen lassen. Pariserbrot, Müesli mit Milch, sogar ein Stück Kuchen war da. Auch die französischen, furchtbar weichen "Teiggebilde", gefüllt mit Schokolade waren da. Es fehlte lediglich der Käse. Aber ich konnte meine Kalorien für den heutigen Tag problemlos auch so zusammensuchen.Trotz des Sonntags, konnte schon sehr früh gefrühstückt werden. Jedenfalls konnte ich ohne Hetzen das Haus bereits vor 09:00 verlassen. Die paar Kilometer vom Col de la Bonette nach Jausieres hinunter fahren. Dort machte ich wieder mal ganz bewusst Pneudruck-Kontrolle, pumpte hinten und vorne etwas, füllte die Bidons am Dorfeingang auf und los ging es.
Angänglich natürlich die gleiche Strecke wie gestern Abend. Durch das schmale Tal des Ubaye hinauf nach St. Paul. Es war in den Tälern noch sehr kühl und schattig. Ich fahre ja schon wieder eine ganze Weile im Grenzgebiet von Italien und Frankreich. Da kleben, manchmal militärische Bauten an den Felswänden. Möglicherweise strategische Überbleibsel aus den Weltkriegen.
von Urs, am 09.08.09 um 23:44
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Freitag, 07. August 2009
7. Tag: Demonte - St. Etienne de Tinée
von Urs, am 07.08.09 um 22:21
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Donnerstag, 06. August 2009
6. Tag: Stroppo - Demonte
Ein weiterer schöner Tag begann. Ich konnte es in diesem engen Tal vorerst nur ahnen, musste mich richtig zum Zimmerfenster hinauslehnen, um wenigstens ein kleines Stück vom blauen Himmel erspähen zu können. Leider fand das gestrige feine Nachtessen im heutigen Morgenessen keine Fortsetzung mehr. Aber man weiss ja, dass die Italiener nicht die grossen Frühstücker sind.Die Fahrt führte heute morgen ab Ponte Marmora direkt in den Aufstieg zum Esischie. Schmale kühle Schlucht, aber irgendwie noch romantisch. Das GPS brauchte eine ganze Weile, bis es endlich seine Satelliten gefunden hatte, da hatte ich dann schon die ersten Wegentscheidungen selber treffen müssen.
Gemäss meinem Höhenmeterprofil, hatte ich mir einen schön regelmässigen Pass, mit einzelnen Verschaufpausen vorgestellt. Doch da waren viel mehr zusätzliche flachere Stücke drin. Und irgendeinmal muss man dafür "büssen". Denn die Höhenmeter müssen doch überwunden werden. Und wie!! Da waren selbst die Mountainbiker überfordert und haben geschoben. Ich selber musste mehr als einmal die Schieberei anhalten und dazwischen verschnaufen. Wenn das keine 20% waren. Ich trage Schuhe mit den Klickies die in die Gummisohle eingelassen sind. Normalerweise hört man nichts beim gehen. Doch heute, an den steilsten Rampen, rutschte ich auf dem Teerbelag. Ich konnte nur noch auf den Zehenspitzen gehen. Das vielleicht die schwierige Seite des Passes.
von Urs, am 06.08.09 um 22:59
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Mittwoch, 05. August 2009
5. Tag: Rua - Stroppo
Heute war, glaube ich, mein Glückstag. Beim Aufstehen am Morgen schon wieder wolkenloser Himmel. Das Wetter einigermassen kühl (muss warscheinlich so sein bei 1700 Meter über Meer). Die Fahrt auf den Agnel verlief deshalb und trotz des fehlendes Waldes, auch problemlos. Schon von weit unten ist die Passhöhe zu erkennen. Vermutlich wegen des schönen Wetters, war der Pass aber auch mit vielen Touristen überladen. Schon lange vor der Passhöhe, standen beidseits der Strasse parkierte Autos herum. Ich vermute mal, dass das wieder ein "Kult-Pass" ist. Einige sind sicherlich nur hier oben, um auch mal dünne Luft schnuppern zu können. Jedenfalls habe einige besorgte Mütter ihre Kinder mit wärmeren Kleidern angezogen, während die Mütter selber ..... aber das ist ein anderes Thema.Auch auf diesem Pass gibt es nicht wirklich etwas Monumentales zu fotographieren. So muss man dann halt mit einer ziemlich bescheidenen Passtafel zufrieden sein. Hingegen die Aussicht, sowohl auf die französische Seite wie auch auf die italienische Seite waren heute phänomenal.
von Urs, am 05.08.09 um 23:59
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