Durch die schmalen Gassen der Wiener Innenstadt wehte heute Morgen ein zügiger und kalter Wind. Noch ist es trocken, doch mein Android droht Regenschauer an. Wir entschliessen uns für einen Besuch in der Hofburg. Da gibt es genügend Möglichkeiten, sich vor Regen und Wind zu schützen.
Der erste Teil des Besuches gehört der Silberkammer, beziehungsweise der Schatzkammer. Die allermeisten Gegenstände betreffen Tischdekorationen, das Geschirr und das Besteck. Am kaiserlichen Hof wurden davon Unmengen benötigt. Anfänglich reines Silber, später vergoldetes Silber. Am imposantesten wohl jenes Gedeck, welches über die Jahre bis auf 4'500 Stück erweitert wurde und etwas über eine Tonne an Gewicht aufwies. Oder jedens Gedeck, welches gegen ein englisches Schloss eingetauscht wurde. Gezeigt werden auch Gedecke und Dekorationen, welche auf Reisen mitgenommen wurden, oder nur in Jagdhütten gehalten wurden. Man erfährt auch, wann langsam das Porzellan auf dem Tisch seinen Einzug feierte.