Mittwoch, 30. November 2005
Mitten im Kristkindmarkt
Hatte heute Abend auf dem Heimweg einen Kurzbesuch im Kristkindmarkt im HB Zürich. Angelockt vom Duft des heissen Gl?hweins, zugleich aber auch abgeschreckt von der langen Warteschlange auf das heisse Getr?nk, suchte ich mir einen anderen Weg durch die Menschenmenge.Vorbei an den vielen kleinen H?uschen, vollgestopft mit vielen, fast unz?hligen Ausstellungsgegenst?nden. Handarbeit vom Feinsten, sei es nun in Glas, Holz, Kristall oder sogar Stein. Dazwischen Kerzen in allen Gr?ssen, Durchmessern und L?ngen, Gew?rze f?r Lebkuchen und Guetzli, Himbeerweine, Erdbeerweine, Waldbeerenweine. Merkwürdige Gestelle für Weinflaschen, Schmuck für den Hals oder den Finger der Dame, Schmuck für den Christbaum und für den Garten. Kravatten für den Herrn, und T-Shirts für die Jugend. Manche H?uschen haben mit Weihnacht vielleicht nicht so viel zu tun, wie zum Beispiel der Bücherstand über Afrika, oder der Stand mit den Mini-Akku-Bohrern. Aber irgenwie gehören sie dazu, wie das Karussell, das Magenbrot und die H?uschen aus denen der Duft von Raclette k?sig-klebrig aufsteigt, sich über die Szenerie fortsetzt, bis er sich am anderen Ende mit dem Duft einer Bratwurst verschmilzt.
in Zwischen Brugg und Zürich •
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