Montag, 31. Dezember 2007
Jahresrückblick 2007
Auch dieses Jahr m?chte ich nicht darauf verzichten, einen kleinen Rückblick, manche sagen dem auch Rundflug, zu meiner Velofahrerei zusammenzustellen. So soll in wenigen S?tzen, eine Zusammenfassung, vielleicht auch ein Eindruck meiner Erlebnisse und meiner Fahrten, meist mit dem Renner, entstehen. Dies im Bewusstsein, dass das Velofahren, so wie ich es betreibe, immer noch als Nebenbesch?ftigung, als Hobby, angeschaut werden soll.Es macht mir Spass, neue Ecken der näheren und weiteren Umgebung zu erkunden oder einfach zu befahren. Es macht mir aber trotz aller Mühe und Anstrengung auch immer wieder Spass über Hügel und Pässe zu fahren. Sei es um Wärme zu generieren (im Winter) oder sei es einfach, ein paar Glückshormone aufsteigen zu sp?ren (im Sommer).
In diesem Jahr habe ich zudem versucht, Fotografieren, Velofahren, Weblog und GoogleMap miteinander zu verschmelzen.
| Von meiner Leistenbruchoperation habe ich mich ziemlich schnell erholt. Bereits anfang des Monats und im zweiten Versuch, gelingt mir eine längere Fahrt draussen auf den Strassen. Die Temperaturen in diesem Januar sind weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre. In diesem Weblog entspannt sich eine Diskussion über Pässe im Aargau. Ob es überhaupt welche gibt usw. Daraus wird dann auch eine erste kleine Serie über Beitr?ge mit rein "aargauischem" Inhalt. | |
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Der Februar steht im Zeichen weiterer Fahrten über Pässe im Aargau. Sogar meine erste Fahrt über 100-Kilometer in diesem Jahr fällt ebenfalls in diesen Monat. Der Webtracker, die Möglichkeit GoogleMaps mit diesem Weblog zu verschmelzen und darauf in fast "real-time" meine aktuelle Position auf dem Renner oder dem Mountainbike anzuzeigen, hat mich sehr stark besch?ftigt. Die Suche nach der richtigen Hardware, dann aber auch die Einbindung der GoogleMap in dieses Weblog forderte meine Hirnzellen zeitweise mehr, als die Velofahrerei die Oberschenkel. |
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Ende März schneite es nochmals. So kräftig dass sogar Skifahren und Skilifte im Aargau hier zum Thema wurden. Vom Webtracker gelingt mir erstmals die Entgegennahme der Koordinaten, Geschwindigkeit und der Höhenmeter, sowie deren Umsetzung auf eine GoogleMap. Das Thema der Aargauer Pässe schloss ich jetzt. |
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Nach dem ich im März den höchsten Punkt im Aargau gesucht hatte, war es jetzt der tiefste Punkt. Eine schöne Blustfahrt, teils dem Rhein entlang und über den Hauenstein wieder zurück. Ein erster Ausflug nach Deutschland bis nach St. Blasien, einfach um zu testen wie sich der Webtracker im Ausland und teils in engen Schluchten verh?lt musste gefahren werden. Aber das Highlight des Monats war die Fahrt über die Ibergeregg und den Raten. Beides ganzj?hrig geöffnete Pässe. Das GPS zeigte am Abend für diese Rundfahrt immerhin 190 Km an. |
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Der sehr warme Jahresanfang hinterlässt Spuren. Viele unserer grossen Pässe sind bereits offen. Am 19. Mai fahre deshalb auch ich meinen ersten Pass in diesem Jahr. Von Fl?elen über den Klausenpass zurück nach Zürich. Das alles bei strahlendem Sonnenschein, einer viel zu warmen Bekleidung und viel zu wenig Wasser und Getr?nke in den Bidons. |
| Am 22. Juni beginnt die Fahrt von Paris über Nizza nach Rom. Bei teilweise kühlem und regnerischem Wetter im Tal der Loire, wurde es erst ?stlich der Rhone richtig warm. Den schönsten Tag dieser Fahrt, vielleicht sogar dieses Jahres, erlebte ich, als wir bei wolkenlosem Himmel und einer richtig guten Temperatur, die 2802 Meter hohe Cime de la Bonette, die h?chste geteerte Passstrasse in Europa, hinaufgekurbelt waren. Die Aussicht dort oben bei diesem Wetter war überw?ltigend. Die ganze Alpenwelt scheint einem zu Füssen zu liegen. | |
| Im Juli ging unsere Fahrt bis nach Rom weiter und leider schon ihrem Ende entgegen. Im Vergleich zum ersten Teil, der französischen Strecke, hatten wir hier weit weniger Pässe zu bew?ltigen. Es gab aber immer noch gen?gend "giftige" Steigungen. Im weiteren scheint der Monat jetzt im Rückblick eher einer für die Erholung gewesen zu sein. Besuche von Zirkus, Theatern, Wasserspielen usw h?uften sich. | |
