Montag, 28. Januar 2008
Heimfahrt, wie ein Hund auf drei Beinen
Dass es nun schon sp?rbar länger heller wird, konnten wir ja schon am Sonntag feststellen. Das selbe gilt auch f?r den Morgen. Ich bog nach Spreitenbach gerade auf die lange Gerade nach Dietikon ein, als sich über den Hügeln auf der anderen Seite der Limmat, der Himmel ganz allm?hlich von einem violetten Grundton zu einem schönen Morgenrot verf?rbte. Dieser Prozess dauert natürlicheine Weile. Als ich den Renner, vielleicht 30 Minuten später beim Arbeitgeber in den Keller stellte, war das Schauspiel praktisch abgeschlossen.Am Abend dann der gleiche Farbwechsel in umgekehrter Richtung mit dem Abendrot. Ich überlegte mir gerade, Wie ich dies wohl im heutigen Posting möglichst bildhaft beschreiben könnte, da passierte es.
Im Nachhinein gesehen, zeichnete es sich schon seit einiger Zeit ab. Die Schaltung auf dem hinteren Kettenwechsel wurde zunehmend ungenauer. Ich schob das der Kälte und der vielen Fahrerei auf der Rolle zu. Doch als heute Abend, eben während der schönsten Phase des Abendrotes, etwa auf der Höhe von Schlieren, die Schaltung plötzlich ins Leere griff, die Kette auf das unterste, kleinste Zahnr?dchen fiel, da musste ich nicht lange überlegen, was passiert war: der Seilzug für die Schaltung war gerissen. Von den "rechnerischen" 27 G?ngen, blieben noch genau deren drei. N?mlich diejenigen vom Tretlager.
Um die Kette, bei dieser diagonalen KraftÜbertragung etwas zu schonen (vorne ganz links, hinten ganz rechts) musste ich etwas vorsichtiger zu Werke gehen und die Starts nach Rotlichtern eher gem?ssigt angehen und den einen oder anderen Hügel eben nicht mit Vollgas nehmen.
Verwunderlich allerdings, dass dies fast keine Auswirkung auf die Gesamtzeit auf der Strecke hatte.
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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am fr?hen Morgen |
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am sp?ten Abend | ![]() |
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70.3 Kilometer 48.3 km/h Maximale Geschwindigkeit 434 Höhenmeter 2:35 Stunden unterwegs 27.2 KM/h Durchschnitt am Morgen knapp unter 0, am Abend zwischen 3 und 4 Grad |
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in Training oder Ausflüge •
(2) Kommentare erhalten / weiteren Kommentar schreiben • Permalink • grosse Darstellung
erhaltene Kommentare:
nicht reparieren und nie mehr schalten! Singlespeed ist schwer im Trend
eingetragen von Beat am 29.01.2008 um 01:24Hatte ich schon, vor etwa dreissig Jahren, als es sie noch gab, die Milit?rradfahrer.
Nein, Spass beiseite: in Z?rich sieht man einzelne Kurriere mit Singlespeedern. W?re mir aber selbst mit diesen leichten Fahrr?dern noch zu streng. Ist nicht mein Ding.eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) am 29.01.2008 um 01:35
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Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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