Es zeichnete sich schon seit ein paar Tagen ab, dass ich meinen Ferienbeginn im Regen abhalten werde. Dass daraus aber 145 KM Fahrt im Dauerregen entstehen würden, das hatte ich nicht wirklich gehofft. Ich muss dem Wettergott Petrus allerdings zu Gute halten: während der Auffahrt von Mollis auf den Kerenzerberg, hat er tatsächlichkurzfristig den Wasserhahn zugedreht. Andererseits überfuhr ich dann den Kerenzerberg in ziemlich dichtem Nebel.
Ob es auf dem Kerenzerberg tatsächlichkeine Passtafel gibt, auch keine von irgeneiner Buslinie oder dem Postauto, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ein Hotel Kerenzerberg hätte sich allenfalls stellvertretend f?r eine Passtafel fotographieren lassen, doch das war mir dann doch etwas zu billig.
Auf der Strecke zwischen Sargans und Bad Ragaz kam mir heute nochmals die Tour de Suisse, diesmal auf ihrer Etappe von Savognin nach Wetzikon, entgegen. Wenn ich so den Kampfgeist im Feld von heute mit demjenigen von vor ein paar Tagen vergleiche, so war heute nichts los. Vermutlich fahren auch die nicht besonders gern im Regen in der Gegend herum.
In Landquart habe ich dann Renner und Anhänger auf die Rh?tische Bahn ins Engadin verladen. Als ich abgetrocknete Strassen sah, und sogar einen kleinen blauen Fleck am Himmel, nahm ich doch noch eine kurze Fahrt, wenigstens bis an den Fuss des Ofenpasses, nach Zernez, unter die R?der.
Im Hotel hier kann ich Morgen bereits ab 07:00 Morgen essen. Ein früher Start d?rfte so ziemlich sicher sein.
Hotels: Hotel B?r und Post, Zernez
?bernachtung und Nachtessen
Details zur heutigen Velofahrt
Vormittag
Nachmittag
152.8 Kilometer 49.5 km/h Maximale Geschwindigkeit 1048 Höhenmeter 6:47 Stunden unterwegs 22.5 KM/h Durchschnitt um 14 Grad, im Engadin deutlich k?hler