Sonntag, 27. Juni 2010
La Villa (Alta Badia) - San Leonardo
Vom Heimweg, heute den ersten Teil gefahrenMit ein bisschen Wehmut im Herzen, scheiden tut halt nach einer schönen Ferienwoche noch etwas mehr weh, klickte ich heute Morgen meinen Anhänger bei schönstem Wetter vor dem Hotel Diana in La Villa wieder in seine Kupplung an meinem Rennrad.
Ich fuhr bei einem leichten und kühlen Gegenwind unser Tal hinunter. Die ersten etwa 25 Kilometer, bis nach San Lorenzo, verliefen praktisch ohne Gegensteigungen in dem schmalen Tal, hie und da ein Tunnel. In San Lorenzo ?ffnete sich das Tal dann plötzlich und ich bog links weg, weiter dem Bach Rienza folgend bis ins Brennertal.
Radfahrer wurden ab und zu statt durch Tunnels durch die Ortschaft gelockt. Heute war das auch gut so, denn auf der Strasse hatte es ziemlich viel Verkehr. Im Brennertal bog dann der meiste Verkehr auf die Brennerautobahn ab. Die Strasse war dann fast nur noch f?r den Lokalverkehr, die Motorr?der und mich "reserviert".
Im Brennertal angekommen fuhr ich bis nach Vipiteno hinauf. Vorbei an einem kleinen Stausee, breiteren Talschaften, malerischen D?rfern. Die Strasse stieg stetig etwas an. Der Gegenwind kühlte mittlerweile nicht mehr, sondern trocknete eher aus.
In Vipiteno machte ich im Hotel Restaurant Engel einen kurzen Mittagshalt. Da muss ich wohl mal wieder eines der Feinschmecker-Restaurants erwischt haben. Schöner Gartensitzplatz, pl?tschernder Springbrunnen, schnelle Bedienung und die bestellten, gefällten Raviolini waren Klasse. Serviert als eine Art Kette von Raviolitaschen, abwechselnd gefällt mit dreierlei verschiedenen Inhalten. Auf die Frage, ob ich eine extra grosse Portion wolle, musste ich mit dem "Ja gerne" nicht lange z?gern.
Schade, dass ich schon bald weiter musste. Laut Höhenmeterprofil war der Jaufenpass von dieser Seite her mit 15 Kilometern zwar etwas k?rzer, aber fast immer knapp an der 10%-Grenze. Doch das Training der letzten Tage machte sich heute bezahlt. Ich ging die Sache zwar ?usserst vorsichtig und langsam an, doch als ich mich schon weit unten von hinten einem anderen Velofahrer mit Gep?ck näherte, da wollte ich nicht "vom Gas" gehen. Habe ihn überholt. Später beim Wassertanken, oder oben auf der Passhöhe, war von ihm nichts mehr zu sehen.
Der Jaufenpass, ein V-f?rmiger Ausschnitt in einer Bergkette, lässt sehr schöne Blicke auf beide Seiten in die Alpenlandschaft zu. Diesen Anblick genoss ich natürlicheinen Moment lang.
Die Abfahrt nach San Leonardo führte "gef?hlt" durch viel mehr Waldpartien als der Aufstieg auf der anderen Seite. Schon von weit oben allerdings kann man sehr gut in das Tal, in die Gegend hinuntersehen, wo ich dann morgen zum Timmelsjoch hinauf abzweigen muss.
Diese Nacht verbringe ich nun zwischen den beiden Pässen Jaufenpass und Timmelsjoch. Praktisch am Kreisel wo sich die beiden Strassen trennen.
Restaurant und Menu:
Hotel Restaurant Engel, in Vipiteno
Gef?llte Raviolini
Coco-Cola
Hotels:
Hotel Diana in La Villa
nach einer Woche Aufenthalt, das letzte Morgenessen
Hotel Tirolerhof in San Leonardo
Nachtessen und ?bernachtung
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Vormittag |
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Nachmittag | ![]() |
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115.4 Kilometer 50.4 km/h Maximale Geschwindigkeit 1621 Höhenmeter 5:55 Stunden unterwegs 19.5 KM/h Durchschnitt am Morgen angenehm, ab Mittag teilweise sehr heiss |
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gefahren in:
in 2010 Dolomiten • in Ausflüge • in Jaufenpass - Passo Giovo •
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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