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Ein weiteres Highlight ist die Aargauer Rundfahrt. Zum ersten Mal in meinem Leben fahre ich 250 Km am St?ck. Natürlich gibt es dazwischen ein Mittagessen und diverse Zwischenverpflegungen, aber die Zeit ist beschr?nkt. Ebenfalls im August mache ich meine ersten Erfahrungen mit der elektronischen Schnitzeljagd, dem Auffinden von Geocaches mit dem GPS. Im August auch, schliesse ich das Aufsuchen der Aargauer Extremit?ten ab. |
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Anfang des Monats unternehme ich eine zweit?tige Rundfahrt über einige grosse Pässe. Ab Thusis geht es über den Splügen hinunter nach Italien. Dann das Veltlin hinauf bis zur übernachtung in Tirano. Am zweiten Tag dann die Bernina, mit einer "ewig" langen Anfahrt durch das Puschlav hinauf, bevor es ins Engadin hinunter geht. Nach dem Mittagessen noch über den Julier und in einer rasanten Fahrt wieder zurück nach Thusis. In diesem Monat beginne ich auch mit dem Aufsuchen unserer zahlreichen Burgen und Schlösser im Aargau. Gegen Ende des Monats, suche ich während den Ferien auf Mallorca mit einem gemieteten Mountainbike ein paar Geocaches zusammen. Unter anderem jenes mit der wundervollen Bezeichnung "Traumsuche", das sich aber beinahe zum Alptraum entwickelte. |
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Im zweiten Anlauf gelingt mir die Herbstfahrt über den Susten. Der erste Anlauf ist im regnerischen Wetter regelrecht untergegangen. Im zweiten Anlauf hatte ich wenigstens eine wunderbare Auffahrt auf den Pass und später auch über den Brünig, bevor dann der Rest der Strecke, immerhin etwa 100 Kilometer, unter einer dicken Nebeldecke verschwand. |
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Bereits bei einer der ersten Fahrten auf meiner zugegebenermassen alten Rolle, flog diese buchst?blich auseinander. Ich kaufte mir eine Neue und die Kilometer flogen nur so vorbei. Über 800 Kilometer im November, hatte ich in all den letzten Jahren noch nie erreicht. Einerseits konnte ich dank des ziemlich warmen Wetters weitere Schlösser und Burgen besuchen und andererseits "half" die neue Rolle auch bei trübem Wetter mal ein paar Kilometer zu bew?ltigen. Trotz den vielen Rollenfahrten, konnte ich das Jahresziel von 100'000 Höhenmetern bereits in diesem Monat erreichen. |
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Tagelang blies uns eine giftig kalte Biese ins Gesicht. Tagelang war es frostig, kalt, neblig, kurz unfreundlich. Da war ich dankbar für die Rolle. Jetzt wo die Höhenmeter erreicht waren, ging es ja nur noch um die Kilometer. Ich benützte aber dennoch jede halbwegs mögliche Gelegenheit draussen, oftmals auch mit dem Mountainbike zu fahren. Auch ein weiteres Ziel, 10'000 KM innert einem Jahr zu fahren, erreichte ich in den ersten Tagen des Dezembers. |
Aus meiner Sicht, habe ich ein weiteres Super-Jahr auf zwei R?dern verbringen d?rfen. Nebst all den schönen Eindrücken (die anderen vergisst man ja sowieso bald wieder) die ich erleben und mitnehmen konnte, durfte ich auch unfallfrei über all die Strassen und Wege kurven. Einerseits sch?tze ich mich als wenig risikofreudigen Verkehrsteilnehmer ein, andererseits geht es aber nicht ohne die R?cksicht von all den Motorradfahrern, Automobilisten, Lastwagenchauffeuren, Bus- und Carchauffeuren, ja selbst den anderen Velofahrern.
Zur Feier, zum Dank und auf ein hoffentlich weiteres gutes und unfallfreies Jahr, habe ich schon mal den Schaumwein in die Kühle gestellt.
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erhaltene Kommentare:
Lieber Urs
genau, darauf heben wir die Gl?ser und stossen an: “auf ein gutes und unfallfreies Jahr f?r Dich!”W?nsche Dir und Deiner Familie alles Gute, Liebe, Gl?ck und Gesundheit f?rs 2008.
Liebe Gr?sse
Christaeingetragen von Christa am 31.12.2007 um 21:10Danke, gleichfalls, “man liest sich” weiter.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) am 02.01.2008 um 01:16
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und als Einzelfahrer
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