Montag, 27. August 2007
Endlich wieder die Originalstrecke
Lange Zeit, bereits schon letztes Jahr, wurde auf dem Lieli und an der Strecke zwischen Birmensdorf (ZH) und eben dem Lieli, immer wieder gebaut. Strassen verlegt, neue Strassen entstanden, neue Lichtsignalanlagen entstanden, neue Kreisel und zuoberst sogar ein Tunnel im Tagbau. Dabei wurde ein riesiger Einschnitt in die Wiese und sogar zwischen die Häuser gemacht, eine Art R?hre hineingebaut und wieder zugesch?ttet. Mittlerweilse stehen sogar wieder Häuser auf dem Tunnel. Seit heute, oder vielleicht auch seit diesem Wochenende, ist nun die Strecke um das neue Tunnel herum, wieder dem Verkehr übergeben worden. Zur Zeit profitieren wir Strassenben?tzer von einem ganz neuen feinen Teerbelag, neu bemalt, rabenschwarze Grundfarbe. Teilweise wurde sogar der Radstreifen neu verlegt und neu geteert.Die alte, schnurgerade Strasse zwischen Lieli und Berikon sieht jetzt zwar aus wie ein riesengrosses "S", mit einer scharfen zweiten Kurve drin. Ob dies eine absichtliche Verkehrsberuhigung ist, oder sich im Zusammenhang mit dem Tunnel nicht anders machen liess weiss ich nicht, st?rt mich auch nicht sonderlich. So fahre ich denn heute Abend zum ersten Mal auf diesem neuen Radstreifen von Lieli, durch das "S", den Hügel hinauf (auf der grossen Scheibe kein Problem) und hinten zum neuen Kreisel hinunter. Nicht ganz mit Vollgas, denn es ist ja das erste Mal und wer weiss schon, ob da wirklich alles fertig ist.
So komme ich also in flottem Tempo vom Hügel herunter in die N?he des Kreisels. Die Bauabschrankung steht unÜbersehbar da. Abbremsen. Wo geht denn das durch? Auf die Hauptstrasse ausweichen mit dem Renner geht fast nicht, da ist eine Grasnarbe mit lockerem Gestein dazwischen und geradeaus?... Oh Schreck: der Radweg endet in einem Kiesbett. Mit dem Mountainbike wahrscheinlich kein gr?sseres Problem, aber mit dem Renner? Nochmals voll auf die Bremsen, Bremse im letzten Moment loslassen und das Vorderrad versuchen etwas anzuheben und über das Kiesbett springen so gut es geht. Während das Hinterrad noch im Kiesbett landet, steht das Vorderrad schon wieder auf festem, aber noch nicht geteertem Grund. Glück gehabt, nichts passiert.
Im Nachhinein habe ich mir dann überlegt, ob es vielleicht besser gewesen w?re, nicht zu bremsen und dafür in vollem Schwung über das Kiesbett zu springen. Andere hätten das möglicherweise getan, mir fehlte in der Zehntelssekunde des Entscheides die dafür notwendige Kaltbl?tigkeit.
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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am fr?hen Morgen |
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am sp?ten Abend | ![]() |
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72.2 Kilometer 57.3 km/h Maximale Geschwindigkeit 833 Höhenmeter 2:41 Stunden unterwegs 26.9 KM/h Durchschnitt am Morgen 17/18 Grad, am Abend bis 26 Grad |
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