Samstag, 10. Juni 2006
Mittagessen auf dem Feldberg
Kurz vor Bonndorf, wird dann der Anstieg etwas heftiger, die Strasse f?hrt aber immer noch durch den Wald. Von Bonndorf hinÜber an den Schluchsee. Die Strasse ist relativ heimt?ckisch. Nicht wegen des Verkehrs, sondern wegen des Profils. Man hat st?ndig den Eindruck, es müsste doch eigentlich bergab gehen. Profil und Höhenmesser zeigen aber eine andere Tatsache. Der h?chste Punkt, kurz vor der Abfahrt nach Schluchsee, liegt jedenfalls über 1000 Meter. Dann, etwas wellig dem Schluchsee entlang, weiter bis nach Bärental. In Bärental, an der Abzweigung nach dem Feldberg, muss ich mir jedesmal einen Ruck geben. Optisch hat die Strasse hier mehr ähnlichkeit mit einer Wand. Glücklicherweise wird es dann nach der ersten Kurve deutlich flacher, bis kurz vor der Passhöhe, wo dann nochmals so eine Wand überwunden werden muss. Diesmal habe ich von der Passhöhe her noch ein paar Höhenmeter drauf gegeben und habe im Feldbergerhof das Mittagessen eingenommen. Dieser kleine Zusatz lohnt sich auf jeden Fall. Das Essen ist gut und "radfahrergerecht" und die Bedienung schnell und freundlich. Unten an der Passstrasse gibt es nichts, was meinem Geschmack entsprechen könnte. Nach dem Mittagessen kommt dann das leichtere St?ck Arbeit, vielleicht 40 Km Abfahrt ohne grosse Anstrengung, w?re heute da nicht der Gegenwind gewesen. Der Wind selber war nicht so schlimm, aber mein Wasserkonsum schien ins Unermessliche steigen zu wollen, so trocknete er die Kehle aus. Bis Schopfheim f?hrt die Strasse vielleicht zweimal durch richtig malerische D?rfchen. In Schopfheim die Abzweigung nach Wehr und damit ins Tal der Wehra nicht verpassen, sonst landet man dann plötzlich in L?rrach oder gar in Basel. Ab Wehr geht es dann auf einer gr?sseren Bundesstrasse etwa 6 Kilometer nach Stein-S?ckingen, über die Grenze und zurück in die Schweiz. Vor mir stand jetzt nur noch der Bözberg. Zum Abschluss winkt der dann jeweils mit einer z?gigen Abfahrt bis fast vor die Haust?re.
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erhaltene Kommentare:
Sch?ner Tourenbeschrieb. Da wusstest Du abends dann auch, weshalb Du m?de Beine hast
eingetragen von Beat am 11.06.2006 um 12:10Danke, das mit den Beinen stimmt auch. Das Problem mit dem Ausland (oder nur Deutschland?) ist jeweils: die haben l?ngst nicht so viele ?ffentliche Brunnen wie wir hier in der Schweiz. Und jedesmal drei Euro f?r einen halben Liter Wasser bezahlen ist (war?) mir bisher zuviel.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) am 12.06.2006 um 00:15Was ich noch fragen wollte: Wie war denn der Vergleich GPS zu Velocomputer? Hat das GPS auch in stark bewaldeten Gegenden gut funktioniert?
eingetragen von beat am 12.06.2006 um 09:27Ja, gerade im Steinatal, wo die Strasse teilweise einer Felswand entlang und durch ziemlich dichten Mischwald f?hrt, hatte ich immer gen?gend starkem Empfang. Von den m?glichen 12 Satelliten die das GPS parallell verarbeiten kann, waren immer mindestens 6 bis 7 St?ck erreichbar. 3 davon mindestens immer so stark, dass das Ger?t gen?gend genau funktionieren konnte, sonst h?tte es n?mlich “reklamiert”, und dies war nie der Fall. Direkten Vergleich zum Velocomputer kann ich keinen machen, weil ich ihn diesmal bereits zu Hause vergessen hatte.
eingetragen von .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) am 12.06.2006 um 19:09
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