Freitag, 28. August 2009
Velofahren wie im Wilden Westen
Eine der Gratiszeitungen leitete heute ihren Artikel zur Fahrweise der Velofahrer im Kanton und der Stadt Zürich dem Sinne nach mit der obigen Titelzeile ein. Sie beschreibt dann, dass sich die Autofahrer noch mehr gestresst durch die Velofahrer f?hlen und dass die Troittoir/Gehsteige von den Fahrradfahrern als Autobahn ben?tzt werden. Strengere Kontrollen durch die Polizei seien angesagt.Leider muss ich der Zeitung und den Autofahrern recht geben. Ich habe selber hier ja auch schon von M?sterchen erz?hlt, wie sich Velofahrer, solche auf Rennern, aber auch auf MTB's und ganz normalen Stadtvelos, den Weg zwischen Fussg?ngern, stehenden und fahrenden Autos suchen. Wie sie teils trickreich von der Strasse auf das Troittoir wechseln, dort zwischen den Fussg?ngern über den Fussg?ngerstreifen fahren, auf der andern Seite wieder auf die Strasse wechseln. Alles nur, um ja nicht vor dem Rotlicht stehen zu bleiben.
Rotlichter scheinen f?r viele sowieso nur eine unn?tige Farbe im Verkehrsfluss zu sein, ganz zu schweigen von Stop und "kein-Vortritt"-Signalen. Gerade jetzt, wo es am Morgen wieder etwas dauert bis die Sonne am Himmel steht, oder sie sich am Abend fr?her vom Himmel verabschiedet, sprich: man eher wieder in der Dunkelheit f?hrt, scheinen Beleuchtungen, ob weiss oder rot, bei manchem Velofahrer auf Abwehrreaktionen zu stossen.
Verst?ndlich, dass da dem H?ter der Ordnung gerufen wird. Aber ...
von Urs, am 28.08.09 um 22:24
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