eigentlich ein unspektakul?rer H?gel
weit, weit, ?ber dem Stausee, f?r manchen gar brutal weit
Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Mittwoch, 26. Mai 2004

9. Etappe; ein Ruhetag mit wenig Kilometern und Höhenmetern?

Gemäss den vorhandenen Informationen und dem Briefing von Gusti, haben wir nun nach dem Mont Ventoux und vor der Königsetappe von Morgen einen Ruhetag vor uns. Wenig Kilometer, den Col Sarraut mit etwa 500 Höhenmeter und dann am Schluss gehts nochmals etwas rauf. Am Anfang sah es wirklich so aus, doch dann war die Anfahrt zum Col Sarraut gesperrt wegen einer Felssprenung.





Die morgendliche Abfahrt ist schon l?ngst zum Ritual geworden. So auch heute: die letzten ermunternden Worte von Gusti und wir machten uns auf die Fahrt. Von Sisteron schon gem?tlich dem Tal der Sasse entlang Richtung Col Sarraut. Nach etwa 20 Kilometern Fahrt kamen uns die ersten Gruppen schon entgegen: es sei kein Durchkommen, wegen einer Felssprengung. Also kehrten wir wieder um und fuhren bis fast nach Sisteron zurück. Thomas, unser Leiter, suchte sich einen anderen Weg. Wir fuhren durch unz?hlige D?rfer und über fast so viele unz?hlige Hügel. Vorbei an riesigen Kornfeldern, gepfl?gten ?ckern, Plantagen von Fruchtbäumen (vermutlich Birnen), zwischen riesigen Schafherden auf den Col du Sarraut. Später wieder tief ins Tal der Durance hinunter und dann wieder auf den Staudamm des Lac de Serre Poncon.

Auf die gem?tliche Fahrt entlang des Stausees mussten wir noch etwas warten. Galt es doch zuvor nochmals eine Bergkette von mehreren hundert Höhenmetern zu überwinden.

Nach dem Mittagessen ging es dann endlich wieder an den See, und in rasantem Tempo an sein oberes Ende. Von da an fuhren wir eine zeitlang direkt am Ufer der Durance entlang. Später, erklommen wir nochmals die Höhe und fuhren durch unz?hlige "b?uerliche" Weiler in einem stetigen Auf und Ab unserem Ziel Guillestre entgegen. Dann in Guillestre der letzte Schock: Unser Hotel liegt über dem Dorf, am Ende einer 18%-Steigung.

Zum Wetter: Weiterhin sehr sonnig und warm. Morgens um neun ist es zwar noch recht kühl, doch mit den Höhenmetern zusammen reichts. Spätestens nach dem ersten Bidonf?llen (Col de Sarraut), haben wir auch temperaturm?ssig den schönsten Sommertag.

Zur Landschaft: Irgendwo las ich das Schild "route des fruites et des vins" und so ist es auch: es scheint eine sehr fruchtbare Gegend zu sein. Vor allem scheint auch wieder gegen?gen Wasser vorhanden zu sein. Überall wird bew?ssert und gespr?ht. Ansonsten befinden wir uns hier mitten in einer Voralpen-Vegetation.

Die gesamte Strecke bot auch heute wieder sehr abweichslungsreiche Ein- und Ausblicke.

Stichworte zum Tag:

Strassenverh?ltnisse: Weiterhin ben?tzen wir recht gut ausgebaute, fast menschenleere Strassen. Allerdings kann bei vielen Abfahrten eben doch nicht mit "Vollgas" gefahren werden, weil immer wieder Flicks, oder feines Gestein rumliegt.

Besondere Erlebnisse: Hier in Guillestre sehen wir schon ab und zu was uns morgen auf der Königsetappe erwartet. Nicht dass ich die Pässe im einzelnen gesehen hätte, aber die Bergriesen sind da und tragen ihre Schneekappe.

Fun: Die sehr abwechslungsreiche Landschaft. Alleine das Tal der Durance, betrachtet von weit oben herab ist schon eine Sehensw?rdigkeit.

Statistik: Heute sind wir während 6 Stunden und 26 Minuten 131,7 KM gefahren. Entspricht einem Durchschnitt von 20.4 KM/h. Maximale Geschwindigkeit: 64 Km. Höhenmeter nach innofiziellen Angaben: über 2000





Ergänzungen nach dem ersten Posting:
19.03.2011: Feldinhalte an EE2.x angepasst



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von Urs, am 26.05.04 um 01:22
in 2004 Euroride • in Sarraut

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Vorschau 9. Etappe: Sisteron-Gillestre 115 km

Auf sch?nen Nebenstrassen gehts via den “Bahn?bergang” Col de Sarraut zum Lac de Serre - Poncon, einerm riesigen Stausee. Am See und am Fluss Durance entlang fahren wir nach Guillestre, unserem Etappenziel und geniessen die Ruhe vor dem Sturm.
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