Nach der Testfahrt vom Samstag, war ich zuversichtlich auch mal eine Fahrt in dieser Kälte auf dem Arbeitsweg fahren zu können. Wegen der erwarteten, teils vermutlich schwierigen Strassenverhältnisse auf den Radwegen, wollte ich dazu das Mountainbike benützen.
Mein Androide zeigte früh Morgens immerhin -13 Grad an. Den Entscheid zu fahren hatte ich bereits am Abend vorher gefällt, die Velokleider bereit gelegt, das Mountainbike mit der Nachtbeleuchtung versehen, die Businesskleider neben den Rucksack gelegt. Es musste schwierig sein, noch eine Ausrede zu finden.
So schaffte ich es dann tatsächlich kurz nach sechs Uhr auf dem MTB zu sitzen und auf der verschneiten und vereisten Quartierstrasse in Richtung Osten zu fahren.
Mit dem MTB brauche ich etwas länger für den Weg zur Arbeit. Dadurch kam ich erstmals in den Genuss des erwachenden Tages. Zwar ohne Morgenrot, aber immerhin so, dass es langsam heller wurde und eigentlich das Scheinwerferlicht am MTB hätte ausgeschaltet werden können.
Aber diese paar letzten Minuten vor dem erwachenden Tag, müssen wohl auch die kältesten sein. In Zürich zeigte mein Androide -16 an. Abgefrohren hatte ich nichts. Unterkühlt fühlte ich mich auch nicht. Die Finger hatten zwei Kältewellen überstanden und fühlten sich bei der Ankunft in Zürich wieder recht warm an. Dennoch genoss ich die heisse Dusche im Geschäft.