Nach dem Mittagessen, die Sonne schien von einem zwar etwas dunstigen, aber immerhin nebelfreien, Himmel herunter, stellte ich mein Mountainbike auf die Strasse. Ein paar Hügel in der näheren Umgebung wollte ich befahren.
Aus dem Quartier raus, ging es deshalb schon bald in Richtung Habsburg hinauf. Weil ich mit dem Mountainbike unterwegs war, befuhr ich meist Waldwege. Manchmal lag etwas Schnee drauf, oft gefroren, aber immerhin nicht extrem eisig. Von der Habsburg hinunter nach Schinznach-Bad, weiterhin über Wiesen und Waldwege. Dann quer über das Aaretal bis nach Schinznach-Dorf. Nach der Bözberg-Autobahn, gibt es einen Waldweg der fast senkrecht zur Linner Linde hinauff?hrt. Er ist extrem steil und selbst bei guter Kondition bleibt er eine Herausforderung. Glücklicherweise lag heute kein Schnee oder Eis drauf, so dass ich ihn tatsächlichbis nach oben durchkurbeln konnte.
Vom Bözberg hatte man heute eine begrenzte Aussicht auf das Aaretal hinunter. Der Dunst hatte vermutlich seine Obergrenze irgendwo knapp unter dem Bözberg. Doch mit Fernsicht war ebenfalls nichts. Der Bözberg d?rfte dazu wohl zu wenig hoch sein.
Vom Bözberg dann weiter auf grüsstenteils ungeteerten Strassen nach Sennhütten hinÜber und dann auf die Ampferenhöhe hinunter. Diese Strecke f?hrt teilweise über das offene Feld. Da lag etwas mehr Schnee. Weil die Spuren von einem Traktor geforeren waren, war die ganze Fahrerei nicht besonders angenehm. Der letzte Teil der Strecke f?hrt zudem noch durch einen Hang, wo heute und scheinbar auch in den letzten Tagen fleissig geschlittelt wurde. Die Fahrerei wurde mehr und mehr zu einem Balanceakt.
Von der Ampferenhöhe benutzte ich dann die normalen Strassen über Mönthal, die Bürersteig, hinunter nach Hottwil und gleich wieder hinauf auf den Rotberg.Trotz der Schuhheizung f?hlten sich die Füsse mittlerweile m?chtig kalt an. Vom Rotberg hinunter nach Villigen und von dort über das offene Feld. Doch w?re ich besser auch hier nochmals auf der geteerten Strasse geblieben. Ein Teil der Strecke auf dem Feldweg war regelrecht zugepflastert mit weicher, lehmiger Erde. Alles blieb überall kleben. Das meiste flog dann bei der Abfahrt von Vorderrein hinunter ins Aaretal aus den Pneus, doch nur um an den Kleidern h?ngen zu bleiben.
Schön war es aber trotzdem, erstmals in dieser Saison ein paar Meter auf Schnee und über verschneite Hügel zu fahren. Dies, mindestens am Anfang, sogar noch bei direkter Sonnenbestrahlung.
Details zur heutigen Velofahrt
Nachmittag
39.4 Kilometer 60.7 km/h Maximale Geschwindigkeit 928 Höhenmeter 2:35 Stunden unterwegs 15.3 KM/h Durchschnitt um 3 Grad herum