Heute stimmte die Wetterprognose auch, leider. Noch während des Morgenessens verdunkelte sich der Himmel, die grauen Nebelschleier verwandelten sich langsam in eine w?hrschafte Wolkendecke. Die Bergspitzen waren schon lange nicht mehr sichtbar als wir uns auf den Weg in Richtung Seefeld machten. Wir kamen nicht allzuweit, bis wir unsere Regensch?tze aus dem Rucksack ziehen mussten.
Den grüssten Pf?tzen ausweichend, hin und wieder bei einem gr?sseren Baum unterstehend, gelangten wir in ein menschenleeres Seefeld. Einzig im Supermarkt, wo auch wir vorerst unsere Zeit ein bisschen mit Rumstehen vertrieben, schien einiges los zu sein!?
Während des Verzehrs eines Apfelstrudels mit riesig viel und heisser Vanillesauce in einem der Caf?s, hellte sich der Himmel plötzlich wieder auf. Auf der Strasse kehrte das Leben zurück. Die Kellner in den Restaurants spannten Sonnenschirme auf, legten Speisekarten bereit, trugen die Polster f?r die St?hle nach draussen, als ginge es um ein Wettrennen. Tats?chlich zeigten sich auch schon die ersten Ferieng?ste, offensichtlich hungrig vom langen Warten im Supermarkt oder im Hotelzimmer.